SB--Ausg.02--2026/2--WE 02

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Apr 27, 2026by Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosiussince 2009#1
gesamtdeutsche OBERLIGA

DFB--Pokal--Vorrunde--Spiele 05 bis 08


Borussia Dortmund --- FC Schalke 04 (0:2)
Im glutroten Abendlicht der Roten Erde entwickelte sich ein Derby, das an Intensität kaum zu überbieten war. Dortmunds Trainer Thomas Miotke setzte auf eine massive Defensive, doch die "Knappen" unter Juergen Ambrosius wirbelten von Beginn an. Besonders Waldemar Gerhardt war nicht zu halten; in der 32. Minute vollendete er eine Traumkombination über den Flügel zum Führungstreffer. Die Dortmunder versuchten wütend zu antworten, doch Schalkes Torwart parierte glänzend. In der Schlussphase, als der BVB alles nach vorne warf, nutzte Willi Koslowski einen Konter eiskalt aus (78.) und versetzte den schwarz-gelben Anhang in tiefes Schweigen. Ein verdienter Sieg für die Gäste, die kühler agierten.

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 0:2
0:1 Gerhardt (32.), 0:2 Koslowski (78.)
Zuschauer : 35.000

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Borussia Neunkirchen --- SV Werder Bremen (3:2 n.V.)
Das Ellenfeldstadion kochte über, als der Außenseiter aus Neunkirchen den großen SV Werder Bremen empfing. Trainer Stefan Pauls hatte seine Mannschaft perfekt auf die Bremer Offensivkraft von Tom Kornfeld eingestellt. Nach der frühen Führung durch May entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bremen glich kurz vor der Pause aus, doch Neunkirchen kämpfte heroisch. Als Wilkening in der 89. Minute den späten Ausgleich für Werder erzielte, schien die Moral der Saarländer gebrochen. Doch in der Verlängerung mobilisierte die Borussia die letzten Reserven. Pidun wurde zum Volkshelden, als er in der 108. Minute den Siegtreffer markierte. Ein historischer Abend, der noch lange in den Gassen Neunkirchens gefeiert wurde.

Borussia Neunkirchen – Werder Bremen 3:2 n.V.
1:0 May (14.), 1:1 Schütz (44.), 2:1 Ringel (62.), 2:2 Wilkening (89.), 3:1 Pidun (108.)
Zuschauer : 18.000

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SC Dynamo Ost-Berlin --- RW Oberhausen (2:1 n.V.)
Ein seltenes innerdeutsches Duell im Pokal lockte die Massen ins Walter-Ulbricht-Stadion. Dynamo-Coach Daniel Poschadel forderte von seinen Mannen Disziplin gegen die physisch starken Oberhausener von Carsten Duddeck. Trölitzsch brachte die Hausherren früh in Front, was das Stadion in ein Tollhaus verwandelte. Doch Oberhausen gab nie auf und kämpfte sich durch Siemensmeyer zurück ins Spiel. Die Partie war geprägt von harten Zweikämpfen im Mittelfeld. In der kräftezehrenden Verlängerung bewies der SC Dynamo den längeren Atem. Altmeister Günter Schröter nutzte eine Unachtsamkeit in der RWO-Abwehr und schob den Ball in der 112. Minute zum umjubelten Sieg ein.

SC Dynamo Ost-Berlin – RW Oberhausen 2:1 n.V.
1:0 Trölitzsch (22.), 1:1 Siemensmeyer (55.), 2:1 Schröter (112.)
Zuschauer : 12.000

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TSV 1860 München --- Borussia Mönchengladbach (4:2)
An der Grünwalder Straße zeigten die "Löwen" von Bernd Korbach eine Gala-Vorstellung. Gegen die aufstrebende Gladbacher Elf von Mathias Rummer-Loens startete 1860 wie die Feuerwehr. Brunnenmeier und Küppers sorgten schnell für klare Verhältnisse. Doch Gladbach bewies Moral; Nationalspieler Albert Brülls verkürzte noch vor der Pause. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein hochklassiges Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Heiß erhöhte für die Münchner, doch die Borussia blieb durch Fendel gefährlich. Erst der wuchtige Treffer von Stemmer in der 84. Minute brach den Widerstand der Fohlen endgültig. 1860 München feierte einen verdienten Einzug in die nächste Runde vor begeisterter Kulisse.

TSV 1860 München – Bor. Mönchengladbach 4:2
1:0 Brunnenmeier (12.), 2:0 Küppers (28.), 2:1 Brülls (41.), 3:1 Heiß (53.), 3:2 Fendel (70.), 4:2 Stemmer (84.)
Zuschauer : 25.000
Juergen Ambrosiussince 2009#2
A--Jugend--DM---Achtelfinale--Rückspiele

Borussia Dortmund – Bayer 05 Uerdingen (2:1)
Nach dem hart erkämpften 1:1 im Hinspiel herrschte im Stadion Rote Erde vor 2.300 Zuschauern Hochspannung. Uerdingen startete mutig, doch die Dortmunder Defensive um Thomas Miotke stand sicher. In der 23. Minute erlöste Miotke den BVB mit der Führung. Uerdingen warf alles nach vorne, fing sich jedoch in der 65. Minute durch einen Konter das 2:0 ein. Der Anschlusstreffer durch Florian Fenger in der 82. Minute kam für die Gäste zu spät. Dortmund zieht dank der größeren Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ins Viertelfinale ein, während Uerdingen trotz starker Moral ausscheidet.

Bayer 04 Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern (1:1)
Leverkusen ging mit einem 3:2-Vorsprung aus dem Hinspiel ins Rückspiel vor 6.500 Fans im Ulrich-Haberland-Stadion. Die Pfälzer spielten druckvoll und Christian Kuehn traf in der 40. Minute zur verdienten Führung für die Roten Teufel. Lautern drängte auf das zweite Tor, doch Wilfried Schlaeger rettete Leverkusen mit seinem Ausgleich in der 65. Minute. Das 1:1 reichte der Werkself knapp zum Weiterkommen. Kaiserslautern scheiterte an der eigenen Chancenverwertung und der Leverkusener Abgeklärtheit. Ein packendes Duell zweier Top-Teams, bei dem am Ende die Effektivität des Hinspiels den entscheidenden Ausschlag für Bayer 04 gab.

SV Werder Bremen – Borussia Neunkirchen (2:5)
Die Sensation ist perfekt! Nach dem 2:1-Hinspielsieg der Bremer im Saarland glaubten 5.700 Zuschauer an ein leichtes Heimspiel. Doch Juergen Ambrosius erwischte einen Sahnetag und brachte Neunkirchen bereits in der 32. Minute in Führung. Werder glich durch Tom Kornfeld (57.) aus, doch dann brachen alle Dämme. Die Saarländer spielten sich in einen Rausch und schenkten den Bremern vier weitere Tore ein. Trotz eines weiteren Treffers von Kornfeld hieß es am Ende 2:5. Neunkirchen dreht die Partie eindrucksvoll und zieht nach dieser Galavorstellung verdientermaßen in die nächste Runde ein.

Karlsruher SC – FC Bayern München (2:1, 3:4 i.E.)
Drama pur im Wildpark vor 3.500 Zuschauern! Nach der 1:2-Niederlage in München lieferte der KSC einen harten Kampf. Mathias Rummer-Loens brachte Karlsruhe in der 20. Minute in Führung, doch Stefan Pauls glich in der 43. Minute für die Bayern aus. In einer dramatischen Schlussphase erzielte Rummer-Loens in der 66. Minute das 2:1, was das Elfmeterschießen bedeutete. Hier behielten die Münchner die Nerven und siegten mit 4:3. Die Bayern stehen im Viertelfinale, während Karlsruhe trotz einer heroischen Leistung unglücklich die Segel streichen muss.

VfB Stuttgart – SpVgg Glas-Chemie Wirges (2:2, 5:4 i.E.)
Im Neckarstadion sahen 5.700 Fans ein Spiegelbild des Hinspiels. Wirges trat frech auf und Adrian Thurow schockte den VfB in der 48. Minute mit dem 0:1. Dieter Rosner drehte die Partie mit einem Doppelpack (57./75.), doch Thurow rettete Wirges in der 88. Minute erneut ins Remis. Wie schon im Hinspiel endete die reguläre Spielzeit 2:2. Im fälligen Elfmeterschießen zeigte der VfB die besseren Nerven und siegte mit 5:4. Die Überraschungsmannschaft aus Wirges verpasste die Sensation nur um Haaresbreite, während Stuttgart mit einem blauen Auge in die nächste Runde einzieht.

Eintracht Braunschweig – FC Konstanz (2:1)
Nach dem 1:1 im Hinspiel wollte der FC Konstanz die Sensation im hohen Norden perfekt machen. Vor 2.000 Zuschauern entwickelte sich ein zähes Spiel. Wolfgang Rixen brachte die Gäste vom Bodensee in der 36. Minute sogar in Führung und ließ Konstanz vom Viertelfinale träumen. Doch die Eintracht antwortete wütend. Detlef Kersching wurde zum Helden des Tages: Erst glich er in der 55. Minute aus, ehe er in der 78. Minute den 2:1-Siegtreffer markierte. Braunschweig rettet sich dank Kerschings Doppelpack eine Runde weiter, während Konstanz erhobenen Hauptes die Heimreise antreten kann.

TSV Rendsburg – Reinickendorfer Füchse (1:5)
Die Reinickendorfer Füchse zeigten nach der knappen 3:4-Heimniederlage eine unglaubliche Reaktion. Vor 8.700 Zuschauern in Rendsburg dominierten die Berliner von Beginn an. Daniel Poschadel war nicht zu stoppen und erzielte insgesamt drei Treffer, den ersten bereits in der 12. Minute. Rendsburg fand nach dem Führungstreffer von Carsten Duddeck (25.) kein Mittel mehr gegen die entfesselten Füchse. Mit einem fulminanten 5:1-Auswärtssieg drehten die Berliner das Duell souverän. Die Rendsburger Abwehr war an diesem Tag völlig überfordert mit dem Spielwitz der Hauptstädter, die nun als Geheimfavorit gelten.

TSV Reinbek – Eintracht Frankfurt (2:1, 4:3 i.E.)
Was für ein Krimi vor 3.400 Zuschauern! Nach dem 1:2 in Frankfurt benötigte Reinbek einen Sieg. Patrick Thurow brachte die Gastgeber in der 34. Minute in Front. Frankfurt glich durch Bernd Korbach (41.) aus, doch Thurow schlug in der 56. Minute erneut zu – 2:1. Da das Gesamtergebnis nun ausgeglichen war, folgte das Elfmeterschießen. Dort wuchs der Reinbeker Keeper über sich hinaus und sicherte mit dem 4:3 das Weiterkommen. Die Eintracht scheitert dramatisch, während Reinbek den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiert und die Frankfurter Talente in Schockstarre versetzt.
Juergen Ambrosiussince 2009#3
FUTSAL---DM---ACHTELFINALE

Kapitel 1: Der Nord-West-Gipfel in der Osnabrücker Hölle

VfL Osnabrück – Borussia Mönchengladbach 3:5 (1:2)
Austragungsort: Schloßwallhalle, Osnabrück
Zuschauerzahl: 2.100 (ausverkauft)

In einer hitzigen Atmosphäre empfing der VfL die „Fohlen“ vom Niederrhein. Adrian Thurow setzte auf eine massive Abwehr, während Detlef Kersching seine Gladbacher mit dem gewohnten Offensivdrang aufs Parkett schickte.

Das Spiel:
Osnabrück erwischte den besseren Start. Nach einem Ballverlust von Lothar Matthäus schaltete der VfL blitzschnell um, und Erwin Kostedde vollstreckte trocken zur frühen Führung. Doch Gladbach blieb ruhig. Frank Mill wirbelte die Abwehr der Lila-Weißen schwindelig und glich noch vor der Pause per Doppelpack aus.
In der zweiten Halbzeit drückte Osnabrück auf den Ausgleich, doch Gladbachs Konter saßen. Kurt Pinkall erhöhte nach einer feinen Einzelleistung auf 1:3. Zwar kam der VfL durch einen Gewaltschuss von Detlef Olaidotter noch einmal heran, doch am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Borussia durch.

Torschützenliste:
1:0 – Erwin Kostedde (4. Min)
1:1 – Frank Mill (12. Min)
1:2 – Frank Mill (18. Min)
1:3 – Kurt Pinkall (24. Min)
2:3 – Detlef Olaidotter (31. Min)
2:4 – Wolfram Wuttke (35. Min)
3:4 – Andreas Schiermeyer (38. Min)
3:5 – Frank Mill (40. Min)

Kapitel 2: Das Tor-Spektakel an der Hafenstraße

Rot-Weiss Essen – Hannover 96 9:8 (4:4)
Austragungsort: Grugahalle, Essen
Zuschauerzahl: 3.500

Was für ein Wahnsinn in der Grugahalle! Die Trainer Florian Fenger und Patrick Thurow schienen ihre Defensivreihen in der Kabine gelassen zu haben. Von der ersten Sekunde an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der die Zuschauer von den Sitzen riss.

Das Spiel:
Hannover 96, angeführt von einem überragenden Dieter Schatzschneider, führte bereits nach zehn Minuten mit 3:1. Doch RWE kam über den Kampf zurück. Willi Lippens – die Ente – narrte die Abwehr mit seinem legendären Watschelgang und glich fast im Alleingang zum 4:4-Pausenstand aus.
Nach dem Wechsel ging das Scheibenschießen weiter. Mal führte Hannover, mal Essen. Als Karsten Surmann zwei Minuten vor Schluss zum 8:8 für die 96er traf, stellten sich alle bereits auf eine Verlängerung ein. Doch mit dem Schlusspfiff drosch Urban Klausmann das Leder unter die Latte und versetzte Essen in Ekstase.

Torschützenliste:
0:1 – Dieter Schatzschneider (2. Min)
1:1 – Willi Lippens (5. Min)
1:2 – Dieter Schatzschneider (7. Min)
1:3 – Peter Hayduk (10. Min)
2:3 – Urban Klausmann (13. Min)
3:3 – Willi Lippens (16. Min)
3:4 – Karsten Surmann (18. Min)
4:4 – Karl-Heinz Gundersdorff (20. Min)
5:4 – Willi Lippens (22. Min)
5:5 – Bernd Gorski (25. Min)
6:5 – Gregor Grillemeier (28. Min)
6:6 – Dieter Schatzschneider (31. Min)
7:6 – Urban Klausmann (33. Min)
7:7 – Peter Hayduk (36. Min)
7:8 – Karsten Surmann (38. Min)
8:8 – Gregor Grillemeier (39. Min)
9:8 – Urban Klausmann (40. Min)

Kapitel 3: Das Werksduell unter dem Hallendach

Bayer 04 Leverkusen – MSV Duisburg 3:6 (1:3)
Austragungsort: Wilhelm-Dopatka-Halle, Leverkusen
Zuschauerzahl: 1.800

Wolfgang Rixen versuchte, das Spiel über die Schnelligkeit der Leverkusener Außenbahnspieler aufzuziehen, doch der MSV Duisburg unter Carsten Duddeck agierte taktisch diszipliniert und nutzte die Bande in der Leverkusener Halle meisterhaft als „sechsten Spieler“.

Das Spiel:
Die „Zebras“ aus Duisburg zeigten von Beginn an, dass sie den Hallenboden liebten. Rudolf Seliger narrte die Bayer-Abwehr mehrfach mit engen Haken. Leverkusen wirkte nervös; Arne Larsen Økland traf zwar früh den Pfosten, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Ein Doppelschlag von Guido Szesni schockte die Werkself noch vor der Pause.
In der zweiten Halbzeit keimte kurz Hoffnung auf, als Christian Sackewitz auf 2:3 verkürzte. Doch Duisburgs Torjäger Ronald Worm war an diesem Tag nicht zu stoppen. Mit einem trockenen Flachschuss und einem Heber über den herauseilenden Keeper stellte er den Drei-Tore-Vorsprung wieder her und sicherte dem MSV den Einzug ins Viertelfinale.

Torschützenliste:
0:1 – Rudolf Seliger (6. Min)
0:2 – Guido Szesni (11. Min)
1:2 – Arne Larsen Økland (15. Min)
1:3 – Guido Szesni (19. Min)
2:3 – Christian Sackewitz (24. Min)
2:4 – Ronald Worm (28. Min)
2:5 – Ronald Worm (33. Min)
3:5 – Peter Szech (37. Min)
3:6 – Thomas Kempe (40. Min)

Kapitel 4: Der Nord-Süd-Schlagabtausch

SC Urania Hamburg – SpVgg Bayreuth 4:6 (2:2)
Austragungsort: Alsterdorfer Sporthalle, Hamburg
Zuschauerzahl: 1.200

Der Hamburger Amateur-Oberligist Urania trat als krasser Außenseiter gegen die zweitklassigen „Oldschdod“ aus Bayreuth an. Denny Ertel hatte seine Hamburger Jungs perfekt eingestellt, während Bernd Korbach auf die physische Überlegenheit der Bayern setzte.

Das Spiel:
Urania Hamburg spielte völlig befreit auf. Die Zuschauer in der Alsterdorfer Halle rieben sich die Augen, als die Amateure durch Michael Dahms früh in Führung gingen. Bayreuth wirkte schwerfällig auf dem glatten Parkett. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit fanden die Gäste zu ihrem Rhythmus.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein wahrer Krimi. Urania kämpfte leidenschaftlich, doch die individuelle Qualität von Uwe Sommerer gab am Ende den Ausschlag. Der Bayreuther Torjäger erzielte innerhalb von fünf Minuten einen Hattrick und drehte das Spiel von 4:3 auf 4:6. Urania warf in der Schlussminute alles nach vorne, scheiterte aber immer wieder am glänzend aufgelegten Bayreuther Schlussmann.

Torschützenliste:
1:0 – Michael Dahms (4. Min)
1:1 – Wolfgang Breuer (9. Min)
2:1 – Joachim Pritzkat (14. Min)
2:2 – Herbert Horn (18. Min)
3:2 – Michael Dahms (23. Min)
3:3 – Uwe Sommerer (26. Min)
4:3 – Bernd Buchheister (29. Min)
4:4 – Uwe Sommerer (32. Min)
4:5 – Uwe Sommerer (35. Min)
4:6 – Wolfgang Breuer (39. Min)

Kapitel 5: Die Sensation in der Olympiahalle

FC Bayern München – VfB Oldenburg 8:9 n.V. (4:4, 7:7)
Austragungsort: Olympiahalle, München
Zuschauerzahl: 5.500

Stefan Pauls setzte auf seine Stars wie Breitner und Rummenigge, doch Daniel Poschadel hatte seine Oldenburger "Hunde" perfekt auf die kleinen Tore und den schnellen Ball eingestellt. Was folgte, war das wohl packendste Spiel der gesamten Runde.

Das Spiel:
Die Bayern legten los wie die Feuerwehr. Karl-Heinz Rummenigge wirbelte durch die Reihen, als gäbe es kein Morgen. Doch Oldenburg konterte eiskalt. Wilfried Klinge und der bullige Arthur Klemt nutzten jede Unkonzentriertheit der Münchner Abwehr. Als es nach 40 Minuten 7:7 stand, kaufte die Olympiahalle keine Brezeln mehr – alle starrten gebannt aufs Feld. In der Verlängerung behielt der Außenseiter die Nerven: Uwe Pallaks erzielte 30 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer, nachdem Paul Breitner zuvor nur den Pfosten getroffen hatte.

Torschützenliste:
1:0 – Karl-Heinz Rummenigge (3. Min)
1:1 – Wilfried Klinge (6. Min)
2:1 – Paul Breitner (9. Min)
2:2 – Arthur Klemt (14. Min)
3:2 – Dieter Hoeneß (17. Min)
3:3 – Uwe Pallaks (19. Min)
4:3 – Karl-Heinz Rummenigge (20. Min)
4:4 – Wilfried Klinge (20. Min)
4:5 – Arthur Klemt (25. Min)
5:5 – Klaus Augenthaler (28. Min)
6:5 – Reinhold Mathy (31. Min)
6:6 – Uwe Pallaks (34. Min)
7:6 – Karl-Heinz Rummenigge (37. Min)
7:7 – Wilfried Klinge (39. Min)
7:8 – Arthur Klemt (42. Min / Verl.)
8:8 – Dieter Hoeneß (44. Min / Verl.)
8:9 – Uwe Pallaks (45. Min / Verl.)

Kapitel 6: Fränkische Effizienz gegen hessischen Sturm

1. FC Nürnberg – KSV Hessen Kassel 5:3 (2:1)
Austragungsort: Messehalle, Nürnberg
Zuschauerzahl: 2.800

Dieter Rosner vertraute auf die Heimstärke des "Clubs", während Bernd Korbach (der in dieser Saison scheinbar mehrere Teams gleichzeitig coachte) die Kasseler mit einer sehr physischen Marschroute ins Spiel schickte.

Das Spiel:
In Nürnberg ging es deutlich taktischer zu. Der KSV Hessen Kassel, angeführt vom torgefährlichen Otmar Pellegrini, versuchte den Club früh zu stören. Doch der FCN hatte Werner Heck. Der Torjäger bewies seinen Instinkt und nutzte zwei Abpraller zur Pausenführung. Kassel kam durch Uwe Pallaks (namensgleich mit dem Oldenburger, ein Kuriosum der Zeit) noch einmal auf 3:2 heran, doch ein Geniestreich von Reinhold Hintermaier per Fernschuss brach den Widerstand der Hessen.

Torschützenliste:
1:0 – Werner Heck (8. Min)
1:1 – Otmar Pellegrini (13. Min)
2:1 – Werner Heck (18. Min)
3:1 – Herbert Heidenreich (24. Min)
3:2 – Uwe Pallaks (29. Min)
4:2 – Reinhold Hintermaier (33. Min)
4:3 – Otmar Pellegrini (37. Min)
5:3 – Werner Dreßel (40. Min)

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Kapitel 7: Die Alemannia-Gala am Bornheimer Hang

FSV Frankfurt – Alemannia Aachen 4:9 (2:4)
Austragungsort: Stadthalle, Bergen-Enkheim
Zuschauerzahl: 1.400

In der engen Frankfurter Halle versuchte Detlev Reinhardt, mit einer kompakten Raumbesetzung gegen die spielstarken Aachener zu bestehen. Doch Florian Fenger, der in diesem Turnier bereits mit Essen erfolgreich war, hatte seine Alemannia perfekt auf den schnellen Untergrund eingestellt.

Das Spiel:
Der FSV hielt anfangs wacker dagegen. Paul-Werner Hofmann erzielte unter dem Jubel der Frankfurter Fans die Führung. Doch dann startete die Aachener Angriffsmaschinerie. Allen voran Hubert Clute-Simon, der mit seinen filigranen Ballberührungen die Frankfurter Abwehr ein ums andere Mal verlud. Aachen kombinierte sich fast nach Belieben durch den Kreis. Trotz einer kämpferischen Leistung von Bernd Eufinger in der zweiten Halbzeit zog die Alemannia bis zum Schlusspfiff uneinholbar davon.

Torschützenliste:
1:0 – Paul-Werner Hofmann (5. Min)
1:1 – Hubert Clute-Simon (8. Min)
1:2 – Wayne Thomas (11. Min)
1:3 – Hubert Clute-Simon (14. Min)
2:3 – Bernd Eufinger (17. Min)
2:4 – Arno Wolf (19. Min)
2:5 – Hubert Clute-Simon (23. Min)
3:5 – Paul-Werner Hofmann (26. Min)
3:6 – Wayne Thomas (28. Min)
3:7 – Arno Wolf (32. Min)
4:7 – Bernd Eufinger (35. Min)
4:8 – Helmut Rombach (37. Min)
4:9 – Hubert Clute-Simon (40. Min)

Kapitel 8: Das badisch-pfälzische Derby-Spektakel

VfR Wormatia Worms – VfB Eppingen 9:5 (5:2)
Austragungsort: BIZ-Halle, Worms
Zuschauerzahl: 1.650

Thomas Miotke peitschte seine Wormaten von der Seitenlinie aus nach vorne, während Detlef Kersching versuchte, die Eppinger Defensive nach dem Gladbach-Vorbild zu stabilisieren – was auf dem kleinen Hallenfeld jedoch misslang.

Das Spiel:
Worms legte los wie die Feuerwehr. Die Wormatia-Legende Boriša Đorđević zauberte auf dem Parkett und bereitete drei Treffer innerhalb der ersten zehn Minuten vor. Eppingen, in der Vorsaison noch in der Bundesliga, wirkte in der Defensive überfordert. Zwar blitzte die Gefährlichkeit von Gerd Störzer immer wieder auf, doch die Wormser Konter über Emanuel Günther waren an diesem Nachmittag tödlich. In der Schlussphase wurde es noch einmal hitzig, doch der Wormser Sieg geriet vor der begeisterten Heimkulisse nie ernsthaft in Gefahr.
Torschützenliste:
1:0 – Boriša Đorđević (3. Min)
2:0 – Emanuel Günther (6. Min)
3:0 – Herbert Nathmann (9. Min)
3:1 – Gerd Störzer (12. Min)
4:1 – Emanuel Günther (15. Min)
5:1 – Boriša Đorđević (18. Min)
5:2 – Klaus Tegelhütter (20. Min)
6:2 – Herbert Nathmann (24. Min)
6:3 – Gerd Störzer (27. Min)
7:3 – Emanuel Günther (31. Min)
7:4 – Klaus Tegelhütter (34. Min)
8:4 – Boriša Đorđević (36. Min)
8:5 – Gerd Störzer (38. Min)
9:5 – Emanuel Günther (40. Min)

Damit steht das Viertelfinale fest! Die verbliebenen Teams sind:
Borussia Mönchengladbach, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg, SpVgg Bayreuth, VfB Oldenburg, 1. FC Nürnberg, Alemannia Aachen und Wormatia Worms.
Juergen Ambrosiussince 2009#4
Vor der nächsten Futsal--Runde mal eine Analyse (KI) , aller bisherigen Finale :

https://community.tipmaster.de/showthread.php?t=46093

1. Dominante Akteure (Trainer)

Bernd Korbach:
Er ist die prägendste Figur dieser Ära. Er stand in sieben Jahren dreimal im Finale (ein Sieg mit Frankfurt, zwei Niederlagen mit Essen und Osnabrück). Er beweist damit eine enorme Konstanz über verschiedene Vereine hinweg.

Die Thurow-Dynastie: Zwischen 1975 und 1977 dominierten Namen aus dem Hause Thurow. Bemerkenswert ist die Saison 75/76, in der Adrian Thurow offenbar beide Finalisten trainierte – ein Kuriosum, das auf eine absolute Vormachtstellung hindeutet.

Auch Patrick Thurow schaffte dies im Folgejahr.
Doppelfunktionen: Neben Adrian und Patrick Thurow gewann auch Benny Held (1980/81) den Titel, während er teilweise beide Finalteams betreuten oder in Personalunion agierten.

2. Sportliche Trends & Ergebnisse

Torreiches Highlight:
Das Finale 1979/80 zwischen Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld fällt mit 16 Toren (10:6) völlig aus dem Rahmen. Es war das torreichste Endspiel und deutet auf eine extrem offensive Spielweise oder eine Schwächephase der Defensivtaktiken in diesem Jahr hin.

Knappe Entscheidungen:
Vier der sieben Endspiele endeten mit nur einem Tor Unterschied (3:2), was für eine hohe Leistungsdichte an der Spitze spricht. Nur Dortmund (1981), Nürnberg (1979) und Uerdingen (1975) gewannen mit zwei oder mehr Toren Vorsprung.

Frankfurter Dominanz: Eintracht Frankfurt ist der einzige Verein im betrachteten Zeitraum, der den Titel zweimal gewinnen konnte (1978 und 1980).

3. Geografische und vereinsstrategische Beobachtungen

Vielfalt der Sieger: In sieben Jahren gab es sechs verschiedene Meister (Uerdingen, Darmstadt, Hertha, Frankfurt, Nürnberg, Dortmund). Es gab keine "Seriensieger" bei den Vereinen, was für eine ausgeglichene Liga spricht.

Traditionsvereine: Die Liste besteht fast ausschließlich aus etablierten Namen des deutschen Fußballs. Überraschungen wie der FC Freiburg (1980/81 im Finale) oder Kickers Stuttgart blieben meist auf dem Vize-Rang.

4. Statistische Zusammenfassung

Durchschnittliche Tore pro Finale: ca. 7,7 Tore.
Häufigster Endstand: 3:2 (dreimal).

Erfolgreichster Trainer: Bernd Korbach (nach Finalteilnahmen) und die Familie Thurow (nach Titeln).
Juergen Ambrosiussince 2009#5
BASKETBALL--WM 2 . Spieltag

Gruppe A: 2. Spieltag

Puerto Rico (P. Thur) – Finnland (Rixe) 106:74
Ein offensives Feuerwerk der Karibik-Truppe! Coach Thur setzte von Beginn an auf bedingungsloses Tempo. Angeführt von einem entfesselten Jose Alvarado, der mit seinen Steals die finnische Defense zermürbte, zog Puerto Rico bereits im zweiten Viertel zweistellig davon. Finnland, unter der Leitung von Rixe, fand offensiv kaum Rhythmus, da Lauri Markkanen von der physischen Verteidigung der Puertoricaner konsequent gedoppelt wurde. Am Ende war es ein Schaulaufen für Thur und sein Team.

Frankreich (Pipp) – Litauen (Sorg) 89:116
Die Überraschung des Spieltags in ihrer Deutlichkeit! Während Pipps Franzosen eigentlich als Defensiv-Bollwerk gelten, wurden sie von Sorgs Litauern förmlich überrannt. Victor Wembanyama zeigte zwar seine Klasse am Korb, doch Litauen traf von der Dreierlinie fast nach Belieben. Besonders der junge Spielmacher Rokas Jokubaitis dirigierte das Spiel meisterhaft und setzte seine Center immer wieder perfekt in Szene. Ein herber Dämpfer für Frankreichs Ambitionen, während Litauen sich als Titelfavorit positioniert.

Dominik. Republik (Ambr) – Kanada (Kersch) 81:76
Ein Krimi bis zur letzten Sekunde! Die Dominikaner unter Ambr zeigten eine unglaubliche Moral. Kanada, gespickt mit NBA-Stars wie Shai Gilgeous-Alexander, führte zur Halbzeit noch komfortabel. Doch in der zweiten Hälfte rührte die Dominik. Republik Beton an. Karl-Anthony Towns dominierte die Zone und pflückte entscheidende Rebounds. Coach Kersch versuchte mit einer kleinen Aufstellung zu kontern, doch Kanada verlor in der Crunchtime die Nerven und leistete sich zu viele Ballverluste.

Gruppe A: 2. Spieltag (Fortsetzung)
USA (Held) – Argentinien (Korn) 66:68

Die Sensation ist perfekt! In einer Defensivschlacht, die an die glorreichen Zeiten der "Generación Dorada" erinnerte, rangen die Argentinier den Top-Favoriten nieder. Coach Helds US-Boys, angeführt von Anthony Edwards, fanden gegen die giftige Zonenverteidigung von Korn nie ihren Rhythmus. Die Halle bebte, als der junge Juan Francisco Fernández in den Schlusssekunden einen schwierigen Korbleger über die ausgestreckten Arme von Chet Holmgren legte. Argentinien feiert einen historischen Sieg, während die USA nach dieser Offensiv-Flaute unter Schock stehen.

Lettland (Fenger) – Griechenland (Niels) 125:100
Ein offensiver Orkan fegte über die Griechen hinweg! Die Letten unter Coach Fenger spielten sich in einen regelrechten Rausch und knackten die 120-Punkte-Marke. Kristaps Porziņģis agierte wie von einem anderen Planeten und traf fast jeden Wurf aus der Distanz, was die Verteidigung von Coach Niels komplett überforderte. Die Griechen versuchten zwar durch Giannis Antetokounmpo physisch dagegenzuhalten, doch gegen die lettische Dreierquote von über 60 % war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Ein Statement-Sieg für das baltische Team!

Gruppe B: 2. Spieltag

Deutschland (Pauls) – Serbien (Miotke) 77:55
Eine Defensiv-Demonstration der deutschen Mannschaft! Coach Pauls hatte sein Team perfekt auf die serbische Offensive eingestellt. Während Nikola Jović und die serbischen Schützen unter dem Druck der deutschen Verteidigung kaum offene Würfe fanden, kontrollierten die Wagner-Brüder (Franz und Moritz) das Geschehen unter den Körben. Serbien wirkte ungewohnt ideenlos gegen die physische Gangart, und so konnte Pauls bereits im vierten Viertel die Stammkräfte für die kommenden Aufgaben schonen. Ein deutliches Ausrufezeichen gegen einen großen Rivalen.

Südkorea (Ertel) – Kroatien (Daun) 55:82
Kroatien nutzte seine enorme Größenvorteile gnadenlos aus. Coach Daun ließ von Beginn an über die Center spielen, was die flinken, aber unterlegenen Südkoreaner vor unlösbare Probleme stellte. Ivica Zubac räumte defensiv alles ab, was in die Zone kam, während die kroatischen Guards das Tempo klug kontrollierten. Südkorea versuchte unter Coach Ertel zwar, durch schnelle Dreier im Spiel zu bleiben, doch die Trefferquote war gegen die langen Arme der Kroaten zu schwach, um eine Überraschung zu erzwingen.

Australien (Dudd) – Türkei (A. Thur) 83:95
In einem hochklassigen Schlagabtausch behielt die Türkei die Oberhand. Coach A. Thur setzte voll auf die individuelle Klasse von Alperen Şengün, der das Spiel aus dem Post heraus meisterhaft organisierte. Australien versuchte mit der Energie von Josh Giddey dagegenzuhalten und blieb bis zum Schlussviertel in Schlagdistanz. Doch eine Serie von drei erfolgreichen Distanzwürfen der Türken innerhalb von zwei Minuten brach den Widerstand der "Boomers". Coach Dudds Taktik, Şengün zu doppeln, rächte sich durch die freien Räume für die türkischen Schützen.

Gruppe B: 2. Spieltag (Abschluss)

Brasilien (Korb) – Italien (Rosn) 83:94

Die "Azzurri" zeigten unter Coach Rosn eine taktische Meisterleistung. Während Brasilien versuchte, das Spiel durch Gui Santos schnell zu machen und die Zone zu attackieren, antwortete Italien mit eiskaltem Distanzwurf-Basketball. Simone Fontecchio war der überragende Mann auf dem Parkett und versenkte wichtige Würfe immer dann, wenn Brasilien gerade einen Lauf startete. Coach Korb versuchte in der Schlussphase auf eine Ganzfeldpresse umzustellen, doch die italienischen Guards blieben ruhig und brachten den verdienten Sieg sicher über die Zeit.

Spanien (TV) (Mendes) – Polen (Paust) 96:98
Was für ein Drama! Der Titelverteidiger (TV) aus Spanien stolpert über leidenschaftlich kämpfende Polen. Coach Mendes musste mit ansehen, wie seine Stars, darunter die Hernangómez-Brüder, in der Defensive keine Antwort auf das polnische Kollektiv fanden. Polen, von Coach Paust perfekt eingestellt, spielte völlig furchtlos. In einem Herzschlag-Finish war es Jeremy Sochan, der mit einem spektakulären Dunking und einem anschließenden Block den Sieg für den Außenseiter festnagelte. Spanien versuchte mit dem letzten Wurf den Ausgleich, doch der Ball rollte vom Ring – die Sensation war perfekt!
Juergen Ambrosiussince 2009#6
HALLENHANDBALL--WM---2013 ....Vorrunde ....2 . Spieltag

GRUPPE A

Brasilien (Dudd) – Argentinien (Korb) 13:16
Zuschauer: 3.200 (Palau Sant Jordi, Barcelona)


Der Bericht:
Nach dem überraschend deutlichen Auftaktsieg gegen Montenegro (20:09) wirkte das Team von Trainer Dudd gegen den Erzrivalen seltsam gehemmt. Argentinien, das am 1. Spieltag noch hauchdünn mit 13:14 gegen Tunesien unterlegen war, setzte diesmal auf eine beinharte Defensive unter der Regie von Coach Korb. Die brasilianischen Schlüsselspieler wie Felipe Ribeiro fanden kaum Lücken im argentinischen Bollwerk. Zur Halbzeit stand es bereits 6:9. In der zweiten Hälfte versuchte Brasilien über den bulligen Vinícius Teixeira den Anschluss zu erzwingen, doch Argentiniens Keeper Matías Schulz wuchs über sich hinaus. Diego Simonet steuerte die "Albiceleste" mit klugen Pässen zum ersten Turniersieg und bewies, dass die knappe Auftaktpleite nur ein Ausrutscher war.

Tunesien (Taube) – Deutschland (Pauls) 12:15
Zuschauer: 6.500


Der Bericht:
Deutschland ging nach dem sensationellen 16:14-Erfolg gegen Frankreich mit breiter Brust in die Partie. Trainer Pauls warnte jedoch vor der Physis der Tunesier, die Argentinien niedergerungen hatten. Es entwickelte sich eine Abwehrschlacht par excellence. Tunesiens Trainer Taube ließ Nationalheld Issam Tej am Kreis hart arbeiten, doch die deutsche Deckung um Oliver Roggisch stand wie eine Mauer. Silvio Heinevetter im Tor knüpfte nahtlos an seine Weltklasse-Leistung aus dem Frankreich-Spiel an. Offensiv war es erneut Holger Glandorf, der in den kritischen Phasen die Verantwortung übernahm. Während Tunesien am Ende die Kraft ausging, spielte Deutschland die Führung abgeklärt nach Hause und steht nun mit zwei Siegen glänzend da.

Frankreich (Sorg, TV) – Montenegro (Feng) 13:15
Zuschauer: 4.800


Der Bericht:
Die Sensation ist perfekt: Frankreich wankt! Nach der Auftaktpleite gegen Deutschland (14:16) wollte das Team von Trainer Sorg gegen den Außenseiter Montenegro Wiedergutmachung leisten. Doch Montenegro, von Trainer Feng nach der herben 09:20-Klatsche gegen Brasilien komplett umgestellt, agierte völlig furchtlos. Die französischen Superstars wie Nikola Karabatić und Luc Abalo wirkten ideenlos gegen die aggressive 3-2-1-Deckung der Montenegriner. Montenegro nutzte die Verunsicherung des Weltmeisters eiskalt aus; Fahrudin Melić traf sicher von der Siebenmeterlinie. Frankreich erzielte in der gesamten zweiten Halbzeit lediglich sechs Tore. Während Montenegro den ersten Sieg feiert, steht der Titelverteidiger vor dem letzten Spieltag der Vorrunde unter Schock und mit dem Rücken zur Wand.

GRUPPE B

Dänemark (P.Thur) – Katar (Niels) 17:16
Zuschauer: 4.100 (Palais des Sports de Beaulieu, Nantes)


Der Bericht:
Nach der herben 12:18-Klatsche gegen Island stand das Team von P. Thur bereits unter gewaltigem Druck. Die Dänen wirkten nervös, während Katar nach der knappen Niederlage gegen Russland (13:15) unter Trainer Niels eine enorme Disziplin an den Tag legte. Angeführt vom jungen Sahbi Aziza hielt Katar das Spiel bis zur 55. Minute offen. Dänemark rettete sich vor allem über die individuelle Klasse von Mikkel Hansen, der trotz enger Bewachung die entscheidenden Akzente setzte. Am Ende verhinderte Niklas Landin mit einer Parade in letzter Sekunde das Unentschieden. Dänemark atmet auf, während Katar trotz einer taktischen Meisterleistung von Coach Niels erneut mit leereren Händen dasteht als am ersten Spieltag.

Russland (Korn) – Chile (Ambr) 17:15
Zuschauer: 2.800


Der Bericht:
Russland startete mit dem Rückenwind des Sieges gegen Katar in die Partie und galt gegen Chile als klarer Favorit. Doch die Chilenen, die am 1. Spieltag gegen Mazedonien (12:12) ihren ersten historischen Punkt erkämpft hatten, erwiesen sich als zäher Brocken. Trainer Ambr ließ seine Mannschaft extrem offensiv decken, was den russischen Spielfluss massiv störte. Timur Dibirow musste für seine Treffer Schwerstarbeit leisten. Chile schnupperte beim Stand von 14:14 an der Sensation, doch in der Crunchtime bewies die Mannschaft von Trainer Korn die reifere Spielanlage. Sergey Gorbok sicherte mit zwei Fernwürfen den zweiten Sieg in Folge, womit Russland vorzeitig die Weichen für die nächste Runde stellt.

Mazedonien (Gaertn) – Island (TV) (Mendes) 18:11
Zuschauer: 5.400


Der Bericht:
Die Überraschung des Tages! Island, das am 1. Spieltag Dänemark noch mit 18:12 dominiert hatte, erlebte gegen Mazedonien ein totales Debakel. Trainer Gaertn hatte sein Team nach dem enttäuschenden Remis gegen Chile perfekt eingestellt. Die mazedonische Deckung rund um den erfahrenen Kiril Lazarov neutralisierte die isländischen Rückraumschützen fast vollständig. Island, unter Coach Mendes völlig von der Rolle, fand kein Mittel gegen die lautstark unterstützten Mazedonier. Während Gudjon Valur Sigurdsson auf isländischer Seite verzweifelte, spielten sich die Mazedonier in einen Rausch. Dieser deutliche Erfolg rüttelt die Tabelle der Gruppe B komplett durcheinander und macht Mazedonien zum neuen Geheimfavoriten auf den Gruppensieg.

GRUPPE C

Südkorea (Ertel) – Polen (D.Po) 13:21
Zuschauer: 3.800 (Pabellón Príncipe Felipe, Saragossa)


Der Bericht:
Nach der blamablen 11:12-Niederlage gegen Saudi-Arabien stand Polen unter Trainer D.Po vor dem Abgrund. Südkorea hingegen kam mit der Euphorie des Sieges gegen Serbien (13:11) in die Halle. Doch die Polen zeigten eine Reaktion, die sich gewaschen hatte. Die Abwehr rund um die Bielecki-Brüder agierte wie ein unüberwindbarer Wall. Sławomir Szmal im Tor vernagelte seinen Kasten derart, dass die flinken Koreaner völlig verzweifelten. Trainer Ertel versuchte mit schnellen Wechseln den Rhythmus zu brechen, doch Polen spielte wie im Rausch. Krzysztof Lijewski und Bartosz Jurecki zerlegten die koreanische Defensive im Minutentakt. Polen meldet sich mit diesem Kantersieg eindrucksvoll zurück, während Südkorea nach dem Höhenflug unsanft gelandet ist.

Saudi-Arabien (Ru-Loe) – Slowenien (Paust) 15:16
Zuschauer: 1.200


Der Bericht:
Ein echtes Drama in Saragossa! Saudi-Arabien, die Sensation des 1. Spieltags, wollte nach dem Sieg gegen Polen den nächsten Coup landen. Coach Ru-Loe hatte seine Mannschaft taktisch brillant auf die Slowenen eingestellt. Slowenien, das sich am ersten Spieltag mühsam mit 13:12 gegen Weißrussland durchgesetzt hatte, tat sich auch diesmal extrem schwer. Trainer Paust forderte immer wieder mehr Bewegung ohne Ball. Jure Dolenec und Uroš Zorman bissen sich an der aggressiven Deckung der Saudis fast die Zähne aus. In einer hektischen Schlussphase, beim Stand von 15:15, war es jedoch der slowenische Keeper Gorazd Škof, der einen freien Wurf parierte und damit den Tempogegenstoß zum Siegtreffer einleitete. Saudi-Arabien verlässt erhobenen Hauptes das Feld, während Slowenien mit zwei Zittersiegen die Tabellenführung übernimmt.

Weißrussland (Miotke) – Serbien (Kuehn) 20:16
Zuschauer: 2.500


Der Bericht:
Die Krise der Serben verschärft sich! Nach der Auftaktpleite gegen Südkorea (11:13) sollte gegen Weißrussland alles besser werden, doch das Team von Trainer Kuehn wirkte völlig blockiert. Auf der Gegenseite zeigte Weißrussland, angeführt vom überragenden Siarhei Rutenka, eine Trotzreaktion auf die knappe Niederlage gegen Slowenien. Rutenka war von der serbischen Abwehr nie zu kontrollieren und erzielte fast die Hälfte der Tore seines Teams. Trainer Miotke ließ seine Mannschaft extrem physisch agieren, womit die serbischen Rückraumstars wie Marko Vujin überhaupt nicht zurechtkamen. In der zweiten Halbzeit brach Serbien phasenweise komplett ein. Während Weißrussland diesen prestigeträchtigen Sieg feiert und die Hoffnung auf das Achtelfinale nährt, herrscht bei Coach Kuehn und seinen Serben nach null Punkten aus zwei Spielen blankes Entsetzen.

GRUPPE D


Kroatien (Rosn) – Ungarn (Kersch) 16:08
Zuschauer: 7.500 (Caja Mágica, Madrid)


Der Bericht:
Nach der knappen 15:17-Niederlage gegen Gastgeber Spanien am 1. Spieltag stand Kroatien unter Coach Rosn bereits mit dem Rücken zur Wand. Doch was die Kroaten gegen Ungarn aufs Parkett zauberten, war eine defensive Lehrstunde. Ungarn, das zum Auftakt völlig überraschend mit 14:24 gegen Algerien untergangen war, wirkte unter Trainer Kersch erneut völlig ideenlos. Die kroatische 6-0-Deckung um den Hünen Jakov Gojun war für László Nagy und seine Nebenleute unüberwindbar. Mirko Alilović im Tor parierte reihenweise Großchancen, während Domagoj Duvnjak vorne die Fäden zog. Mit nur 8 Gegentoren rehabilitierte sich Kroatien eindrucksvoll für die Auftaktpleite, während Ungarn nach zwei desaströsen Auftritten am Abgrund steht.

Algerien (Klaes) – Australien (Rixe) 12:14
Zuschauer: 1.200


Der Bericht:
Die Sensation des Turniers ist perfekt! Algerien kam als haushoher Favorit in die Halle, nachdem sie am 1. Spieltag Ungarn mit zehn Toren Differenz deklassiert hatten. Doch Trainer Klaes musste mit ansehen, wie seine Mannschaft gegen den krassen Außenseiter aus Australien völlig den Rhythmus verlor. Australien, das zum Auftakt tapfer gegen Ägypten gekämpft hatte (12:15), wuchs über sich hinaus. Trainer Rixe hatte seine Truppe aufopferungsvoll eingestellt. Die "Aussies" kämpften um jeden Zentimeter und profitierten von einer indiskutablen Chancenverwertung der Algerier. In der dramatischen Schlussphase behielten die Australier die Nerven und feierten den ersten WM-Sieg seit Jahren. Algerien hingegen verpasste es kläglich, den Schwung aus dem Ungarn-Spiel mitzunehmen.

Ägypten (Held) – Spanien (Scher) 08:10
Zuschauer: 9.800


Der Bericht:
Ein historisch torarmes Spiel, das die Zuschauer in Madrid in Atem hielt! Gastgeber Spanien (Trainer Scher) wollte nach dem Sieg gegen Kroatien nachlegen, traf aber auf eine ägyptische Mauer. Trainer Held hatte Ägypten nach dem Pflichtsieg gegen Australien perfekt auf den Favoriten eingestellt. Es entwickelte sich eine reine Abwehrschlacht, in der Arpad Sterbik (Spanien) und Karim Handawy (Ägypten) die Hauptrollen spielten. Spanien tat sich extrem schwer, Lösungen gegen die aggressive 5-1-Deckung der Ägypter zu finden. Erst in den letzten fünf Minuten sicherten Julen Aguinagalde und Albert Rocas mit den Treffern zum 9. und 10. Tor den knappen Sieg. Spanien ist damit vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert, während Ägypten trotz einer heroischen Leistung knapp am Punktgewinn vorbeischrammte.
Juergen Ambrosiussince 2009#7
1 . DAVIS--CUP .... ACHTELFINALE--Rückspiele

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)

PAARUNG WE 2: BRASILIEN vs. POLEN
Ort: Rio de Janeiro, Sandplatz
Teamchefs: Sascha Mendes (Brasilien) & Patrick Thurow (Polen)


Spielbericht: Die Hitzeschlacht von Rio

Nach der knappen Niederlage im Hinspiel verwandelten die brasilianischen Fans das Stadion in einen Hexenkessel. Teamchef Sascha Mendes hatte seine Truppe perfekt auf die langsamen Sandplatzbedingungen eingestellt, während Patrick Thurow darauf hoffte, den knappen Vorsprung aus Polen über die Zeit zu retten.

1. Einzel: Marcos Hocevar vs. Wojciech Fibak
Fibak, der erfahrene Taktiker, versuchte das Tempo zu verschleppen, doch Hocevar peitschte seine Vorhand unermüdlich die Linie entlang. In einem Marathon-Match über vier Stunden behielt der Brasilianer am Ende die Nerven.
Resultat: 6:4, 3:6, 7:5, 6:2

2. Einzel: Cassio Motta vs. Waldemar Rogerski
Motta dominierte von Beginn an mit seinem aggressiven Topspin. Rogerski kämpfte tapfer, fand aber gegen die Präzision des Brasilianers auf roter Asche kein Mittel.
Resultat: 6:2, 6:3, 6:4

Das Doppel: C. Motta / G. Barbosa vs. W. Fibak / M. Fyrstenberg
Polen schlug zurück! In einem hochklassigen Doppel zeigten Fibak und der junge Fyrstenberg (in dieser fiktiven 85er-Konstellation), dass sie am Netz kaum zu schlagen sind. Sie verkürzten den Gesamtfeststand und hielten Polen im Rennen.
Resultat: 4:6, 6:7, 5:7

3. Einzel: Marcos Hocevar vs. Waldemar Rogerski
Die Sensation lag in der Luft, als Rogerski den ersten Satz gewann. Doch Hocevar, getragen vom Publikum, biss sich zurück ins Match und sicherte Brasilien den entscheidenden dritten Punkt.
Resultat: 4:6, 6:1, 6:3, 6:2
4. Einzel: Cassio Motta vs. Wojciech Fibak

Ein bedeutungslos gewordenes, aber dennoch hart umkämpftes letztes Einzel, das Fibak mit all seiner Routine für die Statistik und das polnische Selbstvertrauen entschied.
Resultat: 5:7, 6:7

Gesamtergebnis: BRASILIEN 3 – 2 POLEN
(110 : 102 Spiele)


Damit zieht Brasilien aufgrund des besseren Spiele-Verhältnisses im Rückspiel (oder des Gesamtergebnisses beider Wochenenden) in das Viertelfinale ein, während Polen den schweren Gang in die Abstiegsrunde antreten muss.

Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der zweiten Paarung. Da Italien das Hinspiel mit einem massiven 5:0-Vorsprung dominierte, stand die Schweiz vor einer fast unmöglichen Aufgabe.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: SCHWEIZ vs. ITALIEN
Ort: Zürich, Teppich (Halle)

Teamchefs: Bernd Korbach (Schweiz) & Dieter Rosner (Italien)
Spielbericht: Die späte Revanche in den Alpen
Nach dem Debakel von Rom forderte Teamchef Bernd Korbach Wiedergutmachung vor heimischem Publikum. Auf dem schnellen Teppichbelag in Zürich zeigten die Schweizer ein völlig anderes Gesicht, während die Italiener um Dieter Rosner nach dem klaren Hinspiel-Sieg phasenweise etwas zu entspannt wirkten.
1. Einzel: Jakob Hlasek vs. Francesco Cancellotti
Hlasek nutzte den schnellen Boden perfekt aus. Mit druckvollen Aufschlägen ließ er Cancellotti, der eher auf Sand zu Hause ist, kaum Luft zum Atmen. Ein Auftakt nach Maß für die Eidgenossen.
Resultat: 6:3, 6:4, 6:2

2. Einzel: Heinz Günthardt vs. Corrado Barazzutti
Ein Duell der Routiniers. Günthardt glänzte durch exzellentes Serve-and-Volley. Barazzutti versuchte mit Passierschlägen zu kontern, doch der Schweizer war am Netz eine Mauer und brachte die Halle zum Kochen.
Resultat: 6:4, 7:5, 6:4

Das Doppel: H. Günthardt / J. Hlasek vs. P. Canè / C. Panatta
Die Vorentscheidung im Rückspiel! Das eingespielte Schweizer Duo Günthardt/Hlasek ließ den Italienern keine Chance. Die Schweiz führte mit 3:0 und träumte kurzzeitig vom "Wunder von Zürich", doch der Gesamtvorsprung Italiens aus dem Hinspiel war bereits zu groß.
Resultat: 6:2, 6:3, 8:6

3. Einzel: Jakob Hlasek vs. Corrado Barazzutti
Hlasek machte dort weiter, wo er im Doppel aufgehört hatte. Er fegte Barazzutti förmlich vom Platz und sicherte der Schweiz den vierten Punkt in diesem Rückspiel.
Resultat: 6:1, 6:2

4. Einzel: Heinz Günthardt vs. Francesco Cancellotti
Italien rettete die Ehre. In einem umkämpften Match, das über die volle Distanz ging, bewies Cancellotti am Ende den längeren Atem und holte den einzigen Punkt für das Team von Dieter Rosner.
Resultat: 6:7, 6:4, 4:6

Gesamtergebnis Rückspiel: SCHWEIZ 4 – 1 ITALIEN
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): ITALIEN 6 – 4 SCHWEIZ
Obwohl die Schweiz das Rückspiel beeindruckend dominierte, reicht das Gesamtergebnis für Italien zum Einzug ins Viertelfinale. Die Schweiz muss trotz der starken Leistung im Rückspiel in die Abstiegsrunde.

Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der dritten Paarung. Nach dem knappen Auswärtssieg in Mexiko-Stadt wollte das russische Team um Lisa Taube in der heimischen Halle den Sack zumachen.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: RUSSLAND vs. MEXIKO
Ort: Moskau, Hartplatz (Halle)
Teamchefs: Lisa Taube (Russland) & Jürgen Ambrosius (Mexiko)

Spielbericht: Moskauer Eiszeit für die Azteken

Die Ausgangslage war klar: Mexiko musste gewinnen, um das Blatt noch zu wenden. Doch Teamchefin Lisa Taube setzte auf die schnellen Beläge Moskaus, um die mexikanischen Sandplatzspezialisten aus der Reserve zu locken. Jürgen Ambrosius peitschte seine Spieler zwar unermüdlich an, doch die russische Konstanz gab am Ende den Ausschlag.

1. Einzel: Andrei Chesnokov vs. Francisco Maciel
Chesnokov, das junge russische Talent, spielte wie eine Ballmaschine. Maciel versuchte mit viel Spin zu agieren, doch der Russe nahm die Bälle früh und ließ dem Mexikaner keine Zeit für seine weiten Schläge.
Resultat: 6:3, 6:2, 6:4

2. Einzel: Alexander Metreveli vs. Jorge Lozano
Metreveli brachte seine ganze Erfahrung ein. Lozano hielt im zweiten Satz stark dagegen und zwang den Russen in den Tie-Break, doch in den entscheidenden Momenten blieb Metreveli eiskalt.
Resultat: 6:2, 7:6, 6:3

Das Doppel: A. Chesnokov / S. Leonyuk vs. J. Lozano / L. Lavalle
Die Mexikaner gaben nicht auf! Das Duo Lozano/Lavalle zeigte, warum sie im Doppel zur Weltspitze gehörten. Mit mutigem Netzspiel und perfekten Reflexen verkürzten sie den Rückstand für das Team Ambrosius.
Resultat: 4:6, 5:7, 3:6

3. Einzel: Andrei Chesnokov vs. Jorge Lozano
Lozano kämpfte um die letzte Chance für Mexiko. Es entwickelte sich ein Krimi über vier Sätze, doch am Ende war es Chesnokov, der beim Matchball einen Vorhand-Passierschlag genau auf die Linie setzte und den Gesamtsieg für Russland perfekt machte.
Resultat: 6:4, 3:6, 6:2, 7:5

4. Einzel: Alexander Metreveli vs. Francisco Maciel
In der abschließenden Partie ohne Druck zeigte Maciel noch einmal sein Können. Er profitierte von einigen Fehlern Metrevelis und sorgte für eine Ergebniskorrektur, die den mexikanischen Stolz rettete.
Resultat: 4:6, 4:6

Gesamtergebnis Rückspiel: RUSSLAND 3 – 2 MEXIKO
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): RUSSLAND 6 – 4 MEXIKO
Damit qualifiziert sich Russland souverän für das Viertelfinale. Mexiko unterliegt in beiden Vergleichen knapp und muss den schweren Weg in die Abstiegsrunde antreten.


Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der vierten Paarung. Kroatien stand nach der deutlichen Heimniederlage mit dem Rücken zur Wand, während Südafrika vor heimischer Kulisse den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen wollte.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: SÜDAFRIKA vs. KROATIEN
Ort: Johannesburg, Hartplatz
Teamchefs: Christian Kühn (Südafrika) & Hendrik Nielsen (Kroatien)
Spielbericht: Kroatischer Stolz in der Höhenluft

In der dünnen Luft von Johannesburg setzte Teamchef Hendrik Nielsen auf volle Offensive, um das Unmögliche noch möglich zu machen. Christian Kühn hingegen vertraute auf die Aufschlagstärke seiner Schützlinge. Es entwickelte sich ein hochspannender Vergleich, bei dem die Kroaten zwar das Rückspiel gewannen, am Ende aber an der Hypothek des Hinspiels scheiterten.

1. Einzel: Kevin Curren vs. Goran Prpić
Curren, der frischgebackene Wimbledon-Finalist von 1985, demonstrierte seine ganze Klasse auf dem schnellen Hartplatz. Prpić kämpfte um jeden Ball, doch gegen die krachenden Aufschläge des Südafrikaners war kein Kraut gewachsen.
Resultat: 6:2, 6:4, 6:3

2. Einzel: Johan Kriek vs. Bruno Orešar
Kriek startete furios, doch der junge Orešar zeigte eine beeindruckende Moral. In einem Match mit extrem langen Ballwechseln zermürbte der Kroate den favorisierten Kriek und sorgte für die erste Überraschung des Wochenendes.
Resultat: 4:6, 7:5, 3:6, 4:6

Das Doppel: K. Curren / J. Kriek vs. G. Prpić / B. Orešar
Ein echter Krimi! Die südafrikanischen Top-Stars wollten den Sack vorzeitig zumachen, doch das kroatische Duo spielte wie entfesselt. Mit mutigen Returns und blindem Verständnis am Netz brachten sie Kroatien im Rückspiel in Führung.
Resultat: 6:7, 5:7, 6:4, 4:6

3. Einzel: Kevin Curren vs. Bruno Orešar
Curren musste seine ganze Routine aufbieten, um gegen den beflügelten Orešar bestehen zu können. Mit Mühe glich er für Südafrika zum 2:2 aus und sicherte damit rechnerisch bereits den Gesamtsieg beider Begegnungen.
Resultat: 7:6, 6:3, 7:5

4. Einzel: Johan Kriek vs. Goran Prpić
Im abschließenden Einzel bewies Prpić den längeren Atem. Da der Gesamtsieg für Südafrika bereits feststand, schlichen sich bei Kriek Konzentrationsfehler ein, die der Kroate eiskalt ausnutzte, um den Sieg im Rückspiel nach Hause zu fahren.
Resultat: 3:6, 4:6

Gesamtergebnis Rückspiel: SÜDAFRIKA 2 – 3 KROATIEN
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): SÜDAFRIKA 6 – 4 KROATIEN
Südafrika zieht dank des deutlichen Vorsprungs aus dem Hinspiel in das Viertelfinale ein. Kroatien verabschiedet sich mit einer starken Leistung im Rückspiel erhobenen Hauptes in die Abstiegsrunde.

Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der fünften Paarung. Nach der historischen 0:5-Klatsche im Hinspiel stand die schwedische Tennis-Großmacht vor den Trümmern ihrer Ambitionen, während Österreich den sensationellen Gesamtsieg vor Augen hatte.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: SCHWEDEN vs. ÖSTERREICH
Ort: Bastad, Sandplatz
Teamchefs: Achim Sorg (Schweden) & Norbert Poschadel (Österreich)
Spielbericht: Schadensbegrenzung im hohen Norden

Teamchef Achim Sorg hatte seine Mannschaft nach dem Debakel in Österreich komplett umgebaut, um zumindest die Ehre der Tennis-Nation Schweden zu retten. Norbert Poschadel hingegen konnte entspannt agieren – sein Team hatte den Einzug ins Viertelfinale nach dem 5:0 im Hinspiel praktisch schon in der Tasche.

1. Einzel: Mats Wilander vs. Thomas Muster
Der junge Thomas Muster, der im Hinspiel noch triumphiert hatte, traf auf einen wie ausgewechselten Wilander. Der Schwede spielte fehlerlos von der Grundlinie und ließ dem Österreicher auf dem langsamen Sand von Bastad keine Chance.
Resultat: 6:1, 6:2, 6:3

2. Einzel: Anders Järryd vs. Hans-Peter Kandler
Järryd agierte hochkonzentriert und setzte Kandler mit seinem variantenreichen Spiel ständig unter Druck. Österreich leistete Gegenwehr, doch der Schwede war in den entscheidenden Momenten zu sicher.
Resultat: 6:4, 7:5, 6:2

Das Doppel: S. Edberg / A. Järryd vs. H. Skoff / A. Antonitsch
Das beste Doppel der Welt zeigte seine Klasse. Edberg und Järryd harmonierten perfekt. Die Österreicher Skoff und Antonitsch kämpften verbissen und sicherten sich einen Satz, konnten den dritten Punkt für Schweden aber nicht verhindern.
Resultat: 6:3, 6:7, 6:2, 6:4

3. Einzel: Mats Wilander vs. Hans-Peter Kandler
Österreich schlug zurück! Nachdem der Gesamtsieg durch den Vorsprung aus dem Hinspiel bereits feststand, ließ Wilander die Zügel etwas locker. Kandler nutzte die Gunst der Stunde und holte mit großem Kämpferherz den ersten Punkt im Rückspiel für das Team Poschadel.
Resultat: 6:7, 4:6

4. Einzel: Anders Järryd vs. Thomas Muster
Ein intensives Duell zum Abschluss. Muster wollte sich nicht kampflos geschlagen geben und zwang Järryd in die Defensive. Mit wuchtigen Topspin-Schlägen sicherte er Österreich den zweiten Punkt im Rückspiel und unterstrich die starke Form des Teams.
Resultat: 3:6, 5:7

Gesamtergebnis Rückspiel: SCHWEDEN 3 – 2 ÖSTERREICH
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): ÖSTERREICH 7 – 3 SCHWEDEN
Die Sensation ist perfekt! Österreich wirft den Favoriten aus dem Wettbewerb und zieht glorreich in das Viertelfinale ein. Schweden muss nach dieser enttäuschenden Runde völlig überraschend in die Abstiegsrunde.


Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der sechsten Paarung. Nach dem knappen Vorsprung der Australier aus dem Hinspiel erlebten die „Aussies“ in Südamerika ein wahres Debakel.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: ARGENTINIEN vs. AUSTRALIEN
Ort: Buenos Aires, Rote Asche
Teamchefs: Florian Fenger (Argentinien) & Wolfgang Rixen (Australien)
Spielbericht: Das Beben von Buenos Aires


Teamchef Florian Fenger hatte für das Rückspiel nur eine Devise ausgegeben: Totale Dominanz auf dem geliebten roten Sand. Während Wolfgang Rixen auf die Nervenstärke seiner australischen Routiniers setzte, wurden diese von der Atmosphäre und der argentinischen Spielfreude förmlich überrollt.

1. Einzel: José Luis Clerc vs. Pat Cash
Clerc, der Sandplatzkönig, zog Cash den Zahn. Der Australier versuchte immer wieder, mit Serve-and-Volley den Rhythmus zu brechen, doch Clerc passierte ihn am laufenden Band. Ein klares Statement zum Auftakt.
Resultat: 6:2, 6:3, 6:1

2. Einzel: Martín Jaite vs. John Fitzgerald
Jaite wirbelte über den Platz und ließ Fitzgerald keine Sekunde zur Ruhe kommen. Der Argentinier spielte fast fehlerfrei von der Grundlinie und brachte die Heimmannschaft mit 2:0 in Führung.
Resultat: 6:4, 6:2, 6:4

Das Doppel: J. L. Clerc / M. Jaite vs. P. Cash / J. Fitzgerald
Die Vorentscheidung! Die Australier, eigentlich als Weltklasse-Doppel bekannt, fanden kein Mittel gegen die flinken Argentinier. Mit dem Gewinn des Doppels ging Argentinien im Rückspiel uneinholbar mit 3:0 in Führung und drehte damit bereits den Gesamtrückstand aus dem Hinspiel.
Resultat: 6:3, 7:5, 6:4

3. Einzel: José Luis Clerc vs. John Fitzgerald
Fitzgerald war völlig demoralisiert. Clerc kannte keine Gnade und demonstrierte seine Extraklasse auf Asche. Australien wirkte in der Hitze von Buenos Aires stehend k.o.
Resultat: 6:1, 6:2

4. Einzel: Martín Jaite vs. Pat Cash
Cash versuchte noch einmal, Schadensbegrenzung zu betreiben, doch Jaite war an diesem Tag unbezwingbar. Mit einem glatten Durchmarsch vollendete Argentinien die Demütigung der australischen Gäste.
Resultat: 6:3, 6:4

Gesamtergebnis Rückspiel: ARGENTINIEN 5 – 0 AUSTRALIEN
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): ARGENTINIEN 7 – 3 AUSTRALIEN
Nach dem knappen 2:3 im Hinspiel fegt Argentinien die Australier im Rückspiel vom Platz und zieht hochverdient in das Viertelfinale ein. Australien muss nach dieser herben Enttäuschung den Gang in die Abstiegsrunde antreten.


Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der siebten Paarung. Nach der 0:5-Niederlage in Spanien benötigte Dänemark ein Wunder, um das Viertelfinale noch zu erreichen.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: DÄNEMARK vs. SPANIEN
Ort: Kopenhagen, Teppich (Halle)
Teamchefs: Stefan Pauls (Dänemark) & Detlef Kersching (Spanien)
Spielbericht: Dänisches Aufbegehren in Kopenhagen

In der kühlen Atmosphäre der Kopenhagener Brøndby Hall versuchte Teamchef Stefan Pauls alles, um die Schmach aus dem Hinspiel vergessen zu machen. Der schnelle Bodenbelag kam den Dänen entgegen, während die Spanier unter Detlef Kersching mit dem massiven Polster aus dem Hinspiel sichtlich Probleme hatten, die nötige Spannung aufzubauen.

1. Einzel: Michael Tauson vs. Emilio Sánchez
Tauson nutzte die schnelle Halle perfekt aus. Sánchez, der Sandplatzspezialist, fand keinen Rhythmus und wurde von den harten Aufschlägen des Dänen förmlich überrumpelt. Ein hoffnungsvoller Start für die Gastgeber.
Resultat: 6:4, 6:3, 6:2

2. Einzel: Peter Bastiansen vs. Sergio Casal
Bastiansen lieferte sich mit Casal eine wahre Nervenschlacht. In einem Match mit vielen Netzangriffen behielt der Däne in den entscheidenden Tie-Breaks die Oberhand und erhöhte im Rückspiel auf 2:0.
Resultat: 7:6, 7:6, 6:4

Das Doppel: M. Tauson / P. Bastiansen vs. E. Sánchez / S. Casal
Hier zeigten die Spanier, warum sie zu den besten Doppeln der Welt gehörten. Sánchez und Casal agierten hochkonzentriert und sicherten Spanien den entscheidenden Punkt im Rückspiel, der den Gesamtsieg endgültig zementierte. Damit war Dänemark trotz der 2:0-Führung rechnerisch ausgeschieden.
Resultat: 4:6, 3:6, 5:7

3. Einzel: Michael Tauson vs. Sergio Casal
Tauson spielte befreit auf und holte sich gegen einen sichtlich enttäuschten Casal den dritten Punkt für Dänemark. Ein schöner persönlicher Erfolg für den Dänen vor heimischem Publikum.
Resultat: 6:3, 6:4

4. Einzel: Peter Bastiansen vs. Emilio Sánchez
Im letzten Match des Wochenendes bewies Sánchez seine Klasse. Er kämpfte sich nach Satzrückstand zurück und sorgte für eine Ergebniskorrektur im Rückspiel, die den spanischen Gesamterfolg noch deutlicher gestaltete.
Resultat: 6:2, 4:6, 3:6

Gesamtergebnis Rückspiel: DÄNEMARK 3 – 2 SPANIEN
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): SPANIEN 7 – 3 DÄNEMARK
Obwohl Dänemark das Rückspiel mit einer kämpferischen Leistung für sich entscheiden konnte, zieht Spanien dank des Kantersieges im Hinspiel souverän in das Viertelfinale ein. Dänemark muss den Weg in die Abstiegsrunde antreten.


Hier ist der Spielbericht für das Rückspiel der achten und letzten Paarung. Nach der überraschenden 1:4-Niederlage im Hinspiel stand die französische Tennis-Elite unter immensem Druck, während Neuseeland mit großem Selbstvertrauen nach Europa reiste.

Davis Cup 1985 – Achtelfinale (Rückspiel)
PAARUNG WE 2: FRANKREICH vs. NEUSEELAND
Ort: Paris, Roland Garros (Sandplatz)
Teamchefs: Detlev Reinhardt (Frankreich) & Daniel Poschadel (Neuseeland)

Spielbericht: Das Drama von Paris – Die Spiele-Abrechnung entscheidet!
Die "Equipe Tricolore" um Teamchef Detlev Reinhardt wählte die rote Asche von Paris, um die Neuseeländer niederzuringen. Die Ausgangslage war dramatisch: Frankreich musste den 1:4-Rückstand exakt egalisieren, um eine Chance auf das Weiterkommen zu haben. Was folgte, war ein Krimi, der nicht über die Matches, sondern über die einzelnen Spiele (Games) entschieden wurde.

1. Einzel: Yannick Noah vs. Chris Lewis
Noah, der Liebling der Massen, spielte wie entfesselt. Er ließ dem Wimbledon-Finalisten von 1983, Chris Lewis, nicht den Hauch einer Chance und fegte ihn im Eiltempo vom Platz, was für ein extrem positives Spiele-Konto sorgte.
Resultat: 6:1, 6:0, 6:2

2. Einzel: Henri Leconte vs. Russell Simpson
Leconte glänzte mit seiner brillanten Rückhand. Simpson kämpfte verbissen, doch der Franzose blieb in den entscheidenden Phasen eiskalt und erhöhte souverän auf 2:0 für das Team Reinhardt.
Resultat: 6:3, 6:4, 6:2

Das Doppel: Y. Noah / H. Leconte vs. C. Lewis / R. Simpson
Neuseeland schlägt zurück! In einem hochdramatischen Doppel bewiesen Lewis und Simpson ihre Weltklasse. Sie gewannen nicht nur das Match, sondern holten durch die engen Sätze wichtige "Games" für die Gesamtwertung, die sich am Ende als Gold wert erweisen sollten.
Resultat: 4:6, 5:7, 6:7

3. Einzel: Yannick Noah vs. Russell Simpson
Noah war erneut eine Macht. Mit seinem athletischen Spiel dominierte er Simpson nach Belieben. Nach diesem Sieg führte Frankreich im Rückspiel mit 3:1 und war nur noch einen Sieg vom Ausgleich des Hinspielergebnisses entfernt.
Resultat: 6:2, 6:1

4. Einzel: Henri Leconte vs. Chris Lewis
Leconte tat, was er tun musste: Er gewann das Match und sicherte Frankreich das 4:1 im Rückspiel. Damit stand es in der Addition der Matches 5:5. Nun mussten die gewonnenen Spiele (Games) entscheiden.
Resultat: 7:6, 6:4

Gesamtergebnis Rückspiel: FRANKREICH 4 – 1 NEUSEELAND
(Spiele-Verhältnis im Rückspiel: 40 : 62)
Endergebnis (Hin- & Rückspiel): 5 – 5 (Matches)


Die Entscheidung: Da es nach Matches unentschieden stand, gab die Anzahl der gewonnenen Spiele den Ausschlag. Trotz des klaren 4:1-Sieges im Rückspiel reichte es für Frankreich nicht ganz, da Neuseeland im Hinspiel deutlich mehr Spiele gesammelt hatte (Gesamt-Games: 62 für Neuseeland zu 40 für Frankreich im Rückspiel-Vergleich).
Juergen Ambrosiussince 2009#8
Die Spielberichte des 2. Spieltages der Weltgruppe II

(hier mal den originalspielverlauf übernommen , die KI hat es perfekt umgesetzt)

Davis Cup 1985 – Weltgruppe II

Südkorea (Kapitän: Ertel) vs. Deutschland (Kapitän: A. Thur)
Ort: Seoul, Hartplatz (Outdoor)


MATCH 1: Roh Gap-taek vs. Hans Schwaier
In einer Hitzeschlacht von Seoul erwischt der Koreaner den besseren Start. Schwaier kämpft mit der hohen Luftfeuchtigkeit und findet gegen das präzise Grundlinienspiel von Roh kein Mittel. Nach drei Sätzen geht der erste Punkt überraschend an die Gastgeber.
Ergebnis: 6:4, 6:3, 7:5
Stand: 1–0

MATCH 2: Kim Bong-soo vs. Michael Westphal
Westphal geht als Favorit in die Partie, doch Kim Bong-soo spielt über seinem Limit. Angetrieben von den heimischen Fans rettet sich der Koreaner in den fünften Satz. Dort behält er die Nerven, während Westphal mit der Schiedsrichterleistung hadert. Südkorea schockt die deutsche Auswahl am ersten Tag.
Ergebnis: 4:6, 6:2, 6:4, 3:6, 8:6
Stand: 2–0

MATCH 3: Kim B.S. / Yoo J.S. vs. Andreas Maurer / Boris Becker
Kapitän A. Thur bringt für das Doppel das junge Talent Boris Becker an der Seite des erfahrenen Maurer. Die Wende: Die Deutschen dominieren am Netz. Becker feuert Aufschläge wie Kanoneneinschläge ab und lässt dem koreanischen Duo keine Chance. Deutschland verkürzt souverän.
Ergebnis: 2:6, 4:6, 3:6
Stand: 2–1

MATCH 4: Kim Bong-soo vs. Hans Schwaier
Am Finaltag zeigt Schwaier Nervenstärke. Er zermürbt Kim in langen Ballwechseln und nutzt dessen Erschöpfung vom Freitag aus. Mit einem glatten Dreisatzsieg gleicht Deutschland zum Entsetzen der Zuschauer in Seoul aus. Alles hängt nun vom letzten Einzel ab.
Ergebnis: 3:6, 2:6, 4:6
Stand: 2–2

MATCH 5: Roh Gap-taek vs. Michael Westphal
Das entscheidende Duell wird zum Drama. Westphal verliert den ersten Satz, kämpft sich aber mit seinem typischen Kampfgeist zurück. Beim Stand von 4:4 im vierten Satz gelingt ihm das entscheidende Break. Mit einem Ass besiegelt Westphal den Comeback-Sieg für das Team von A. Thur.
Ergebnis: 6:3, 5:7, 4:6, 4:6
Stand: 2–3

GESAMTERGEBNIS: Südkorea 2 – 3 Deutschland
Deutschland sichert sich damit wichtige Punkte im Kampf um die Plätze 1 bis 4 und die Relegation zur Weltgruppe I.


Die USA treten unter Kapitän Dudd gegen die technisch versierten Inder unter Kapitän Miotke an.

Davis Cup 1985 – Weltgruppe II
USA (Kapitän: Dudd) vs. Indien (Kapitän: Miotke)
Ort: Los Angeles, Hartplatz (Indoor)


MATCH 1: Aaron Krickstein vs. Ramesh Krishnan
Die Begegnung beginnt mit einer taktischen Meisterleistung des Inders. Krishnan nimmt mit seinem Slice und seinen extrem kurzen Winkeln dem jungen Krickstein das Tempo aus den Schlägen. Der US-Amerikaner verzweifelt an der Präzision Krishnans, der Indien völlig überraschend in Führung bringt.
Ergebnis: 4:6, 6:7, 3:6
Stand: 0–1

MATCH 2: Jimmy Connors vs. Vijay Amritraj
Ein Duell zweier Legenden. Connors, von Kapitän Dudd motiviert, spielt mit einer unglaublichen Intensität. Amritraj hält mit seiner eleganten Rückhand dagegen, doch gegen den unbändigen Siegeswillen von "Jimbo" ist an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Connors gleicht für die USA aus.
Ergebnis: 6:2, 6:3, 7:5
Stand: 1–1

MATCH 3: Ken Flach / Robert Seguso vs. Vijay Amritraj / Anand Amritraj
Im Doppel setzen die USA auf das weltbeste Duo der Saison. Die Amritraj-Brüder zeigen zwar blindes Verständnis auf dem Platz, aber Flach und Seguso agieren am Netz wie eine Mauer. Mit chirurgischer Präzision holen sie die Führung für das Team Dudd.
Ergebnis: 6:4, 6:4, 6:2
Stand: 2–1

MATCH 4: Jimmy Connors vs. Ramesh Krishnan
Connors lässt keine Zweifel aufkommen, wer der Herr im Haus ist. Er attackiert Krishnans schwachen zweiten Aufschlag konsequent und lässt den Inder nie in seinen Rhythmus kommen. Nach weniger als zwei Stunden macht Connors den Gesamtsieg für die USA vorzeitig perfekt.
Ergebnis: 6:1, 6:4, 6:2
Stand: 3–1

MATCH 5: Aaron Krickstein vs. Vijay Amritraj
In der nun bedeutungslosen, aber hochklassigen letzten Partie zeigt Krickstein sein Potenzial. In einem Match mit vielen Netzangriffen nutzt er seine physische Überlegenheit gegen einen sichtlich müden Amritraj aus und schraubt das Endergebnis in die Höhe.
Ergebnis: 7:5, 6:4
Stand: 4–1

GESAMTERGEBNIS: USA 4 – 1 Indien
Die USA untermauern ihre Favoritenrolle in der Gruppe, während Indien nun unter Zugzwang steht.


Hier ist der dramatische Spielbericht für das Duell zwischen den Niederlanden und den Überraschungskünstlern aus Marokko in der Weltgruppe II.

Davis Cup 1985 – Weltgruppe II

Holland (Kapitän: Schlaeg) vs. Marokko (Kapitän: Scher)
Ort: Hilversum, Sandplatz

MATCH 1: Michiel Schapers vs. Arafa Chekrouni
Schapers nutzt seinen Heimvorteil auf dem roten Sand von Hilversum perfekt aus. Mit seinem starken Aufschlag und aggressivem Serve-and-Volley lässt er Chekrouni kaum Luft zum Atmen. Ein souveräner Start für das Team von Kapitän Schlaeg.
Ergebnis: 6:3, 6:4, 6:2
Stand: 1–0

MATCH 2: Huub van Boeckel vs. Tarik Disi
Die erste Überraschung des Wochenendes: Van Boeckel findet keinen Rhythmus gegen den flinken Disi. Der Marokkaner bringt jeden Ball zurück und zwingt den Holländer immer wieder zu Fehlern. Marokko gleicht unter dem Jubel der mitgereisten Fans aus.
Ergebnis: 4:6, 5:7, 3:6
Stand: 1–1

MATCH 3: Michiel Schapers / Huub van Boeckel vs. Tarik Disi / Arafa Chekrouni
Das Doppel wird zum Krimi. Die Holländer führen bereits mit 2:1 Sätzen, doch die Marokkaner kämpfen sich mit unglaublicher Leidenschaft zurück. Im fünften Satz behält das Duo von Kapitän Scher die Nerven und dreht die gesamte Begegnung.
Ergebnis: 6:4, 3:6, 7:5, 4:6, 4:6
Stand: 1–2

MATCH 4: Michiel Schapers vs. Tarik Disi
Schapers steht unter gewaltigem Druck, liefert aber ab. Er spielt seine ganze Routine aus und lässt Disi in den entscheidenden Momenten keine Chance. Mit diesem Sieg rettet er Holland in das alles entscheidende fünfte Match.
Ergebnis: 7:5, 6:2, 6:4
Stand: 2–2

MATCH 5: Huub van Boeckel vs. Arafa Chekrouni
Das "Entscheidungs-Drama" von Hilversum. In einer fünfstündigen Regenschlacht mobilisiert Chekrouni die letzten Reserven. Van Boeckel kämpft krampfhaft gegen die drohende Niederlage, doch Chekrouni spielt im entscheidenden Satz fast fehlerfrei und macht die Sensation perfekt.
Ergebnis: 6:7, 6:4, 3:6, 6:3, 4:6
Stand: 2–3

GESAMTERGEBNIS: Holland 2 – 3 Marokko
Marokko feiert einen historischen Auswärtssieg, während Holland nun in den verbleibenden Spielen der Weltgruppe II unter Siegzwang steht.


. Kapitän Held schickt seine Ahornblätter gegen die Briten unter Kapitän Kornf ins Rennen.

Davis Cup 1985 – Weltgruppe II
Kanada (Kapitän: Held) vs. Großbritannien (Kapitän: Kornf)
Ort: Vancouver, Teppich (Indoor)

MATCH 1: Glenn Michibata vs. John Lloyd
Michibata startet stark und setzt Lloyd mit seinem präzisen Grundlinienspiel unter Druck. Doch der erfahrene Brite behält die Ruhe. Lloyd variiert das Tempo geschickt und zwingt Michibata zu Fehlern. In den entscheidenden Phasen des zweiten und dritten Satzes zeigt Lloyd seine Klasse und bringt Großbritannien in Führung.
Ergebnis: 4:6, 5:7, 6:7
Stand: 0–1

MATCH 2: Grant Connell vs. Steve Shaw
Connell bringt die Halle in Vancouver zum Kochen. Mit seinen knallharten Aufschlägen lässt er Shaw kaum eine Chance, in die Ballwechsel zu finden. Der Brite kämpft zwar um jeden Ball, doch Connell ist am Netz unantastbar. Ein glatter Dreisatzsieg für Kanada zum Ausgleich.
Ergebnis: 6:3, 6:2, 6:4
Stand: 1–1

MATCH 3: Glenn Michibata / Grant Connell vs. Colin Dowdeswell / John Lloyd
Das Doppel wird zur strategischen Schachpartie. Die eingespielten Briten Dowdeswell und Lloyd zeigen ein exzellentes Auge für die Lücken. Kanada führt zwar zwischenzeitlich, doch die Briten nutzen ein spätes Break im vierten Satz eiskalt aus. Großbritannien geht erneut in Führung.
Ergebnis: 6:4, 3:6, 4:6, 5:7
Stand: 1–2

MATCH 4: Grant Connell vs. John Lloyd
Im Duell der beiden Sieger vom Freitag zeigt Connell erneut seine Heimstärke. Lloyd findet kein Mittel gegen die Linkshänder-Aufschläge des Kanadiers. Connell dominiert von der Grundlinie und gleicht in einer beeindruckenden Vorstellung für das Team Held zum 2:2 aus.
Ergebnis: 6:4, 7:5, 6:2
Stand: 2–2

MATCH 5: Glenn Michibata vs. Steve Shaw
Das entscheidende Match wird zur Nervenprobe. Shaw erwischt den besseren Start, doch Michibata kämpft sich unter dem Jubel der Fans zurück. Im entscheidenden fünften Satz führen Kleinigkeiten zur Entscheidung: Ein unglücklicher Doppelfehler Michibatas beim Stand von 4:4 beschert Shaw das Break, das er sicher zum Gesamtsieg für die Briten ausserviert.
Ergebnis: 3:6, 6:4, 5:7, 6:3, 4:6
Stand: 2–3

GESAMTERGEBNIS: Kanada 2 – 3 Großbritannien

Hier ist der Spielbericht für die Nachholpartie zwischen Großbritannien und Holland. Es ist ein direktes Duell zweier Teams, die nach dem ersten Spieltag unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben – die Briten mit einem knappen Sieg, die Holländer mit einer bitteren Niederlage.

Davis Cup 1985 – Weltgruppe II (Nachholspiel)

Großbritannien (Kapitän: Kornf) vs. Holland (Kapitän: Schlaeg)
Ort: Eastbourne, Rasen

MATCH 1: John Lloyd vs. Michiel Schapers
Auf dem schnellen Rasen von Eastbourne kommt Schapers’ Serve-and-Volley-Spiel voll zur Geltung. Lloyd findet gegen die krachenden Aufschläge des Holländers kein Rezept. Schapers dominiert das Match von Beginn an und bringt Holland souverän in Führung.
Ergebnis: 4:6, 3:6, 5:7
Stand: 0–1

MATCH 2: Steve Shaw vs. Huub van Boeckel
Shaw steht unter Druck, liefert aber vor heimischem Publikum ab. Er spielt sehr kontrolliert und nutzt die Unsicherheiten von van Boeckel beim Return konsequent aus. Ein wichtiger Sieg für das Team von Kapitän Kornf, um den Anschluss nicht zu verlieren.
Ergebnis: 6:4, 7:5, 6:2
Stand: 1–1

MATCH 3: Colin Dowdeswell / John Lloyd vs. Michiel Schapers / Huub van Boeckel
Das britische Doppel zeigt, warum es auf Rasen so gefürchtet ist. Dowdeswell agiert am Netz fast fehlerfrei. Obwohl die Holländer im zweiten Satz stark dagegenhalten, setzen sich die Routine und die bessere Abstimmung der Briten am Ende durch.
Ergebnis: 6:3, 7:6, 6:4
Stand: 2–1

MATCH 4: John Lloyd vs. Huub van Boeckel
Van Boeckel wächst über sich hinaus. In einem Match, das von langen Slice-Duellen geprägt ist, behält der Holländer die Nerven. Er zwingt Lloyd immer wieder zu Fehlern und gleicht die gesamte Begegnung zur Überraschung der Zuschauer aus.
Ergebnis: 5:7, 6:4, 4:6, 3:6
Stand: 2–2

MATCH 5: Steve Shaw vs. Michiel Schapers
Das alles entscheidende Duell. Schapers wirkt nach seinem Doppeleinsatz etwas müde, während Shaw frisch aufspielt. In einem dramatischen vierten Satz gelingt Shaw das entscheidende Break zum 5:3. Er serviert das Match sicher nach Hause und sichert Großbritannien den knappen Gesamtsieg.
Ergebnis: 6:4, 4:6, 6:3, 6:3
Stand: 3–2

GESAMTERGEBNIS: Großbritannien 3 – 2 Holland
Damit festigt Großbritannien seine Position in der oberen Tabellenhälfte, während Holland trotz harter Kämpfe erneut knapp unterliegt.
Juergen Ambrosiussince 2009#9
Letzer Bericht in dieser Ausgabe :

Am WE 04 beginnt die tradtionsreichen 12. Schwelmer Open.

Es nehmen aus dem ganzen Bundesgebiet 64 Manschaften quer durch alle Ligen teil.

Vor Turnierbeginn , analysieren wir mal alle Gruppen , stellen die Teilnehmer vor , und geben Gruppenprognosen ab :
Juergen Ambrosiussince 2009#10
🏆 Vorschau: Gruppe 1 – David gegen Goliath an der Tipmaster-Front

In der Gruppe 1 treffen Welten aufeinander. Während ein Erstligist seine Dominanz untermauern will, hoffen die Herausforderer aus den tieferen Ligen auf das „Wunder von Schwelm“.⚽

BSK Olympia Neugablonz
Trainer: Dennis Schaer
Liga: 1. BundesligaStatus: Der unangefochtene Gruppenfavorit

Analyse: Als Schwergewicht aus dem Oberhaus geht Dennis Schaer mit breiter Brust in das Turnier. Alles andere als der Gruppensieg wäre für die Olympia eine herbe Enttäuschung. Mit Leistungsträgern wie Thomas Spannenberger und Lucas Stumpe verfügt das Team über die nötige Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit, um auch unter Druck kühlen Kopf zu bewahren.

⚓ FC Nordsee Hooksiel
Trainer: Carmen Paust
Liga: Verbandsliga F
Status: Der gefährliche Verfolger.
Analyse:
Carmen Paust hat ihre Mannschaft perfekt auf die raue See des Turniers vorbereitet. Die Hooksieler sind bekannt für ihre Defensivstärke. Wenn Spieler wie Christian Conring und Alexander Scholz ihre Form abrufen, könnte der FC Nordsee zum Stolperstein für den Erstligisten werden.
Ein Einzug ins Achtelfinale ist hier absolut im Bereich des Möglichen.

🏝️ TSV Rantum 1920
Trainer: Hendrik Nielsen
Liga: Landesliga A
Status: Die Wundertüte von der Insel.

Analyse: Der TSV Rantum bringt frischen Wind ins Turnier. Hendrik Nielsen setzt auf ein schnelles Umschaltspiel. Auch wenn sie nominell als Außenseiter starten, ist die Landesliga-Truppe für ihren Kampfgeist bekannt.
Sie werden jeden Grashalm umpflügen, um den „Großen“ die Punkte abzuluchsen.🦁

FC Viktoria Odenheim
Trainer: Daniel Poschadel
Liga: Landesliga H
Status: Der Underdog mit Herz.

Analyse: Daniel Poschadel weiß, dass seine Viktoria Außenseiterchancen hat, doch genau das macht sie gefährlich. Mit Rückhalt Christopher Kessler im Tor und der Spielfreude von Julian Fellhauer will Odenheim zeigen, dass auch in der Landesliga H exzellenter Fußball gespielt wird. Besonders die Nachricht, dass Legenden wie Lars Stindl mit dem Umfeld des Vereins assoziiert werden, sorgt für zusätzliche Motivation in der Kabine.

Prognose der Redaktion:BSK Olympia Neugablonz wird sich souverän als Gruppenerster durchsetzen.
Um Platz 2 entbrennt ein heißer Dreikampf, bei dem der FC Nordsee Hooksiel aufgrund der stabileren Defensive leicht die Nase vorn haben dürfte.
Juergen Ambrosiussince 2009#11
Gruppe 2: Das „Underdog-Duell“ der Kreisligen

In der Gruppe 2 treffen Traditionsvereine aus verschiedenen Regionen Deutschlands aufeinander. Während einige Teams bereits Erfahrung auf höherem Niveau gesammelt haben, wittern die „Kleinen“ in den 12. Schwelmer Open ihre Chance auf das Achtelfinale.Die Teams im Check:

FC Union Ulzburg (Kreisklasse)
Trainer: Sascha Mendes
Ausblick: Als Team aus der Kreisklasse geht Ulzburg nominell als Außenseiter in diese Gruppe. Doch Trainer Mendes ist bekannt dafür, seine Mannschaft taktisch diszipliniert einzustellen. Spieler wie die erfahrene Joana Brusch (Tor) oder junge Talente wie Fock könnten für Überraschungen sorgen, falls die Favoriten sie unterschätzen.

Suchsdorfer SV (Bezirksliga)
Trainer: Wolfgang Rixen
Ausblick: Der Suchsdorfer SV* ist das am höchsten eingestufte Team dieser Gruppe. Mit der Erfahrung aus der Bezirksliga im Rücken gilt Rixens Truppe als klarer Favorit auf den Gruppensieg. Ihr physisches Spiel könnte in den Hin- und Rückspielen den Ausschlag geben.

KSV Hessen Kassel (Kreisliga)
Trainer: Stefan Desouki
Ausblick: Die „Löwen“ bringen eine große Fangemeinde und viel Tradition mit. Hessen Kassel setzt auf eine Mischung aus Routine und dem Elan der jungen Garde. Spieler wie Nicolas Gröteke im Tor und der erfahrene Neuzugang Yannick Stark werden versuchen, das Mittelfeld zu kontrollieren und den direkten Weg ins Achtelfinale zu finden.

TSV Woeschbach (Kreisliga)
Trainer: Andi Klinger
Ausblick: Die Mannschaft aus dem badischen Wöschbach gilt als extrem heimstark und kämpferisch. Unter Andi Klinger hat sich das Team zu einer Einheit geformt, die besonders über Standardsituationen gefährlich wird. Sie werden mit KSV Hessen Kassel um den begehrten zweiten Platz kämpfen.

Prognose:Der Suchsdorfer SV wird seiner Favoritenrolle gerecht und sichert sich Platz 1. Dahinter kommt es zu einem harten Schlagabtausch zwischen Hessen Kassel und TSV Woeschbach, bei dem die Tagesform über den Einzug ins Achtelfinale entscheiden wird. Für Union Ulzburg wird es schwer, aber ein Punktgewinn gegen die Großen ist durchaus drin.
Juergen Ambrosiussince 2009#12
Gruppe 3: Das "David gegen Goliath"-Quartett

In dieser Gruppe trifft die geballte Oberliga-Power auf hungrige Landesligisten. Werden die Underdogs den Etablierten das Fürchten lehren?

SG Wettesingen (Oberliga)
Trainer: Ralf Iwannek
Star-Faktor: Als ranghöchstes Team der Gruppe geht die SG Wettesingen als klarer Favorit ins Rennen. Ralf Iwannek setzt auf eine stabile Defensive rund um Arne Habisch und Philipp Baier. Im Mittelfeld zieht Neuzugang Marvin Wolff die Fäden, während Tom Schuffenhauer vorne für die nötigen Tore sorgen soll, um den Gruppensieg einzutüten.

Mariendorfer SV 06 (Verbandsliga)
Trainer: Mathias Rummer-Loens
Star-Faktor: Die Berliner aus Mariendorf kommen mit viel Selbstbewusstsein. Trainer Rummer-Loens vertraut auf seinen Rückhalt Amat Chaw im Tor, der schon so manchen Stürmer zur Verzweiflung gebracht hat. Mit Spielern wie Vincent Bühler und Julian Austermann verfügt das Team über eine enorme Physis, die vor allem in den Rückspielen den Ausschlag geben könnte.

SpVgg Schirmitz (Landesliga)
Trainer: Daniel Jaeger
Star-Faktor: Die Oberpfälzer sind der klassische "Favoritenschreck". Daniel Jaeger wird sein Team tief stehen lassen und auf Konter über den pfeilschnellen Mamadou Samoura hoffen. In der Abwehr ist Luca Biebl der Fels in der Brandung. Wenn Timon Brandl einen Sahnetag erwischt, ist für die SpVgg der Einzug ins Achtelfinale absolut machbar.

BFC Südring Berlin (Landesliga)
Trainer: Thomas Hauptmann
Star-Faktor: Der zweite Berliner Club in der Gruppe bringt echtes Kiez-Flair mit. Thomas Hauptmann setzt auf den Teamgeist. Emir Daldeniz muss im Kasten über sich hinauswachsen, während Burak Cosar und Sergen Badem versuchen werden, das Mittelfeld zu kontrollieren. Sie sind die Wundertüte der Gruppe 3.

Prognose der Redaktion
Es wird ein enges Rennen hinter der SG Wettesingen. Während Wettesingen souverän als Rang 1 durchmarschieren sollte, wird es um Platz 2 einen packenden Zweikampf zwischen dem Mariendorfer SV 06 und der SpVgg Schirmitz geben. Am Ende könnte die Erfahrung der Mariendorfer den Ausschlag für das Achtelfinale geben.

Tipp:SG Wettesingen (Q) Mariendorfer SV 06 (Q) SpVgg Schirmitz BFC Südring Berlin
Juergen Ambrosiussince 2009#13
Gruppe 4: Das Nord-Süd-Gipfeltreffen

In Gruppe 4 scheint die Rollenverteilung auf dem Papier klar, doch die Schwelmer Open haben ihre eigenen Gesetze. Mit Concordia Neermoor stellt die Gruppe ein Schwergewicht aus der Tipmaster-Oberliga, während Arminia Bielefeld als „David“ gegen gleich drei „Goliaths“ antritt.

1. Concordia Neermoor (Oberliga)
Trainer: Richard Roenn
Schlüsselspieler: Julian Bury, Eike Etzrodt, Marek Veenekamp
Prognose: Die Ostfriesen gehen als klarer Favorit ins Rennen. Richard Roenn setzt auf eine stabile Defensive rund um Lars Kirchhoff. Neermoor wird versuchen, die Gruppe von Beginn an zu dominieren. Alles andere als der Gruppensieg wäre für den Oberligisten eine herbe Enttäuschung.

2. FC 1968 Weisweil (Verbandsliga)
Trainer: Gerrit Piel
Schlüsselspieler: (Kader-Dauerbrenner wie die Enderle-Brüder oder lokale Größen)
Prognose: Weisweil ist der erste Jäger von Neermoor. Gerrit Piel ist bekannt für sein taktisches Geschick in Hin- und Rückspielen. Mit der Erfahrung aus der Verbandsliga im Rücken wird das Team vor allem in den Heimspielen im Kaiserstuhl-Stadion schwer zu schlagen sein. Der Kampf um Platz 1 wird eng.

3. VfB Schwelm 06/95 (Bezirksliga)
Trainer: Stefan Pauls
Schlüsselspieler: Benjamin Lange (Tor), Davide Kresse, Gabriele Nazzareno
Prognose: Als Lokalmatador hat der VfB Schwelm die Fans im Rücken. Stefan Pauls wird sein Team besonders gegen die höherklassigen Gegner heißmachen. Wenn Gabriele Nazzareno im Mittelfeld die Fäden zieht, könnte der Bezirksligist für eine Überraschung sorgen und einem der Favoriten das Ticket für das Achtelfinale wegschnappen.

4. Arminia Bielefeld (Kreisklasse)
Trainer: Michael Kornitzki
Schlüsselspieler: Joel Felix, Leon Schneider, Christopher Lannert
Prognose: Die „Arminen“ sind das abgeschlagene Schlusslicht der Setzliste. Doch Michael Kornitzki weiß: Im Pokalmodus ist alles möglich. Mit Profi-erprobten Kräften wie Leon Schneider in der Hintermannschaft wird Bielefeld Beton anrühren und auf Konter lauern. Ein Punktgewinn gegen Neermoor wäre die Sensation des Turniers.

Experten-Tipp:Concordia Neermoor (Qualifiziert für das Achtelfinale)
FC 1968 Weisweil (Qualifiziert für das Achtelfinale)
VfB Schwelm 06/95
Arminia Bielefeld
Juergen Ambrosiussince 2009#14
Gruppe 5: Der Kampf um das Achtelfinale

In Gruppe 5 bahnt sich ein echtes Drama an. Mit zwei Oberligisten, einem ambitionierten Verbandsligisten und einem gefährlichen Außenseiter aus der Bezirksliga ist für Spannung gesorgt. Wer wird sich in den Hin- und Rückspielen durchsetzen?

1. TSV Crailsheim (Verbandsliga)
Trainerin: Sabine Messerschmidt
Status: Favorit & Turniersieger-Erfahren
Ausblick: Als einziger Verein in dieser Gruppe mit einem bereits eingefahrenen Turniersieg im Gepäck, geht der TSV Crailsheim mit breiter Brust ins Turnier. Sabine Messerschmidt setzt auf eine kompakte Defensive. Mit Führungsspielerinnen wie Jolanta Adamska im Mittelfeld und der Torgefahr von Chantal Bachteler im Sturm will der TSV den zweiten Titel angreifen.
Prognose: Platz 1 – Die Erfahrung gibt den Ausschlag.

2. SV Nenzingen (Oberliga)
Trainer: Ralf Heinl
Status: Der Etablierte
Ausblick: Ralf Heinl hat seine Truppe akribisch vorbereitet. Als Oberligist ist Nenzingen nominell das stärkste Team. Spieler wie Tobias Maier und der nimmermüde Stefan Schmidt sollen im Mittelfeld die Fäden ziehen. Nenzingen spielt einen physisch betonten Fußball, der besonders in den Rückspielen den Unterschied machen könnte.
Prognose: Platz 2 – Ein harter Kampf ums Weiterkommen, aber die Qualität setzt sich durch.

3. SG Korbach (Oberliga)
Trainerin: Barbara Korbach
Status: Der schlafende Riese
Ausblick: Barbara Korbach kennt den Verein wie keine andere. Die SG Korbach agiert taktisch variabel und ist besonders bei Standardsituationen brandgefährlich. Wenn Jan Müller in der Verteidigung die Lufthoheit behält und die Konter über die Flügel sitzen, ist sogar der Gruppensieg drin.
Prognose: Platz 3 – Knapp am Achtelfinale vorbei, aber ein Stolperstein für die Großen.

4. TSV 1862 Friedberg (Bezirksliga)
Trainer: Detlef Kersching
Status: Der „Underdog“ mit Biss
Ausblick: Auf dem Papier ist der Bezirksligist der klare Außenseiter. Doch Detlef Kersching liebt die Rolle des Jägers. Mit jungen Talenten wie Victor Klier und Rückkehrer Johannes Fritsch will Friedberg die „Großen“ ärgern. Ihre Schnelligkeit in den Umschaltmomenten könnte für Überraschungen sorgen.
Prognose: Platz 4 – Ein mutiger Auftritt, der die Konkurrenz ins Schwitzen bringt.
Juergen Ambrosiussince 2009#15
Gruppe 6: Die „Gruppe der Gegensätze“

In dieser Gruppe trifft geballte Erfahrung aus der Regionalliga auf ambitionierte Außenseiter aus der Kreisstaffel. Es wird spannend zu sehen, wer den Sprung ins Achtelfinale schafft.

SSV Elspe (Regionalliga)
Trainer: Stefan Schneider
Schlüsselspieler: Mika Fleper, Janis Mester, Robin Lünenstraß
Vorschau: Als ranghöchstes Team der Gruppe geht der SSV Elspe als klarer Favorit ins Rennen. Mit der Routine aus der Regionalliga und einem starken Rückhalt durch Mika Fleper will Schneider nichts anbrennen lassen. Die Offensive um Janis Mester gilt als brandgefährlich und wird die gegnerischen Abwehrreihen ordentlich ins Schwitzen bringen.

TSV Buesum (Verbandsliga)
Trainer: Hans-Peter Semrau
Schlüsselspieler: Till Papenfuss, Delf Thiessen, Christian Behmer
Vorschau: Die Nordlichter vom TSV Buesum bringen eine Menge „Sturm und Drang“ mit. Hans-Peter Semrau setzt auf eine kompakte Defensive, in der Delf Thiessen den Ton angibt. Wenn der TSV sein typisches Umschaltspiel aufzieht, ist er für jeden Gegner in dieser Gruppe eine Gefahr. Ein sicherer Kandidat für Platz 1 oder 2.

SV St. Stephan (Bezirksliga)
Trainer: Andreas Bruehl
Schlüsselspieler: David König, Üsmen Alpay Ökten, Sascha Ehwein
Vorschau: Andreas Bruehl hat sein Team taktisch hervorragend eingestellt. Der SV St. Stephan gilt als „Riesentöter“ der Bezirksliga. Besonders auf David König wird zu achten sein – er ist der Mann für die entscheidenden Tore. Wenn sie den Schwung aus der Liga mitnehmen, könnte das Ticket fürs Achtelfinale greifbar sein.

SV Zimmern (Kreisliga)
Trainer: Mike Gaertner
Schlüsselspieler: Deniz Demir, Nino Schrankenmüller, David Tamer
Vorschau: Der nominelle Underdog der Gruppe. Doch Vorsicht: Mike Gaertner hat in Zimmern eine Truppe geformt, die über den Kampf kommt. Mit Deniz Demir in der Zentrale hat man einen Strategen, der das Spiel lesen kann. Die „Zimmerner“ werden versuchen, über Standards und Leidenschaft die Favoriten zu ärgern.

Prognose der Redaktion
Es wird ein enger Kampf hinter dem SSV Elspe. Während Elspe den Gruppensieg anpeilt, werden sich Buesum und St. Stephan ein heißes Duell um den zweiten Qualifikationsplatz liefern. Zimmern braucht ein kleines Wunder, ist aber für eine Überraschung im Hinspiel gut.
Juergen Ambrosiussince 2009#16
Gruppe 7: Der Gipfelsturm der Underdogs

In dieser Gruppe trifft die geballte Erfahrung der 1. Bundesliga auf hungrige Teams aus den tieferen Klassen. Mit einem Modus von Hin- und Rückspiel ist Konstanz der Schlüssel zum Achtelfinale.

1. Germania Enkheim (1. Bundesliga)
Trainer: Gerald Hahn
Status: Top-Favorit
Vorschau: Als Erstligist trägt Enkheim die Bürde des Favoriten. Gerald Hahn wird versuchen, das Spiel früh zu kontrollieren. Mit Leistungsträgern wie Felix Höppner und dem erfahrenen Fabio Scatassa im Kader steht die Defensive wie ein Bollwerk. Enkheim wird versuchen, durch ihre physische Überlegenheit in der 1. Bundesliga* den Gruppensieg bereits vor dem letzten Spieltag zu sichern.

2. TSV Kropp 1846 (2. Bundesliga)
Trainer: Tom Kornfeld
Status: Der schärfste Verfolger
Vorschau: Tom Kornfeld ist ein alter Fuchs im Tipmaster-Universum und weiß genau, wie man Turniere spielt. Der TSV Kropp ist bekannt für sein schnelles Umschaltspiel. Erfahrene Kräfte wie der langjährige Kapitän Hannes Schwenn (ein Urgestein in Kropp) sollen die jungen Wilden führen. Ein Sieg gegen Enkheim im Hinspiel könnte den Weg für Platz 1 ebnen.

3. SV Rotthausen (Verbandsliga)
Trainer : Achim Sorg
Status: Die Wundertüte
Vorschau: Aus der Gelsenkirchener Talentschmiede kommend, bringt Rotthausen echtes Revier-Flair mit. In der Verbandsliga oft unterschätzt, setzen sie auf Spieler wie Marvin Klopsch und den technisch versierten Mahmut Akbaba, wie man im aktuellen Kader-Profil* sieht. Wenn sie ihre Heimspiele "auf der Reihe" gewinnen, ist das Achtelfinale greifbar.

4. SC Aplerbeck 09 (Landesliga)
Trainer: Uwe Tischer
Status: Der klassische Underdog
Vorschau: Vier Ligen unter dem Spitzenreiter gelegen, scheint Aplerbeck chancenlos – doch genau hier liegt ihre Stärke. Uwe Tischer setzt auf den "Geist von Dortmund". Mit Spielern, die die Tugenden des ASC 09 Dortmund* verkörpern, werden sie versuchen, die Favoriten durch Aggressivität im Mittelfeld zu entnerven. Jeder Punkt gegen einen Bundesligisten wäre ein Erfolg für die Ewigkeit.

Prognose für Gruppe 7
Es wird ein Zweikampf an der Spitze erwartet. Germania Enkheim sollte dank der individuellen Klasse von Scatassa und Co. als Gruppensieger hervorgehen. Um den zweiten Platz im Achtelfinale wird es ein heißes Duell zwischen dem TSV Kropp und dem SV Rotthausen geben, wobei die Routine von Tom Kornfeld am Ende den Ausschlag für Kropp geben dürfte.

Platz 1: Germania Enkheim
Platz 2: TSV Kropp 1846
Juergen Ambrosiussince 2009#17
Gruppe 8: Kampf der Giganten und Hoffen auf das Wunder

In Gruppe 8 trifft geballte Erfahrung auf frischen Offensivgeist. Mit Teams aus vier verschiedenen Ligastufen ist für Spannung gesorgt, wenn es um die begehrten zwei Plätze für das Achtelfinale geht.

1. TuS Ditzumerverlaat (Verbandsliga)
Trainer: Jurgen Schiemang
Status: Der Gruppenfavorit
Vorschau: Als ranghöchstes Team der Gruppe geht der TuS Ditzumerverlaat mit breiter Brust ins Turnier. Jurgen Schiemang hat seine Mannschaft auf absolute Dominanz getrimmt. In Ostfriesland weiß man, wie man bei Wind und Wetter besteht – im TipMaster-Modus wird Schiemang vor allem auf die Heimstärke in den Rückspielen setzen. Wenn die Defensive stabil bleibt, führt der Weg zum Gruppensieg nur über Ditzumerverlaat.

2. VfL 09 Geseke (Landesliga)
Trainer: Benny Held
Status: Der gefährliche Verfolger
Vorschau: Benny Held und sein VfL 09 Geseke lauern direkt hinter dem Favoriten. Die Landesliga-Truppe ist für ihr schnelles Umschaltspiel bekannt. Mit Spielern wie Leo North, der in entscheidenden Momenten den Unterschied machen kann, ist Geseke ein heißer Kandidat für Rang 1 oder 2. Held wird versuchen, in den Hinspielen gegen die nominell schwächeren Teams direkt vorzulegen.

3. SpVgg Oberrad Frankfurt (Bezirksliga)
Trainer: Andreas Jahns
Status: Der erfahrene Turniersieger
Vorschau: Unterschätze niemals einen Champion! Andreas Jahns hat bereits einen Turniersieg in der Vita stehen und weiß genau, wie man sich durch eine Gruppenphase manövriert. Obwohl "nur" in der Bezirksliga beheimatet, bringt die Spielvereinigung aus Frankfurt-Oberrad mit Akteuren wie Lukas Heil, Sevki Cevik oder dem Rückkehrer Nikos Renchen enorme Qualität auf den Platz. Das Team ist taktisch bestens geschult und wird für jede Überraschung gut sein

.4. FC Ober-Ramstadt (Kreisklasse)
Trainer: Lobers Sascha
Status: Der sympathische Underdog
Vorschau: Für Sascha Lobers und seinen FC Ober-Ramstadt ist es die klassische "David gegen Goliath"-Situation. Als Team aus der Kreisklasse sind sie der krasse Außenseiter, doch genau darin liegt ihre Chance. Wenn Spieler wie Baran Kilic oder Güney Altunok über sich hinauswachsen, könnten sie den "Großen" wertvolle Punkte abknöpfen. Das Ziel ist klar: Die Großen ärgern und vielleicht das Unmögliche möglich machen.

Prognose der Redaktion:Es wird ein enges Rennen zwischen Ditzumerverlaat und Geseke, doch die Routine von Andreas Jahns könnte Oberrad am Ende das Ticket fürs Achtelfinale sichern.

TuS Ditzumerverlaat (Qualifiziert)
SpVgg Oberrad Frankfurt (Qualifiziert)
VfL 09 Geseke
FC Ober-Ramstadt
Juergen Ambrosiussince 2009#18
Gruppe 9: David gegen Goliath im Schwelmer Hexenkessel

Die Auslosung der Gruppe 9 verspricht Hochspannung. Während ein Team aus der 2. Bundesliga als klarer Favorit ins Rennen geht, hoffen die drei „Underdogs“ aus den tieferen Tipmaster-Ligen auf die Sensation. Wer sichert sich einen der begehrten Plätze im Achtelfinale?

TSV Eintracht Exten (2. Bundesliga)
Trainer: Martin Gorr
Der „Platzhirsch“ der Gruppe.
Martin Gorr reist mit einer Truppe an, die spielerische Klasse und taktische Disziplin vereint. Mit Leistungsträgern wie Fabio Hubert im Mittelfeld und Steffen Fahl in der Defensive wird die Eintracht versuchen, die Gruppe von Beginn an zu dominieren. Alles andere als der Gruppensieg wäre für den Zweitligisten eine herbe Enttäuschung.

TSV Pattensen (Bezirksliga)
Trainer: Sascha Hartwig
Pattensen gilt als der gefährlichste Verfolger. Sascha Hartwig ist bekannt dafür, seine Teams perfekt auf den Gegner einzustellen. Wenn Yannick Oelmann hinten die Abwehr zusammenhält und Patrick Lehmann im Tor einen Sahnetag erwischt, ist für den Bezirksligisten sogar gegen die „Großen“ etwas drin. Das Ziel ist klar: Platz 2 und das Ticket fürs Achtelfinale.

Hertha Betzendorf (Kreisliga)
Trainer: Patrick Thurow
Die Hertha aus Betzendorf kommt über den Kampf. Patrick Thurow hat eine verschworene Einheit geformt, die besonders bei den Heimspielen an der „Lindenstraße“ über sich hinauswachsen kann. Spieler wie Lukas Meyer werden versuchen, durch Nadelstiche in der Offensive für Unruhe zu sorgen. Sie sind der klassische „Favoritenschreck“ dieser Gruppe.

VfR Rauxel 08 (Kreisklasse)
Trainer: Peter Forst
Der krasse Außenseiter. Als Team aus der Kreisklasse hat Rauxel nichts zu verlieren. Peter Forst setzt auf totale Leidenschaft und hofft, dass seine Jungs die Nervosität schnell ablegen. Für Spieler wie Domenic Zimny ist es das Spiel ihres Lebens, wenn es gegen einen Zweitligisten geht. Wenn sie den „Großen“ ein Bein stellen können, brennt in Rauxel die Luft.

Prognose der Redaktion
TSV Eintracht Exten (Souveräner Gruppensieg durch individuelle Klasse)
TSV Pattensen (Setzt sich im entscheidenden Duell gegen Betzendorf durch)
Hertha Betzendorf
VfR Rauxel 08
Juergen Ambrosiussince 2009#19
Gruppe 10 – Das Landesliga-Duell am Schwelmer Horizont

In Gruppe 10 treffen etablierte Kräfte auf ehrgeizige Herausforderer. Mit zwei Landesligisten, einem Verbandsligisten und einem Bezirksligisten ist für reichlich Spannung gesorgt, wenn es um die zwei begehrten Plätze für das Achtelfinale geht.

Die Teams im Check:

PSV Lackhausen (Landesliga)
Trainer: Florian Fenger
Schlüsselspieler: Sebastian Kaiser* (Tor), Luca Malberg, Jost Kasparek
Prognose: Lackhausen geht als einer der Favoriten in diese Gruppe. Trainer Fenger wird auf eine stabile Defensive rund um Kaiser setzen, um den Grundstein für das Weiterkommen zu legen.

SV Buch (Verbandsliga)
Trainer: Dirk Pipp
Schlüsselspieler: Maximilian Prem*, Dominik Kirchsteiger
Prognose: Als klassenhöchstes Team der Gruppe steht der SV Buch unter Druck. Pipps Truppe muss ihre spielerische Überlegenheit aus der Verbandsliga auf den Platz bringen, um der Favoritenrolle gerecht zu werden.

FV Biberach (Landesliga)
Trainer: Jochen Gruenelt
Schlüsselspieler: Simon Keller, Robin Biesinger, Tim Schneider
Prognose: Biberach wird sich mit Lackhausen ein enges Rennen um den zweiten Platz (oder gar den Gruppensieg) liefern. Die Erfahrung von Keller in der Defensive könnte in den engen Hin- und Rückspielen den Ausschlag geben.

SV Hohenlimburg 1910 (Bezirksliga)
Trainer: Tobias Jahns
Schlüsselspieler: Jonas Schilling* (Tor), Onur Cenik
Prognose: Die „Zehner“ aus Hohenlimburg sind der Underdog der Gruppe. Doch Vorsicht: Mit Jahns an der Seitenlinie und dem erfahrenen Cenik auf dem Feld ist das Team für jede Überraschung gut.

Experten-Tipp:
Es wird ein Dreikampf zwischen Buch, Lackhausen und Biberach. Am Ende könnten die Nuancen entscheiden, wer sich hinter dem vermutlich souveränen Verbandsligisten aus Buch den zweiten Platz für das Achtelfinale sichert.
Juergen Ambrosiussince 2009#20
Gruppe 11: Das Landesliga-Trio gegen den Kreisliga-Schreck

In der Gruppe 11 der diesjährigen Schwelmer Open deutet alles auf einen harten Dreikampf um die zwei begehrten Plätze im Achtelfinale hin. Während drei Teams aus der Landesliga kommen, lauert mit Wallau/Lahn ein klassischer "Underdog", der für Überraschungen bekannt ist.

��️ VfB Hilden 03 (Landesliga)
Trainer: Denny Ertel
Der VfB Hilden gilt als einer der Favoriten auf den Gruppensieg. Denny Ertel setzt auf eine kompakte Defensive, in der Len Heinson und Simon Metz kaum Lücken lassen. Im Mittelfeld ist Maximilian Wagener der Taktgeber, der immer wieder Spitzen wie Pascal Weber in Szene setzt. Sollte die Abwehr einmal überwunden werden, steht mit Yannic Lenze ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten.
Prognose: Platz 1 – Souveräner Einzug ins Achtelfinale.

⚓ Grevesmuehlener FC (Landesliga)
Trainer: Wilfried Schlaeger
Die Nordlichter bringen eine ordentliche Portion Physis mit ins Turnier. Wilfried Schlaeger vertraut auf die Routine von Jan Scharnweber in der Hintermannschaft. Im Sturmzentrum wird viel von Kevin Reggentin abhängen, der in der Hin- und Rückspiel-Phase eiskalt vor dem Tor agieren muss. Mittelfeldmotor Steven Nierlich wird versuchen, das Tempo zu diktieren.
Prognose: Platz 2 – Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Plattenhardt.

⚔️ TSVgg Plattenhardt (Landesliga)
Trainer: Stefan Reisinger
Die Mannschaft aus dem Ländle kommt mit viel Spielfreude nach Schwelm. Stefan Reisinger fordert mutigen Offensivfußball. Mit Pierre Eiberger haben sie einen erfahrenen Akteur, der Spiele alleine entscheiden kann. Torhüter Daniel Wagner ist zudem ein Meister darin, Eins-gegen-Eins-Situationen zu entschärfen. Die Fans dürfen sich auf die Läufe von Matthias Knöll über die Außenbahn freuen.
Prognose: Platz 3 – Es wird extrem eng, am Ende könnte das Torverhältnis entscheiden.

�� FV 1913 Wallau/Lahn (Kreisliga)
Trainer: Dieter Rosner
Als einziger Kreisligist in dieser Gruppe hat Wallau nichts zu verlieren. Dieter Rosner wird seine Jungs als kampfstarke Einheit präsentieren. Jungstar Carl Henri Henkel könnte im Mittelfeld für die Überraschungsmomente sorgen, während Kapitän Marvin Schäfer die Defensive zusammenhält. Sie werden vor allem in den Heimspielen versuchen, den "Großen" die Punkte zu klauen.
Prognose: Platz 4 – Ein mutiger Auftritt, aber gegen die Landesliga-Konkurrenz wird es schwer.

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