SB--Ausg.03--2026/2--WE 03

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May 3, 2026by Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosiussince 2009#1
Im Laufe der kommenden Woche hier Berichte zum WE 03.
Eventuell für die "Online--Kunden" schon am Sonntag ;)
Juergen Ambrosiussince 2009#2
Am kommenden WE 2026 / 2 .... WE 04 beginnt der traditionsreiche
"20 . Ruhrpott--Cup"

Als Vorlauf zu diesem Turnier hat die "Spurt--Bild" an 4 Abenden ,
in einer jeweils 90minütigen Talkrunde im Ruhrpott--TV , die Trainer
der jeweils 4 Gruppengegner eingeladen.

An jedem Abend wurde ein anderer bekannter Moderator engagiert ,
um einen "freundschaftlichen Ablauf" der Talkrunden zu gewährleisten.

Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der Abende :
Juergen Ambrosiussince 2009#3
Sendung: Ruhrpott-TV – Die Talkrunde zum 20. Ruhrpott-Cup

Moderator: Torsten Legat

Gäste (Gruppe A): Peter Forst (Rauxel), Carsten Duddeck (Bochum), Adrian Thurow (Mommenheim), Denny Ertel (Hilden)

Torsten Legat: (schlägt mit der flachen Hand auf den Tisch) „Männer, Kasalla! Wir sind hier nicht beim Kaffeekränzchen. Der 20. Ruhrpott-Cup steht an, Tradition pur! In Gruppe A brennt der Baum. Wer hat die Eier und zieht ins Viertelfinale ein? Herr Forst, Sie kommen aus der Kreisklasse. Haben Sie überhaupt Schienbeinschoner, die stabil genug für dieses Turnier sind?“

Peter Forst (VfR Rauxel): „Hören Sie mal, Torsten. Wir sind zwar nur Kreisklasse, aber wir kennen jeden Grashalm in Rauxel beim Vornamen. Die Großen sollen erst mal zu uns kommen. Wir haben nichts zu verlieren, wir rennen, bis die Lunge pfeift!“

Denny Ertel (VfB Hilden 03): (lacht süffisant) „Peter, bei allem Respekt – Laufen allein reicht nicht. Wir spielen Landesliga. Das ist ein ganz anderes Tempo. Wir vom VfB Hilden sind hier der Favorit, da führt kein Weg dran vorbei. Das Viertelfinale ist für uns eigentlich nur Formsache.“

Adrian Thurow (TSV Mommenheim): „Moment mal, Denny! Wir spielen auch Landesliga. Und in Mommenheim wissen wir genau, wie man Favoriten ärgert. Ihr in Hilden seid mir ein bisschen zu sicher. Wir haben die taktische Finesse, um euch den Zahn zu ziehen. Wer uns unterschätzt, hat schon verloren.“

Carsten Duddeck (DJK Arminia Bochum): „Jetzt macht mal halblang, ihr Landesliga-Prinzen! Wir sind die Arminia aus Bochum. Wir atmen Ruhrpott-Luft. Kreisliga hin oder her – in so einem Turnier zählt das Herz. Wir werden jeden Meter beackern. Mommenheim? Hilden? Das sind für uns nur Namen auf dem Papier. Wir holen uns einen der ersten zwei Plätze!“

Torsten Legat: „Duddeck, das ist die Einstellung! Instinkt! Aber sagen wir mal ehrlich: Hilden und Mommenheim haben die Klasse. Forst, wenn Sie gegen Hilden spielen, ist das wie ein Moped gegen einen LKW. Wie wollen Sie das überleben?“

Peter Forst: „Torsten, der LKW muss erst mal um die Kurve kommen! Wir sind wendig. Wir mauern nicht, wir kontern. Und wenn der Herr Ertel meint, er kann uns im Vorbeigehen schlagen, dann wird er sich wundern, wenn er nach 90 Minuten mit leeren Händen dasteht.“

Denny Ertel: „Träum weiter, Peter. Die Qualität setzt sich am Ende immer durch. Adrian, ich sag’s dir ganz ehrlich: Wir beide machen das unter uns aus. Wer Erster wird, sehen wir dann, aber die Kleinen da … die spielen nur um die goldene Ananas.“

Adrian Thurow: „Vorsicht, Denny. Arroganz ist der erste Schritt zum Abstieg. Ich sehe uns vorne, weil wir kompakter stehen. Aber ich unterschätze weder Bochum noch Rauxel. Die fressen dich auf, wenn du nicht bei 100 Prozent bist.“

Carsten Duddeck: „Ganz genau! Wir beißen uns fest. Und wenn wir gegen Rauxel spielen, dann brennt hier die Luft – das ist ein Derby-Feeling mitten im Cup. Wir werden das Viertelfinale erreichen, und wenn ich die Tore höchstpersönlich reinkreischen muss!“

Torsten Legat: „Das will ich sehen! Wille, Leidenschaft, Einstellung! Wer hier keine Mentalität zeigt, kann direkt wieder nach Hause fahren. Ich sag’s euch: In Gruppe A wird Blut geschwitzt. Wer wird Erster? Freiwillige vor!“

Denny Ertel: „Wir. VfB Hilden 03. Ohne Diskussion.“

Adrian Thurow: „Träum weiter. Mommenheim holt sich den Gruppensieg.“

Carsten Duddeck: „Ihr werdet euch noch anschauen. Bochum kommt weiter!“

Peter Forst: „Und wir sind der Stolperstein, über den ihr alle fallt!“

Torsten Legat: „Kasalla! So muss das sein. Wir sehen uns auf dem Platz. Abfahrt!“
Juergen Ambrosiussince 2009#4
📺 Ruhrpott-TV: Die Expertenrunde zur Gruppe B

Moderator: Franz Beckenbauer

Gäste: Stefan Pauls (Schwelm), Jürgen Ambrosius (Auwel-Holt), Patrick Thurow (Betzendorf), Daniel Poschadel (Odenheim)

Franz Beckenbauer: „Ja gut, äh... herzlich willkommen in der Runde. Wir haben hier die Gruppe B, eine bunte Mischung aus der ganzen Republik. Wenn man auf die Tabelle schaut, dann ist die Sache ja eigentlich klar, oder? Herr Poschadel, Sie spielen mit Odenheim in der Landesliga. Da können Sie die anderen doch eigentlich im Vorbeigehen schlagen, oder?“

Daniel Poschadel (FC Viktoria Odenheim): „Wissen Sie, Franz, die Tabelle lügt nicht. Wir spielen zwei Klassen über Schwelm und sogar fünf über Auwel-Holt. Mit allem Respekt: Wir sind hier, um die Gruppe als Erster abzuschließen. Wer uns schlagen will, muss erst mal an unserer Abwehr vorbei.“

Stefan Pauls (VfB Schwelm 06/95): „Moment mal, Daniel! Nur weil ihr ‚Landesliga‘ auf dem Trikot stehen habt, heißt das gar nichts. Im Ruhrpott-Cup zählt das Herz. Wir aus Schwelm wissen, wie man in der Bezirksliga rackert. Wir sind giftig, wir sind eng am Mann. Wenn ihr gegen uns spielt, werdet ihr euch wünschen, ihr wärt zu Hause geblieben.“

Jürgen Ambrosius (SC Auwel-Holt): „(lacht) Jetzt hört euch die Großen an! Wir sind die Kreisstaffel-Truppe, die keiner auf dem Zettel hat. Aber genau das ist eure Gefahr. Während ihr euch über Taktik in der Landesliga unterhaltet, kämpfen wir um jeden Grashalm. Wir haben nichts zu verlieren, und genau deshalb werden wir mindestens einen von euch aus dem Turnier kegeln!“

Patrick Thurow (Hertha Betzendorf): „Jürgen, Träumen ist ja schön und gut, aber wir in der Kreisliga sind auch keine Laufkundschaft. Wir liegen genau in der Mitte. Wir haben die spielerische Klasse, um mit Schwelm mitzuhalten, und die nötige Härte für Odenheim. Ich sag’s euch: Betzendorf wird die Überraschung im Viertelfinale.“

Daniel Poschadel: „Ach was! Hertha Betzendorf? Patrick, ihr müsst erst mal lernen, über 90 Minuten das Tempo zu halten. In der Landesliga ist das Training ganz anders...“

Stefan Pauls: „(fällt ihm ins Wort) Training ist nicht alles! Es ist ein Hin- und Rückspiel. Wenn wir euch erst mal bei uns zu Hause auf dem Platz haben, dann nutzt euch eure Landesliga-Eleganz gar nichts. Da zählt nur der Tipmaster-Instinkt!“

Franz Beckenbauer: „Ja gut, äh... ich sehe schon, da ist ordentlich Feuer drin. So gefällt mir das. Schau’n mer mal, wer am Ende wirklich oben steht. Ich sage: Der Ball ist rund, aber die Nerven müssen halten. Viel Erfolg, meine Herren!“
Juergen Ambrosiussince 2009#6
Ruhrpott-TV: Die Expertenrunde zu Gruppe C

Moderator: Oliver Kahn (starrt mit tiefen Augenringen und hochgekrempelten Ärmeln in die Kamera)

Kahn: „Willkommen bei Ruhrpott-TV! Wir reden hier nicht über Federball. Wir reden über den 20. Ruhrpott-Cup! Gruppe C! Drei Teams aus der Landesliga, einer aus der Bezirksliga. Ich sage euch eines: Wer hier keine Eier zeigt, der kann gleich zu Hause bleiben! Herr Fenger, Ihr PSV Lackhausen... ist das Landesliga-Fußball oder ist das Kindergeburtstag?“

Florian Fenger (PSV Lackhausen): „Ganz ruhig, Oli. Wir sind Tabellenführer der Herzen und spielerisch die stärkste Truppe hier. Wir werden Suchsdorf und Heesseler spielerisch auseinandernehmen. Das Viertelfinale ist für uns nur eine Zwischenstation.“

Wolfgang Rixen (Suchsdorfer SV): (lacht laut auf) „Hör dir das an! Nur weil ihr eine Liga höher spielt, meint ihr, ihr könnt den Platz als Sieger verlassen? Wir vom Suchsdorfer SV sind die Giftigen in dieser Gruppe. Wir sind die Bezirksliga-Power! Wir werden euch den Rasen wegfressen, Fenger!“

Thomas Miotke (Heesseler SV): „Wolfgang, träum weiter. Kampf ist gut, aber am Ende setzt sich die Qualität durch. Wir vom Heesseler SV haben die taktische Reife. Wir lassen den Ball laufen, während ihr in Suchsdorf noch versucht, die Schuhe richtig zu binden.“

Wilfried Schlaeger (Grevesmuehlener FC): „Jetzt haltet mal alle die Luft an! Ihr redet hier von Taktik und Giftigkeit? Wir in Grevesmuehlen wissen, wie man Schlachten gewinnt. Wir sind der Grevesmuehlener FC – wir kommen über die Physis. Wenn wir mit euch fertig sind, braucht ihr alle erst mal drei Wochen Reha!“

Kahn: (haut mit der Faust auf den Tisch) „DA IST ES! DAS WILL ICH HÖREN! Miotke, Sie reden von Taktik? Taktik gewinnt keine Pokale! Man braucht den absoluten Willen! Man muss den Ball ins Tor WOLLEN! Schlaeger, Sie sagen Physis – aber haben Ihre Spieler auch den Hunger? Ich sehe hier zu viel Harmonie!“

Fenger: „Harmonie? Oli, ich sag’s dir wie es ist: Suchsdorf ist für uns nur ein Warmlaufen. Das wahre Duell ist gegen Heesseler. Aber Herr Miotke wird nach dem Hinspiel schon wissen, dass für ihn nach der Vorrunde Schluss ist.“

Rixen: „Das ist eine Frechheit! Wir sind der Underdog, ja, aber wir werden euch alle drei das Fürchten lehren. Wir haben nichts zu verlieren, ihr alles! Wenn wir euch erst mal in die Wade gebissen haben, dann geht bei euch gar nichts mehr!“

Schlaeger: „Rixen, ihr beißt vielleicht in Waden, aber wir schießen die Tore. Das Viertelfinale ist reserviert für Grevesmuehlen und vielleicht noch Lackhausen, wenn sie sich zusammenreißen.“

Miotke: „Das sehen wir dann auf dem Platz, Wilfried. Wir werden zeigen, wer in Gruppe C die Hosen anhat!“

Kahn: (steht auf und brüllt fast) „GENAU! GEHT RAUS UND ZEIGT ES IHNEN! Ich will Blut, Schweiß und Tränen sehen! Weiter, immer weiter! Wer verliert, bekommt von mir persönlich die Leviten gelesen! Wir brauchen Eier! Und jetzt ab in die Kabine!“
Juergen Ambrosiussince 2009#7
🎙️ Ruhrpott-TV: Die Talkrunde zur Gruppe D

Moderator: Jürgen Klopp

Gäste:Martin Gorr (TSV Eintracht Exten)Bernd Korbach (VfL 1912 Bückeburg)Detlef Kersching (TSV 1862 Friedberg)Tom Kornfeld (TSV Kropp 1946)

Jürgen Klopp: "Hello and welcome everybody to Ruhrpott-TV! We have a very special group here, Gruppe D. It’s a mix of big power and real passion. It’s like a heavy metal concert, but with football boots! We have two teams from the 2. Bundesliga, one from Regionalliga and one from Bezirksliga. Let’s get it started. Martin, Tom – you are the big dogs here. Is it a walk in the park for you?"

Martin Gorr (Exten): "Ganz und gar nicht, Jürgen. Die 2. Bundesliga ist hart, aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wir respektieren jeden, aber am Ende wollen wir natürlich als Erster durchgehen. Kropp ist stark, aber wir haben die bessere Physis."

Tom Kornfeld (Kropp): "Wait a minute, Martin! Ihr habt die Physis? Wir haben den Speed! Wir stehen in der Tabelle vor euch, das darfst du nicht vergessen. Wir sind die Favoriten hier, period."

Bernd Korbach (Bückeburg): "Männer, beruhigt euch mal. Ihr spielt zwar eine Liga höher als wir, aber wir in der Regionalliga wissen, wie man kämpft. Wir sind die unangenehme Truppe, gegen die keiner spielen will. Wir werden euch das Leben extrem schwer machen. Wir peilen Platz 2 an, und einer von euch beiden wird weinen."

Detlef Kersching (Friedberg): "Genau das ist der Punkt! Alle reden nur über die 'Großen'. Wir als Bezirksligist haben absolut gar nichts zu verlieren. Wir kommen mit dem Bus aus Friedberg, wir verteidigen mit elf Mann im eigenen Sechzehner und kontern euch aus. Wir sind der Underdog, der zubeißt!"

Jürgen Klopp: "I love this! That is the spirit! It’s about the heart, not just the league. But Martin, honestly, if you lose against a Bezirksliga team, the fans will not be amused, right? That would be a huge 'Malheur'!"

Martin Gorr: "Das wird nicht passieren. Wir sind Profis genug. Detlef, ihr könnt gerne mauern, aber irgendwann bricht das Bollwerk. Unsere Qualität wird sich über Hin- und Rückspiel durchsetzen."

Tom Kornfeld: "Genau, die Konstanz zählt. Bernd, deine Bückeburger sind zäh, okay. Aber auf 90 Minuten in Kropp? No way. Wir holen die Punkte und marschieren ins Viertelfinale. Alles andere wäre ein Witz."

Bernd Korbach: "Hochmut kommt vor dem Fall, Tom. Wir haben schon ganz andere Kaliber geschlagen. Wir sehen uns auf dem Platz!"

Jürgen Klopp: "Boom! That’s what I want to hear! Fire in the eyes! It’s going to be a wild ride. Thank you, gentlemen. May the best teams reach the Viertelfinale. And remember: Football is about emotion, so play with your soul! Back to the studio!"
Juergen Ambrosiussince 2009#8
FUTSAL---DM---VIERTELFINALE

Spielbericht: Spektakel in der Grugahalle – RWE stürzt Gladbach

Datum: 12. Januar 1982
Halle: Grugahalle, Essen
Zuschauer: 4.200
Endergebnis: Borussia Mönchengladbach --- RW Essen 6:8

In einem denkwürdigen Viertelfinale boten sich Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiss Essen einen Schlagabtausch, der die Zuschauer in der ausverkauften Essener Grugahalle von den Sitzen riss. Während Gladbach mit Nationalspielern wie Lothar Matthäus und Wilfried Hannes als Favorit anreiste, setzte RWE-Trainer Florian Fenger auf eine extrem offensiv ausgerichtete Taktik, die den „Fohlen“ von Beginn an zusetzte.
Das Spiel begann furios: Bereits in der 2. Minute tunnelte der quirlige Jürgen Sekula Gladbachs Torwart-Legende Wolfgang Kleff zur frühen Führung für die Essener. Gladbach schien zunächst beeindruckt, fand aber durch die individuelle Klasse von Lothar Matthäus zurück ins Spiel, der innerhalb von drei Minuten die Partie drehte.
In der engen Halle entwickelte sich ein Spiel mit unglaublicher Geschwindigkeit, wobei die Essener unter der Leitung von Detlef Kersching (auf Gladbacher Seite) oft einen Schritt zu spät kamen.Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 3:4 für Gladbach drehte Essen jedoch richtig auf.
Vor allem Gregor Grillemeier war für die Gladbacher Hintermannschaft nicht zu greifen und erzielte einen Hattrick. Trotz eines späten Aufbäumens durch Frank Mill und Uwe Rahn behielt Rot-Weiss Essen die Nerven. In der Schlussminute machte Karl-Heinz Gundersdorf den Sack zu und sicherte den Gastgebern den überraschenden Einzug ins Halbfinale.

TorschützenlisteMinuteSpielerTeamStand

02'Jürgen SekulaRW Essen0:1
05'Lothar MatthäusBor. M'gladbach1:1
08'Lothar MatthäusBor. M'gladbach2:1
11'Gregor GrillemeierRW Essen2:2
14'Hans-Günter BrunsBor. M'gladbach3:2
18'Dietmar KlingerRW Essen3:3
19'Wilfried HannesBor. M'gladbach4:3

Halbzeit4:3

22'Gregor GrillemeierRW Essen4:4
26'Gregor GrillemeierRW Essen4:5
31'Frank MillBor. M'gladbach5:5
34'Thomas LanderRW Essen5:6
37'Uwe RahnBor. M'gladbach6:6
39'Jürgen StemmerRW Essen6:7
40'Karl-Heinz GundersdorfRW Essen6:8

Datum: 13. Januar 1982
Halle: Rhein-Ruhr-Halle, Duisburg
Zuschauer: 2.800

Endergebnis: MSV Duisburg --- SpVgg Bayreuth 2:10

In Duisburg rieb man sich verwundert die Augen: Der MSV, immerhin ein gestandener Bundesligist, wurde vom Zweitligisten SpVgg Bayreuth in eigener Halle förmlich demontiert.
Während MSV-Coach Carsten Duddeck vergeblich versuchte, Ordnung in seine Defensive zu bringen, zauberte die Mannschaft von Bernd Korbach auf dem kleinen Feld, als gäbe es kein Morgen.
Das Unheil für die „Zebras“ nahm früh seinen Lauf. Schon nach wenigen Sekunden schloss Uwe Sommerer eine traumhafte Kombination zur Führung ab. Duisburgs Abwehr um Bernard Dietz wirkte auf dem stumpfen Hallenboden seltsam schwerfällig.
Bayreuth hingegen nutzte den Raum perfekt aus. Besonders Bobby Breuer erwies sich als wahrer Hallenspezialist und düpierte die Duisburger Defensive mehrfach durch schnelle Haken und präzise Abschlüsse.Zur Halbzeit stand es bereits 1:5, und die Zuschauer in der Rhein-Ruhr-Halle quittierten die Leistung der Heimmannschaft mit einem gellenden Pfeifkonzert.
Nach dem Wechsel keimte kurz Hoffnung auf, als Rudolf Seliger auf 2:5 verkürzte, doch Bayreuth antwortete prompt. Innerhalb von nur sechs Minuten schraubten Schmitz und erneut Breuer das Ergebnis in die Höhe.
In der Schlussphase brach der MSV komplett auseinander, sodass die „Oldschdod“ sogar die zweistellige Marke knacken konnte.
Es war eine Lehrstunde in Sachen Effizienz und technischer Versiertheit, die Bayreuth völlig verdient in das Halbfinale katapultierte.

TorschützenlisteMinuteSpielerTeamStand

01'Uwe SommererSpVgg Bayreuth0:1
04'Bobby BreuerSpVgg Bayreuth0:2
07'Thomas BötticherSpVgg Bayreuth0:3
12'Ronald WormMSV Duisburg1:3
15'Herbert SchmitzSpVgg Bayreuth1:4
19'Bobby BreuerSpVgg Bayreuth1:5

Halbzeit1:5

22'Rudolf SeligerMSV Duisburg2:5
24'Herbert SchmitzSpVgg Bayreuth2:6
27'Bobby BreuerSpVgg Bayreuth2:7
30'Uwe SommererSpVgg Bayreuth2:8
35'Wolfgang BreuerSpVgg Bayreuth2:9
39'Klaus BrandSpVgg Bayreuth2:10

Kader-Info: Der MSV trat unter anderem mit Stars wie Bernard Dietz, Ronald Worm und Guido Szesni an. Bayreuth konterte mit den Original-Zweitligaspielern der Saison 81/82 wie Wolfgang „Bobby“ Breuer, Uwe Sommerer und Herbert Schmitz.

Nordlicht-Gala in der Weser-Ems-Halle – Oldenburg düpiert den „Club“

Datum: 14. Januar 1982
Halle: Weser-Ems-Halle, Oldenburg
Zuschauer: 4.800 (ausverkauft)

Endergebnis: VfB Oldenburg --- 1. FC Nürnberg 7:4

In einer Atmosphäre, die man sonst nur von hitzigen Nord-Derbys kannte, empfing der VfB Oldenburg den favorisierten Erstligisten aus Franken. Die Weser-Ems-Halle war bis auf den letzten Platz besetzt, und die Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen.
Während Nürnberg-Trainer Dieter Rosner auf die spielerische Eleganz und Routine seiner Bundesliga-Stars setzte, hatte Oldenburgs Coach Daniel Poschadel seine Mannschaft auf pure Leidenschaft und blitzschnelles Umschaltspiel eingeschworen.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Keine zwei Minuten waren gespielt, als Bernd Krumbein nach einem Doppelpass mit Holger Zierau das Leder unter die Latte nagelte.
Nürnberg wirkte unsicher auf dem ungewohnten Parkett. Zwar blitzte die Klasse eines Reinhold Hintermaier immer wieder auf, doch die Oldenburger Defensive stand kompakt.
Ein Doppelschlag durch Hintermaier und Werner Heck drehte die Partie zwar kurzzeitig zugunsten des „Clubs“, doch der VfB schlug noch vor der Pause eiskalt zurück. Wilfried Klinge erwies sich als ständiger Unruheherd und glich zum verdienten 3:3-Pausenstand aus.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dieter Rosner trieb seine Nürnberger zwar immer wieder nach vorne, doch die Franken scheiterten mehrfach am glänzend aufgelegten Oldenburger Schlussmann.
In der 28. Minute brachte der quirlige Volker Ohling die Hausherren erneut in Führung, was die Halle endgültig in einen Hexenkessel verwandelte. Als Nürnberg in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte und sogar Torwart Rudi Kargus weit aufrücken ließ, schlugen die Oldenburger gnadenlos zu.
Ein Konter über Ralf Voigt in der Schlussminute besiegelte das Schicksal des Favoriten. Oldenburg steht sensationell im Halbfinale, während der „Club“ enttäuscht die Heimreise antreten muss.

TorschützenlisteMinuteSpielerTeamStand
02'Bernd KrumbeinVfB Oldenburg1:0
06'Werner Heck1. FC Nürnberg1:1
10'Holger ZierauVfB Oldenburg2:1
14'Reinhold Hintermaier1. FC Nürnberg2:2
15'Werner Heck1. FC Nürnberg2:3
17'Wilfried KlingeVfB Oldenburg3:3

Halbzeit3:3

23'Bernd KrumbeinVfB Oldenburg4:3
28'Volker OhlingVfB Oldenburg5:3
33'Reinhold Hintermaier1. FC Nürnberg5:4
37'Holger ZierauVfB Oldenburg6:4
40'Ralf VoigtVfB Oldenburg7:4

Kader-Info: Der VfB Oldenburg trat mit Spielern wie Wilfried Klinge, Bernd Krumbein und Holger Zierau an. Der 1. FC Nürnberg bot unter anderem Rudi Kargus, Norbert Eder, Reinhold Hintermaier und Werner Heck auf.

TSV ALEMANNIA AACHEN --- VFR WORMATIA WORMS.....................8--6
(Florian Fenger--Thomas Miotke)

Hier ist der Spielbericht zum letzten Viertelfinale der Futsal-DM 1981/82, ein echtes West-Südwest-Duell, das erst in der Schlussphase entschieden wurde.

Spielbericht: Offensiv-Spektakel am Tivoli – Aachen ringt Worms nieder

Datum: 15. Januar 1982
Halle: Sporthalle Neuköllner Straße, Aachen
Zuschauer: 3.100
Endergebnis: TSV Alemannia Aachen --- VfR Wormatia Worms 8:6

In einem hochklassigen Viertelfinale, das von taktischen Finessen und enormem Tempo geprägt war, setzte sich Alemannia Aachen gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Wormatia aus Worms durch.
Aachen-Coach Florian Fenger hatte seine Mannschaft perfekt auf das enge Hallenspielfeld eingestellt, doch auch Thomas Miotke auf der Wormser Seite bewies ein glückliches Händchen bei seinen Wechseln.Die Alemannia legte los wie die Feuerwehr: Schon nach wenigen Minuten wirbelte Wayne Thomas die Wormser Abwehr durcheinander und bediente Hubert Clute-Simon, der zum 1:0 einschob.
Worms antwortete jedoch prompt durch den Torjäger Bodo Mattern, der seine Gefährlichkeit auch unter dem Hallendach unter Beweis stellte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung ständig wechselte.
Die Zuschauer sahen Futsal auf höchstem technischem Niveau, wobei Aachen durch das Zusammenspiel von Bertifröhlich und Arnd Dickel leichte Vorteile im Mittelfeld hatte.Nach dem Seitenwechsel beim Stand von 4:4 schien Wormatia Worms zunächst Oberwasser zu gewinnen.
Ein Doppelschlag durch Emanuel Günther schockte die Kaiserstädter kurzzeitig. Doch die Alemannia bewies Moral. Angetrieben vom unermüdlichen Dietmar Grabotin drehten die Schwarz-Gelben in den letzten zehn Minuten die Partie.
Besonders der junge Helmut Rombach drehte nun auf und erzielte zwei entscheidende Treffer. In der 40. Minute machte Clute-Simon mit seinem dritten Tor des Abends alles klar und schickte Aachen ins Halbfinale.

TorschützenlisteMinuteSpielerTeamStand
03'Hubert Clute-SimonAlemannia Aachen1:0
05'Bodo MatternWormatia Worms1:1
09'Wayne ThomasAlemannia Aachen2:1
12'Bodo MatternWormatia Worms2:2
14'Arnd DickelAlemannia Aachen3:2
17'Emanuel GüntherWormatia Worms3:3
19'Berti FröhlichAlemannia Aachen4:3
20'Peter KlagWormatia Worms4:4

Halbzeit4:4

23'Emanuel GüntherWormatia Worms4:5
25'Emanuel GüntherWormatia Worms4:6
28'Helmut RombachAlemannia Aachen5:6
31'Dietmar GrabotinAlemannia Aachen6:6
35'Helmut RombachAlemannia Aachen7:6
40'Hubert Clute-SimonAlemannia Aachen8:6

Kader-Info: Aachen trat mit Spielern wie Johannes Kau (Tor), Dietmar Grabotin, Hubert Clute-Simon und Wayne Thomas an. Wormatia Worms hielt mit Bodo Mattern, Emanuel Günther und Peter Klag dagegen.

Damit stehen die vier Halbfinalisten fest: RW Essen, SpVgg Bayreuth, VfB Oldenburg und Alemannia Aachen.
Juergen Ambrosiussince 2009#9
SPIELTAGSBERICHT VOM 3 . SPIELTAG
DER GESAMTDEUTSCHEN OBERLIGA


SC Dynamo Ost-Berlin vs. Karlsruher SC 2--4

Im stimmungsvollen Walter-Ulbricht-Stadion trafen heute zwei Welten aufeinander. Der SC Dynamo Ost-Berlin unter Trainer D.Po empfing den Karlsruher SC von Coach Rixe.
Dynamo startete druckvoll und wollte die Heimstärke nutzen, um in der Tabelle weiter oben anzuklopfen.Bereits in der 12. Minute brachte der erfahrene Günter Schröter die Berliner nach einer feinen Einzelleistung in Führung. Doch der KSC ließ sich nicht beirren. Die Badener zeigten das typische Kombinationsspiel der Oberliga Süd.
Reinhold Wischnowsky drehte die Partie noch vor der Pause mit einem Doppelpack – erst per Kopf nach einer Flanke von Witlatschil, dann durch einen trockenen Flachschuss.Nach dem Seitenwechsel drängte Dynamo auf den Ausgleich, doch ein Konter über Heinz Ruppenstein markierte das 1:3. Zwar keimte Hoffnung auf, als Hermann Bley nach einer Ecke den Anschlusstreffer erzielte, doch in der Schlussphase machte der KSC alles klar. Friedel Späth nutzte eine Unachtsamkeit in der Berliner Hintermannschaft zum 2:4-Endstand.
Ein verdienter Auswärtssieg für die Männer von Rixe, die damit wichtige Punkte entführen.

Zuschauerzahl:22.500 Zuschauer
Torschützenliste:
1:0 – Günter Schröter (12. Min)
1:1 – Reinhold Wischnowsky (22. Min)
1:2 – Reinhold Wischnowsky (40. Min)
1:3 – Heinz Ruppenstein (55. Min)
2:3 – Hermann Bley (68. Min)
2:4 – Friedel Späth (88. Min)

1. FC Saarbrücken vs. Borussia Dortmund.......1--3

Im altehrwürdigen Ludwigsparkstadion herrschte eine angespannte Atmosphäre. Die Mannschaft von Trainer A.Thur stand nach dem mäßigen Saisonstart unter Druck, während die Dortmunder unter Miotke ihren Rhythmus suchten.
Saarbrücken legte furios los. Der schnelle Flügelstürmer Heinz Vollmar narrte die Dortmunder Abwehr bereits in der 8. Minute und erzielte das umjubelte 1:0. Doch Dortmund schüttelte sich nur kurz. Angetrieben von ihrem Spielgestalter Alfred Schmidt übernahm der BVB die Kontrolle.
Noch vor dem Pausenpfiff war es Jürgen Schütz, der nach einer präzisen Flanke zum Ausgleich einköpfte.In der zweiten Halbzeit zeigten sich die konditionellen Vorteile der Borussen.
Ein Doppelschlag von Timo Konietzka entschied die Partie: Zuerst traf er per Abstauber, nachdem der Saarbrücker Keeper einen Schuss von Kelbassa nur nach vorne abprallen lassen konnte, und kurz vor Schluss krönte er einen mustergültigen Konter zum 1:3-Endstand.
Ein herber Rückschlag für Saarbrücken, während Dortmund den Anschluss ans obere Tabellendrittel herstellt.

Zuschauerzahl:24.000 Zuschauer

Torschützenliste:
1:0 – Heinz Vollmar (8. Min)
1:1 – Jürgen Schütz (34. Min)
1:2 – Timo Konietzka (62. Min)
1:3 – Timo Konietzka (81. Min)

VfL Osnabrück vs. Hertha BSC Berlin..........0--4

An der Bremer Brücke erlebten die Fans eine faustdicke Überraschung. Während der VfL Osnabrück unter Trainer Kuehn bisher stabil wirkte, reiste Hertha BSC mit Coach Feng als Tabellenschlusslicht an.
Doch von Verunsicherung war bei den Berlinern nichts zu spüren.Hertha dominierte von der ersten Minute an. Helmut Faeder, der Dreh- und Angelpunkt im Berliner Spiel, brachte die "Alte Dame" früh in Führung. Osnabrück fand kein Mittel gegen das schnelle Umschaltspiel der Gäste.
Noch vor der Pause erhöhte Peter Engler nach einer feinen Kombination auf 0:2.In der zweiten Halbzeit versuchte der VfL durch mehr Härte ins Spiel zu finden, doch die Berliner blieben eiskalt.
Hans-Joachim Altendorff schraubte das Ergebnis mit einem sehenswerten Distanzschuss in die Höhe, bevor erneut Helmut Faeder kurz vor dem Abpfiff den 0:4-Endstand markierte. Ein Befreiungsschlag für Hertha BSC, der die Tabelle ordentlich durchwirbelt.

Zuschauerzahl:18.500 Zuschauer
Torschützenliste:
0:1 – Helmut Faeder (14. Min)
0:2 – Peter Engler (37. Min)
0:3 – Hans-Joachim Altendorff (65. Min)
0:4 – Helmut Faeder (84. Min)

FC Schalke 04 vs. ASK Vorwärts Ost-Berlin.......1--4

In der Glückauf-Kampfbahn kam es zum prestigeträchtigen Duell zwischen den Knappen von Trainer Ambr und der Armeesportmannschaft aus Berlin unter Coach Kersch.
Was als Duell auf Augenhöhe erwartet wurde, entwickelte sich zu einer Machtdemonstration der Gäste.
Dabei begann Schalke stark: Willi Koslowski brachte die Königsblauen nach einer feinen Einzelleistung in der 19. Minute früh in Führung. Doch die Antwort von Vorwärts folgte prompt. Der pfeilschnelle Horst Kohle nutzte eine Unachtsamkeit in der Schalker Abwehr zum Ausgleich.
Noch vor dem Seitenwechsel drehte Günter Hoge die Partie mit einem platzierten Schuss ins lange Eck.In der zweiten Halbzeit drängte Schalke auf den Ausgleich, lief aber in die perfekt organisierten Konter der Berliner.
Erneut Horst Kohle und schließlich Dieter Erler schraubten das Ergebnis auf 1:4 hoch.
Schalke wirkte am Ende ratlos gegen die physische Überlegenheit des ASK, der mit diesem Auswärtssieg ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft setzt.

Zuschauerzahl:32.000 Zuschauer
Torschützenliste:
1:0 – Willi Koslowski (19. Min)
1:1 – Horst Kohle (26. Min)
1:2 – Günter Hoge (39. Min)
1:3 – Horst Kohle (61. Min)
1:4 – Dieter Erler (78. Min)

1. FC Nürnberg vs. 1. FC Köln..............1--3

Im Städtischen Stadion zu Nürnberg trafen zwei Schwergewichte des deutschen Fußballs aufeinander. Der „Club“ unter Trainer Rosn wollte die Tabellenführung angreifen, während die Kölner von Coach Sorg nach einem schwachen Start unter Zugzwang standen.
Die Geißböcke zeigten von Beginn an, dass sie die rote Laterne abgeben wollten. Der junge Wolfgang Overath lenkte das Spiel mit einer Ruhe, als wäre er bereits ein Veteran.
In der 24. Minute bediente er Christian Müller, der eiskalt zur Kölner Führung einschob. Nürnberg schien geschockt und fand gegen die kompakte Defensive der Gäste kaum Lücken. Kurz nach der Pause erhöhte der „Boss“ Hans Schäfer nach einem Solo auf 0:2.
Nürnberg kam zwar durch einen verwandelten Foulelfmeter von Max Morlock noch einmal heran, doch Köln blieb konzentriert. Ein herrlicher Schlenzer von Karl-Heinz Thielen in den Winkel stellte den 1:3-Endstand her.
Ein Befreiungsschlag für die Kölner, während Nürnberg eine bittere Heimniederlage einstecken muss.

Zuschauerzahl:38.000 Zuschauer

Torschützenliste:
0:1 – Christian Müller (24. Min)
0:2 – Hans Schäfer (49. Min)
1:2 – Max Morlock (71. Min, FE)
1:3 – Karl-Heinz Thielen (83. Min)

SV Werder Bremen vs. Kickers Offenbach.............2--1

Im Bremer Weserstadion trafen die Werderaner von Trainer Korn auf die Offenbacher Kickers unter Coach Ru-Loe.
Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem die Bremer versuchten, ihre Heimstärke in Zählbares umzumünzen.Die Grün-Weißen starteten druckvoll. Willi Schröder bewies seinen Torinstinkt und brachte Werder in der 29. Minute nach einer präzisen Hereingabe in Führung.
Offenbach hielt jedoch mit viel Leidenschaft dagegen und kam durch einen wuchtigen Kopfball von Siegfried Gast kurz nach der Halbzeitpause zum Ausgleich.
Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, doch Bremen hatte das glücklichere Ende für sich. In der 76. Minute war es der unermüdliche Arnold "Pico" Schütz, der im Strafraum am schnellsten schaltete und den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie drückte.
Die Kickers versuchten in der Schlussphase alles, doch die Bremer Defensive um den jungen Max Lorenz hielt dem Druck stand.

Zuschauerzahl:21.000 Zuschauer
Torschützenliste:
1:0 – Willi Schröder (29. Min)
1:1 – Siegfried Gast (52. Min)
2:1 – Arnold Schütz (76. Min)

RW Oberhausen vs. Eintracht Frankfurt............1--3

Im Stadion Niederrhein empfing die „Kleeblatt“-Elf von Trainer Dudd den aktuellen Tabellenführer aus Frankfurt unter Coach Korb.
Die Rollen waren klar verteilt, doch Oberhausen wollte den Favoriten mit einer massiven Abwehrbeton-Taktik ärgern.Die Eintracht zeigte jedoch schnell, warum sie ganz oben steht.
Mit ihrem gefürchteten Offensivwirbel setzten sie RWO unter Dauerdruck. In der 31. Minute brach Erwin Stein den Bann, als er eine Maßflanke von Richard Kress eiskalt verwertete. Oberhausen gab sich nicht auf und kam kurz nach Wiederanpfiff durch einen wuchtigen Fernschuss von Friedhelm Kobluhn zum überraschenden Ausgleich.
Doch die Freude währte nur kurz. Die Frankfurter individuelle Klasse gab den Ausschlag: Richard Kress stellte mit einem Solo die Führung wieder her, bevor Spielmacher-Legende Alfred Pfaff mit einem platzierten Freistoß in den Winkel zum 1:3-Endstand alles klar machte.
Frankfurt bleibt damit das Maß aller Dinge.

Zuschauerzahl:16.000 Zuschauer
Torschützenliste:
0:1 – Erwin Stein (31. Min)
1:1 – Friedhelm Kobluhn (48. Min)
1:2 – Richard Kress (65. Min)
1:3 – Alfred Pfaff (79. Min)

Hamburger SV vs. Borussia Neunkirchen...........4--2

Im gut gefüllten Volksparkstadion empfing der HSV unter Trainer P.Thur den Aufsteiger aus dem Saarland, Borussia Neunkirchen mit Coach Pauls.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Hamburger Offensive ihre Klasse ausspielte.Bereits in der 12. Minute markierte das Idol der Massen, Uwe Seeler, die Führung.
Doch Neunkirchen versteckte sich nicht und glich durch Günter Kuntz überraschend aus. In der zweiten Halbzeit drehte der HSV jedoch auf. Gert "Charly" Dörfel und erneut Uwe Seeler stellten die Weichen auf Sieg, bevor Klaus Stürmer den Deckel draufmachte.
Der späte Treffer von Karl Ringel war für die Gäste nur noch Ergebniskosmetik.
Ein torreicher Abschluss für diesen Spieltag!

Zuschauerzahl:42.000 Zuschauer
Torschützenliste:
1:0 – Uwe Seeler (12. Min)
1:1 – Günter Kuntz (28. Min)
2:1 – Gert Dörfel (53. Min)
3:1 – Uwe Seeler (67. Min)
4:1 – Klaus Stürmer (79. Min)
4:2 – Karl Ringel (86. Min)

Tabellenanalyse

Souveräne Spitze: Eintracht Frankfurt bleibt als einziges Team ohne Punktverlust und festigt die Tabellenführung.

Großes Mittelfeld: Zwischen Platz 6 und 11 herrscht enorme Dichte; alle Teams haben 4 Punkte. Ein Sieg oder eine Niederlage entscheidet hier über große Sprünge.

Befreiungsschläge: Hertha BSC und der 1. FC Köln konnten durch ihre Siege die rote Laterne abgeben und den Anschluss an das untere Mittelfeld herstellen.

Sorgenkinder: Offenbach und Saarbrücken warten noch auf den ersten Dreier und bilden aktuell das Schlusslicht der Liga.

gesamtdeutsche Meisterschaft 1960/61 (Stand 04.05.2026)

Aktuelle Tabelle

P Verein Sp. S U N Pkt. Tore Diff.
========================================
1. (1.) Eintracht Frankfurt (Korb)......... 3 | 3 0 0 | 9 | 7:3 4
-----------------------------------
2. (7.) ASK Vorwärts Ost-Berlin (Kersch)... 3 | 2 0 1 | 6 | 8:4 4
3. (8.) Hamburger SV (P.Thur).............. 3 | 2 0 1 | 6 | 8:6 2
4. (10.) SV Werder Bremen (Korn)........... 3 | 2 0 1 | 6 | 5:5 0
5. (2.) 1 FC Nürnberg (Rosn)............... 3 | 2 0 1 | 6 | 5:5 0
6. (13.) Karlsruher SC (Rixe).............. 3 | 1 1 1 | 4 | 7:6 1
7. (4.) SC Dynamo Ost-Berlin (D.Po)........ 3 | 1 1 1 | 4 | 6:6 0
8. (14.) Borussia Dortmund (Miotke)........ 3 | 1 1 1 | 4 | 6:6 0
9. (5.) RW Oberhausen (Dudd)............... 3 | 1 1 1 | 4 | 6:7 -1
10. (3.) FC Schalke 04 (Ambr).............. 3 | 1 1 1 | 4 | 6:7 -1
11. (6.) VfL Osnabrück (Kuehn)............. 3 | 1 1 1 | 4 | 4:7 -3
12. (16.) Hertha BSC Berlin (Feng)......... 3 | 1 0 2 | 3 | 6:5 1
13. (15.) 1 FC Köln (Sorg)................. 3 | 1 0 2 | 3 | 6:6 0
14. (9.) Borussia Neunkirchen (Pauls)...... 3 | 1 0 2 | 3 | 5:7 -2
15. (11.) Kickers Offenbach (Ru-Loe)....... 3 | 0 1 2 | 1 | 4:6 -2
16. (12.) 1 FC Saarbrücken (A.Thur)........ 3 | 0 1 2 | 1 | 4:7 -3

Juergen Ambrosiussince 2009#10
Zum Schluss der Ausgabe aus dieser Woche noch ein Rücklick auf die 4. Saison der "DHHL".
Vor dem Finale und den Relegationsspiel.


Eiszeit-Drama: Roller Coasters stürmen den Thron – Titelverteidiger am Boden!

Was für ein Finale für die Geschichtsbücher! In der 1. Hobby-Eishockey-Liga ist die reguläre Saison zu Ende gegangen und hinterlässt eine Spur der Ekstase und der Tränen.An der Spitze: Ein Zweikampf der Giganten

Bis zur letzten Sekunde lieferten sich die Buxtehuder Roller Coasters und die Bochum Blue White Bulls ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Am Ende entschieden Nuancen: Mit einer Tordifferenz von +11 fingen die Buxtehuder die Bochumer (+9) auf der Zielgeraden noch ab.

Nun stehen sich diese beiden Teams im großen Finale gegenüber – ein Endspiel, das die gesamte Liga elektrisiert. Nur einen Wimpernschlag dahinter bleiben die Lüdenscheid Blue Hearts zurück, denen ein einziger Punkt fehlte, um das Duo an der Spitze zu sprengen.

Die gefallenen Helden aus Lübeck und Haffen .Besonders bitter ist der Blick auf die Traditionsklubs. Die Lübeck Lions, die stolz zwei Meisterschaftssterne über ihrem Wappen tragen, erlebten eine Saison zum Vergessen. Auf Platz 7 konnten sie zu keinem Zeitpunkt an den Glanz früherer Tage anknüpfen und blieben im grauen Mittelfeld stecken.

Doch den absoluten Tiefpunkt erlebten die Haffener Buden Hunters. Als amtierender Titelverteidiger gestartet, endete die Spielzeit in einem sportlichen Trümmerhaufen. Mit nur einem mickrigen Punkt auf dem Konto muss der Champion den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten – ein historischer Absturz vom Gipfel in den Abgrund.

Nervenkrieg im Tabellenkeller.Während Haffen bereits feststeht, zittert der Norden noch. Die Tauben Hamburg und die Schoenberg Ice Bears müssen in die Relegation. Es ist das Duell um das nackte Überleben: Ein Team wird sich retten, für das andere endet die Reise in der 1. Liga.

Hamburg rettete sich nur dank der etwas besseren Abwehrarbeit auf Platz 10, doch in der Relegation werden die Karten neu gemischt.

Die Fans dürfen sich freuen: Während in Buxtehude und Bochum die Vorbereitungen für die Meisterschaftsparty laufen, beginnt in Hamburg und Schönberg das Zittern gegen den Abgrund. Das Eis brennt!

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