SB--Ausg.05--2026/2-WE 05

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20 mai 2026par Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosiuspuisque 2009#1
Am vergangenen Wochenende fanden die Rückspiele in den Europapokal--Wettbewerben der Saison 1971/72 statt.

Wohlgemerkt , in einem Parallel-Universum.

Von 10 gestarteten gesamtdeutschen Team erreichen 8 die 2. Runde.

Nachfolgend zusammengefasst die Spielberichte aus Hin- und Rückspielen
Juergen Ambrosiuspuisque 2009#2
Eintracht Braunschweig ist nach einem Gesamtergebnis von 2:1 gegen den Glentoran FC in die nächste Runde des UEFA-Pokals eingezogen.
Unter der Leitung von Trainer Tom Kornfeld reichten ein knapper Heimsieg im Hinspiel und ein Unentschieden im Rückspiel für das Weiterkommen.
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Hinspiel: Eintracht Braunschweig – Glentoran FC 1:0 (1:0)
Zuschauerzahl: 18.500 Fans im Eintracht-Stadion
Trainer (Braunschweig): Tom Kornfeld

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft. Braunschweig dominierte die Partie im eigenen Stadion. In der 34. Minute fiel das erlösende Tor. Nach einer präzisen Flanke köpfte der Stürmer ein. Glentoran verteidigte danach extrem tief. Die Defensive der Nordiren stand sehr sicher. Braunschweig vergab in der Folge mehrere Großchancen. Am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg.

Rückspiel: Glentoran FC – Eintracht Braunschweig 1:1 (0:0)
Zuschauerzahl: 12.000 britische Fans im Stadion "The Oval"
Trainer (Braunschweig): Tom Kornfeld

Die Gastgeber machten in Belfast sofort enormen Druck. Braunschweig stand in der Abwehr jedoch sehr kompakt. Taktisch war das deutsche Team perfekt eingestellt. In der 55. Minute traf Glentoran zur Führung. Das Stadion bebte nach diesem Treffer. Braunschweig schockte die Nordiren jedoch prompt. Nur zehn Minuten später fiel der Ausgleich. Ein schneller Konter brachte den Erfolg. Danach passierte auf dem Platz nicht mehr viel.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:0
Rückspiel-Resultat: 1:1
Gesamtergebnis: 2:1

Braunschweig zieht verdient weiter.

Der 1. FC Köln ist nach einem Gesamtergebnis von 4:2 gegen die AS Saint-Étienne in die nächste Runde des UEFA-Pokals eingezogen. Unter Trainer Achim Sorg legte die Geißbock-Elf den Grundstein für das Weiterkommen durch einen überzeugenden Heimsieg im Hinspiel.

🏠 Hinspiel: 1. FC Köln – AS Saint-Étienne 3:1 (2:0)
Zuschauerzahl: 32.000 begeisterte Zuschauer im Müngersdorfer Stadion
Trainer (Köln): Achim Sorg

Köln startete furios und setzte die Franzosen früh unter Druck. Bereits in der 12. Minute zappelte der Ball nach einem sehenswerten Distanzschuss im Netz. Noch vor der Pause erhöhte Köln nach einer feinen Kombination auf 2:0. Saint-Étienne kam wie verwandelt aus der Kabine und verkürzte in der 60. Minute auf 2:1. Die Kölner Antwort folgte jedoch prompt: Ein verwandelter Handelfmeter in der 78. Minute stellte den alten Zwei-Tore-Vorsprung zum 3:1-Endstand wieder her.

✈️ Rückspiel: AS Saint-Étienne – 1. FC Köln 1:1 (1:0)
Zuschauerzahl: 28.500 Zuschauer im Stade Geoffroy-Guichard
Trainer (Köln): Achim Sorg

In der "Grünen Hölle" von Saint-Étienne geriet Köln früh in Bedrängnis. Die Gastgeber drängten auf ein schnelles Tor und gingen in der 24. Minute mit 1:0 in Führung. Köln wackelte kurz, hielt dem Dauerdruck bis zur Halbzeitpause aber stand. Trainer Achim Sorg stellte sein Team defensiver ein. In der 68. Minute gelang Köln die Vorentscheidung: Ein präzise vorgetragener Konter führte zum viel umjubelten 1:1-Ausgleich. Saint-Étienne fand danach keine Lücke mehr in der Kölner Abwehr.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 3:1
Rückspiel-Resultat: 1:1
Gesamtergebnis: 4:2

Entscheidung: Der 1. FC Köln zieht souverän in die 2. Runde ein.

FC Carl Zeiss Jena ausgeschieden
Der FC Carl Zeiss Jena ist nach einem dramatischen Elfmeterschießen mit 3:4 n.E. gegen Lokomotive Plovdiv unglücklich aus dem UEFA-Pokal ausgeschieden.
Da es in dieser Saison keine Auswärtstoreregel gibt, reichte das Gesamtergebnis von 3:3 nach Hin- und Rückspiel nicht zum direkten Weiterkommen.
Die Mannschaft von Trainer Wilfried Schlaeger scheiterte schließlich vom Punkt.


🏠 Hinspiel: FC Carl Zeiss Jena – Lokomotive Plovdiv 1:0 (0:0)
Zuschauerzahl: 16.000 Zuschauer im Ernst-Abbe-Sportfeld
Trainer (Jena): Wilfried Schlaeger

Jena tat sich gegen die tief stehenden Bulgaren lange Zeit schwer. Plovdiv verteidigte mit Mann und Maus und lauerte auf Konter. In der ersten Halbzeit blieben hochkarätige Torchancen Mangelware. Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team von Wilfried Schlaeger spürbar das Tempo. In der 72. Minute erlöste der Linksaußen die Heimfans, als er eine unübersichtliche Situation im gegnerischen Strafraum eiskalt zum 1:0-Siegtreffer nutzte.

✈️ Rückspiel: Lokomotive Plovdiv – FC Carl Zeiss Jena 3:2 n.V. (1:1, 2:1)
Zuschauerzahl: 22.000 lautstarke Zuschauer im Lokomotiv-Stadion
Trainer (Jena): Wilfried Schlaeger

Ein echter Europapokal-Krimi!
Jena erwischte einen Traumstart und ging bereits in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Plovdiv schlug jedoch noch vor der Pause zurück und glich aus (39.). In der zweiten Hälfte drängten die Bulgaren und drehten das Spiel in der 65. Minute auf 2:1. Da die Auswärtstoreregel außer Kraft gesetzt war, bedeutete dieses Ergebnis Verlängerung. Dort traf Plovdiv in der 102. Minute zum 3:1. Jena zeigte sensationelle Moral und verkürzte in der 114. Minute auf 3:2

– die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen.
🎯 Elfmeterschießen: 3:4

Im Nervenkrimi vom Punkt behielten die Bulgaren die besseren Nerven. Während Plovdiv vier Elfmeter sicher verwandelte, scheiterten zwei Schützen des FC Carl Zeiss Jena am glänzend reagierenden Heimtorhüter.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:0
Rückspiel-Resultat: 2:3 nach Verlängerung
Gesamtergebnis: 3:3 (Keine Auswärtstoreregel)
Elfmeterschießen: 3:4

Entscheidung: Lokomotive Plovdiv zieht glücklich in die nächste Runde ein; Jena ist ausgeschieden

Der Hamburger SV ist nach einem Gesamtergebnis von 5:4 gegen den FC St. Johnstone knapp in die zweite Runde des UEFA-Pokals eingezogen. Obwohl die Mannschaft von Trainer Adrian Thurow das Rückspiel in Schottland verlor, reichte der Zwei-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel für das Weiterkommen. Da die Auswärtstoreregel in dieser Saison nicht gilt, war das reine Gesamtergebnis nach Toren ausschlaggebend.

🏠 Hinspiel: Hamburger SV – FC St. Johnstone 3:1 (2:0)
Zuschauerzahl: 38.000 Zuschauer im Volksparkstadion
Trainer (Hamburg): Adrian Thurow

Der HSV übernahm im heimischen Stadion sofort das Kommando. Mit schnellem Kombinationsspiel stellten die Hamburger die schottische Defensive vor große Probleme. Ein Doppelschlag in der 22. und 35. Minute sorgte für eine komfortable 2:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel ließen es die Hanseaten etwas ruhiger angehen. Das bestrafte St. Johnstone in der 68. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:1. Die Mannschaft von Adrian Thurow schüttelte sich jedoch kurz und stellte in der 81. Minute per Kopf den verdienten 3:1-Endstand her.

✈️ Rückspiel: FC St. Johnstone – Hamburger SV 3:2 (1:1)
Zuschauerzahl: 14.500 Zuschauer im Muirton Park
Trainer (Hamburg): Adrian Thurow

In Schottland entwickelte sich von der ersten Minute an ein echter Pokalfight auf tiefem Boden.
Die Gastgeber gingen früh durch einen abgefälschten Schuss in Führung (11.). Hamburg antwortete wütend und glich noch vor der Pause in der 39. Minute zum 1:1 aus.
Nach dem Seitenwechsel erwischte der HSV den besseren Start und ging in der 52. Minute sogar mit 2:1 in Führung – das Weiterkommen schien sicher. Doch St. Johnstone gab nicht auf. Angetrieben von den lautstarken Fans drehten die Schotten das Spiel mit Toren in der 70. und 79. Minute auf 3:2.
In den dramatischen Schlussminuten rettete Hamburg den knappen Gesamtvorsprung über die Zeit.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 3:1
Rückspiel-Resultat: 2:3
Gesamtergebnis: 5:4

Entscheidung: Der Hamburger SV zieht knapp, aber aufgrund der Offensivleistung im Hinspiel verdient in die nächste Runde ein.

Hertha BSC Berlin ist nach einem Gesamtergebnis von 3:2 gegen IF Elfsborg in die nächste Runde des UEFA-Pokals eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Denny Ertel wendete das Blatt nach einem Unentschieden im heimischen Stadion durch einen starken Auswärtssieg in Schweden

.🏠 Hinspiel: Hertha BSC Berlin – IF Elfsborg 1:1 (0:1)
Zuschauerzahl: 42.000 Zuschauer im Berliner Olympiastadion
Trainer (Berlin): Denny Ertel

Die Berliner taten sich vor heimischer Kulisse unerwartet schwer. Elfsborg stand defensiv extrem diszipliniert und lauerte auf Fehler. Ein solcher führte in der 29. Minute zur überraschenden 1:0-Führung für die schwedischen Gäste. Hertha rannte danach wütend an, agierte im Abschluss aber oft zu ungenau. Erst in der 74. Minute erlöste der Berliner Mittelstürmer die Fans mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:1-Ausgleich. Mehr sprang im Hinspiel trotz einer Schlussoffensive nicht mehr heraus.

✈️ Rückspiel: IF Elfsborg – Hertha BSC Berlin 1:2 (1:1)
Zuschauerzahl: 11.500 Zuschauer im Ryavallen-Stadion
Trainer (Berlin): Denny Ertel

Hertha reiste mit Druck nach Schweden und erwischte den perfekten Start. Bereits in der 14. Minute traf Berlin nach einer schönen Kombination zur 1:0-Führung. Elfsborg schlug jedoch postwendend zurück und glich in der 26. Minute zum 1:1 aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Nach dem Seitenwechsel bewies Trainer Denny Ertel ein glückliches Händchen bei den Auswechslungen. In der 67. Minute erzielte der frisch eingewechselte Joker das entscheidende Tor zum 2:1 für die Berliner.
Die schwedische Schlussoffensive überstand Hertha mit einer konzentrierten Abwehrleistung.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:1
Rückspiel-Resultat: 2:1
Gesamtergebnis: 3:2

.Entscheidung: Hertha BSC Berlin zieht dank der Effizienz im Rückspiel in die 2. Runde ein.

Der Hallesche FC sorgt für eine absolute Sensation und zieht nach einem Gesamtergebnis von 3:0 gegen den favorisierten PSV Eindhoven in die nächste Runde des UEFA-Pokals ein.
Die Mannschaft von Trainer Juergen Ambrosius blieb in beiden Partien ohne Gegentor und bezwang die Niederländer absolut souverän.


🏠 Hinspiel: Hallescher FC – PSV Eindhoven 2:0 (1:0)
Zuschauerzahl: 26.000 begeisterte Zuschauer im Kurt-Wabbel-Stadion
Trainer (Halle): Juergen Ambrosius

Halle ging als klarer Außenseiter in die Partie, spielte aber von Beginn an mutig nach vorne. In der 31. Minute nutzte der HFC einen schweren Fehler in der PSV-Abwehr eiskalt zur 1:0-Führung. Eindhoven wirkte geschockt und fand kein Mittel gegen das aggressive Pressing der Gastgeber. Nach der Pause erhöhte Halle den Druck sogar noch. In der 64. Minute hämmerte der Spielmacher den Ball aus 20 Metern unhaltbar in den Winkel. Die Sensation war perfekt, das Stadion glich einem Hexenkessel.

✈️ Rückspiel: PSV Eindhoven – Hallescher FC 0:1 (0:0)
Zuschauerzahl: 22.500 Zuschauer im Philips Stadion
Trainer (Halle): Juergen Ambrosius

In Eindhoven erwarteten alle einen Sturmlauf der Heimmannschaft. Doch Trainer Juergen Ambrosius hatte sein Team defensiv perfekt eingestellt. Halle verteidigte extrem diszipliniert und ließ kaum Torchancen zu. Zur Halbzeit stand die Null. In der zweiten Hälfte musste Eindhoven alles riskieren und öffnete Räume für Konter. Einen dieser Gegenangriffe schloss Halle in der 77. Minute eiskalt zum 1:0-Siegtreffer ab. Damit war der Widerstand der Niederländer endgültig gebrochen.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 2:0
Rückspiel-Resultat: 1:0
Gesamtergebnis: 3:0

.Entscheidung: Der Hallesche FC zieht nach zwei Lehrbeispielen in Sachen Defensivtaktik hochverdient in die 2. Runde ein.

EUROPAPOKAL DER POKALSIEGER :

Der FC Bayern München ist nach einem Gesamtergebnis von 4:1 gegen Skoda Pilsen souverän in die nächste Runde des Europapokals der Pokalsieger eingezogen.
Die Mannschaft von Trainer Stefan Pauls dominierte das Duell und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Weiterkommen aufkommen.


🏠 Hinspiel: FC Bayern München – Skoda Pilsen 2:0 (1:0)
Zuschauerzahl: 28.000 Zuschauer im Stadion an der Grünwalder Straße
Trainer (München): Stefan Pauls

Die Bayern übernahmen im Heimspiel sofort die Spielkontrolle. Pilsen igelte sich am eigenen Strafraum ein und verteidigte tief. In der 24. Minute brach der Bann: Nach einer präzisen Flanke traf der Mittelstürmer per Kopf zur verdienten 1:0-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel spielten nur die Münchner. In der 61. Minute erhöhte der Spielmacher mit einem platzierten Flachschuss auf 2:0. Die tschechoslowakischen Gäste kamen im gesamten Spiel kaum vor das Münchner Tor.

✈️ Rückspiel: Skoda Pilsen – FC Bayern München 1:2 (0:1)
Zuschauerzahl: 15.000 Zuschauer im Stadion v Štruncových sadech
Trainer (München): Stefan Pauls

Trotz des Vorsprungs agierten die Bayern auch im Rückspiel offensiv. In der 38. Minute nutzten sie einen Fehler im Spielaufbau der Gastgeber und erzielten das 1:0. Nach der Pause mobilisierte Pilsen noch einmal alle Kräfte. Durch einen abgefälschten Weitschuss gelang den Gastgebern in der 59. Minute der 1:1-Ausgleich, was das Stadion kurzzeitig anfeuerte. Die Antwort von Trainer Stefan Pauls folgte taktisch prompt. Seine Mannschaft beruhigte das Spiel und setzte in der 78. Minute den entscheidenden Konter zum 2:1-Siegtreffer.📊

Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 2:0
Rückspiel-Resultat: 2:1
Gesamtergebnis: 4:1

Entscheidung: Der FC Bayern München zieht absolut abgeklärt und hochverdient in die 2. Runde ein.

Der BFC Dynamo Ost-Berlin ist nach einem Gesamtergebnis von 3:2 gegen Cardiff City in die nächste Runde des Europapokals der Pokalsieger eingezogen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Miotke behielt nach einem Unentschieden im Heimspiel im Hexenkessel von Wales die Nerven.

🏠 Hinspiel: BFC Dynamo Ost-Berlin – Cardiff City 1:1 (0:1)
Zuschauerzahl: 24.000 Zuschauer im Sportforum Hohenschönhausen
Trainer (Berlin): Thomas Miotke

Die Berliner fanden vor heimischer Kulisse nur schwer ins Spiel. Die Waliser agierten körperlich extrem robust und gingen in der 32. Minute nach einem Eckball überraschend mit 1:0 in Führung. Der BFC rannte danach wütend an, biss sich an der walisischen Abwehrkette aber lange Zeit die Zähne aus. In der 76. Minute erlöste der Berliner Rechtsaußen die Fans mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. Zu mehr reichte es im Hinspiel trotz einer Schlussoffensive nicht mehr.

✈️ Rückspiel: Cardiff City – BFC Dynamo Ost-Berlin 1:2 (1:1)
Zuschauerzahl: 18.500 Zuschauer im Ninian Park
Trainer (Berlin): Thomas Miotke

In Cardiff entwickelte sich von Beginn an eine hitzige Pokalschlacht. Die Gastgeber drängten auf die Führung, doch der BFC konterte eiskalt: In der 19. Minute schloss Berlin den ersten sauberen Gegenangriff zum 1:0 ab. Cardiff schlug jedoch noch vor der Pause zurück und glich in der 41. Minute zum 1:1 aus. Nach dem Seitenwechsel bewies Trainer Thomas Miotke ein glückliches Händchen. Ein in der 65. Minute eingewechselter Joker traf nur fünf Minuten später per Kopf zum viel umjubelten 2:1-Siegtreffer (70.). Die wütenden Angriffe der Waliser in den Schlussminuten verteidigte der BFC mit großem Kampfgeist

.📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:1
Rückspiel-Resultat: 2:1
Gesamtergebnis: 3:2

.Entscheidung: Der BFC Dynamo zieht dank einer disziplinierten und nervenstarken Leistung im Rückspiel verdient in die 2. Runde ein.

EUROPAPOKAL DER LANDESMEISTER

Dynamo Dresden ausgeschieden

Der SG Dynamo Dresden ist nach einem Gesamtergebnis von 1:2 gegen den Titelverteidiger Ajax Amsterdam unglücklich in der 1. Runde des Europapokals der Landesmeister ausgeschieden.
Die Mannschaft von Trainer Patrick Thurow bot dem großen Favoriten aus den Niederlanden jedoch einen heroischen Kampf.


🏠 Hinspiel: Dynamo Dresden – Ajax Amsterdam 1:2 (1:1)
Zuschauerzahl: 35.000 Zuschauer im restlos ausverkauften Dynamo-Stadion
Trainer (Dresden): Patrick Thurow

Dresden erwischte einen Traumstart im Hexenkessel. Getragen von den eigenen Fans ging Dynamo bereits in der 14. Minute nach einer feinen Einzelleistung mit 1:0 in Führung. Ajax zeigte sich jedoch unbeeindruckt und demonstrierte seine spielerische Klasse. Noch vor der Pause gelang den Niederländern in der 38. Minute der Ausgleich. Im zweiten Durchgang erhöhte Amsterdam den Druck. Ein Geniestreich des niederländischen Spielmachers in der 67. Minute brachte schließlich den 1:2-Endstand aus Sicht der Dresdener.

✈️ Rückspiel: Ajax Amsterdam – Dynamo Dresden 0:0
Zuschauerzahl: 45.000 Zuschauer im Olympic Stadion (Amsterdam)
Trainer (Dresden): Patrick Thurow

Trainer Patrick Thurow hatte seine Mannschaft für das Rückspiel taktisch hervorragend eingestellt. Dynamo verteidigte extrem diszipliniert und machte die Räume eng, sodass die Star-Offensive von Ajax kaum zur Entfaltung kam. Gleichzeitig setzten die Dresdener immer wieder gefährliche Nadelstiche durch Konter. Zur Halbzeit stand die Null. Auch in der zweiten Hälfte warf Dresden alles in die Waagschale, um das erlösende Tor zu erzielen, das zumindest ein Elfmeterschießen erzwungen hätte.
Die Abwehr von Ajax hielt dem späten Druck jedoch stand, wodurch das torlose Remis den Niederländern zum Weiterkommen reichte.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:2
Rückspiel-Resultat: 0:0
Gesamtergebnis: 1:2

.Entscheidung: Ajax Amsterdam zieht knapp weiter; Dynamo Dresden scheidet erhobenen Hauptes aus.

Borussia Mönchengladbach ist nach einem Gesamtergebnis von 2:1 gegen die Cork Hibernians in die nächste Runde des Europapokals der Landesmeister eingezogen.
Die Mannschaft von Trainer Detlef Kersching tat sich gegen den irischen Meister unerwartet schwer, behielt am Ende aber die Oberhand


.🏠 Hinspiel: Borussia Mönchengladbach – Cork Hibernians 1:0 (1:0)
Zuschauerzahl: 22.000 Zuschauer auf dem Bökelberg
Trainer (Mönchengladbach): Detlef Kersching

Die Fohlenelf übernahm sofort die Initiative, fand gegen die tief gestaffelte irische Defensive jedoch selten eine Lücke. In der 28. Minute erlöste der Gladbacher Torjäger die Fans, als er eine Flanke aus dem Halbfeld wuchtig per Kopf im Tor unterbrachte. Wer dachte, der Knoten sei geplatzt, irrte sich. Cork verteidigte extrem leidenschaftlich und blockte bis zum Schlusspfiff zahlreiche Gladbacher Angriffe ab. Es blieb bei der knappen Führung für das Team von Detlef Kersching.

✈️ Rückspiel: Cork Hibernians – Borussia Mönchengladbach 1:1 (1:0)
Zuschauerzahl: 12.500 Zuschauer im Flower Lodge (Cork)
Trainer (Mönchengladbach): Detlef Kersching

In Irland erlebte Gladbach eine ungemütliche Partie. Die Gastgeber kämpften verbissen und gingen in der 35. Minute nach einem Fehler im Gladbacher Spielaufbau überraschend mit 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt war das Duell komplett ausgeglichen. Nach der Pause erhöhte Mönchengladbach spürbar das Tempo und besann sich auf seine spielerische Klasse. In der 62. Minute gelang der erlösende Ausgleich zum 1:1 nach einem präzisen Flachschuss. Cork warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, doch die Gladbacher Defensive brachte das Unentschieden clever über die Zeit.

📊 Analyse des Weiterkommens
Hinspiel-Resultat: 1:0
Rückspiel-Resultat: 1:1
Gesamtergebnis: 2:1

.Entscheidung: Borussia Mönchengladbach zieht aufgrund der höheren Reife im Rückspiel verdient in die 2. Runde ein.
Juergen Ambrosiuspuisque 2009#3
An diesem WE wurde der 8. deutsche Futsalmeister gekürt .

Gratualtion an Florian Fenger und seinem TSV Alemannia Aachen.

Nachfolgend ein Bericht vom Finale :
Juergen Ambrosiuspuisque 2009#4
Futsal-DM 1981/82 – Finale

Spielbericht

Ort: Europahalle, Karlsruhe
Zuschauer: 2.400

Trainer: Bernd Korbach (SpVgg Bayreuth) & Florian Fenger (TSV Alemannia Aachen)

In einem denkwürdigen und historisch torreichen Finale der achten Futsal-Deutschen-Meisterschaft der Saison 1981/82 standen sich die SpVgg Bayreuth und Alemannia Aachen gegenüber.

Vor einer stimmungsvollen Kulisse entwickelte sich von der ersten Sekunde an ein offener Schlagabtausch, der die taktischen Zwänge des klassischen Feldfußballs komplett vermissen ließ.

Aachen, unter der Regie von Fenger, fand deutlich schneller in die Dynamik des Hallenspiels. Besonders das blitzschnelle Umschaltspiel über das Mittelfeld stellte die Hintermannschaft von Bayreuth permanent vor unlösbare Aufgaben.

Bereits nach einer Viertelstunde lag die Alemannia komfortabel in Führung, während die Mannschaft von Bernd Korbach defensiv überhaupt keinen Zugriff fand.Bayreuth versuchte mit aggressivem Pressing dagegenzuhalten, was in der engen Halle jedoch zu großen Räumen für die wendigen Aachener Angreifer führte.

Wayne Thomas und Heinz-Josef Kehr wirbelten die gegnerische Abwehr im Minutentakt durcheinander. Zwar blitzte das Können der Bayreuther Ikone Manfred Größler sporadisch auf, doch die individuelle Klasse der Aachener an diesem Tag war schlicht überwältigend.

Bis zur Halbzeitpause schraubte Aachen das Ergebnis bereits in beachtliche Höhen.
In der zweiten Spielhälfte zeigte Bayreuth Moral. Angetrieben von Uwe Sommerer versuchten die Oberfranken, das Ergebnis kosmetisch aufzubessern.
Aachen schaltete daraufhin einen Gang zurück, blieb durch Konter aber brandgefährlich.

Clute-Simon und Balke nutzten die Räume eiskalt aus. Am Ende leuchtete ein extremes 4:10 von der Anzeigetafel. Ein Offensivspektakel, das eine Sternstunde des Hallenfußballs auf nationaler Ebene spektakulär untermauerte und Aachen zum verdienten Champion krönte.

Torschützenliste

03.Wayne Thomas TSV Alemannia Aachen 0:1
07.Heinz-Josef Kehr TSV Alemannia Aachen 0:2
11.Norbert Dörmann TSV Alemannia Aachen 0:3
14.Manfred Größler SpVgg Bayreuth 1:3
19.Hubert Clute-Simon TSV Alemannia Aachen 1:4
24.Helmut Balke TSV Alemannia Aachen 1:5
28.Heinz-Josef Kehr TSV Alemannia Aachen 1:6
31.Uwe Sommerer SpVgg Bayreuth 2:6
33.Wayne Thomas TSV Alemannia Aachen 2:7
35.Hubert Clute-Simon TSV Alemannia Aachen 2:8
37.Rüdiger Scheler SpVgg Bayreuth 3:8
39.Helmut Balke TSV Alemannia Aachen 3:9
42.Jörg Schmitz SpVgg Bayreuth 4:9
45.Wayne Thomas TSV Alemannia Aachen 4:10

Aachener Volkszeitung – Sportteil

Die Hallen-Könige vom Tivoli:
Alemannia demütigt Bayreuth im Finale!

Karlsruhe / Aachen.
Was für ein Triumph, was für eine Demonstration der Stärke! Die Mannschaft von Trainer Florian Fenger hat sich in der Karlsruher Europahalle die Krone aufgesetzt.
Mit einem fulminanten und in dieser Höhe völlig verdienten 10:4-Kantersieg schoss der TSV Alemannia Aachen die SpVgg Bayreuth aus der Halle und sicherte sich den Titel.
Von der ersten Minute an ließ die Fenger-Truppe keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde.
Die Aachener passten sich perfekt an den schnellen Hallenboden an. Die Kombinationen liefen wie am Schnürchen. Allen voran Wayne Thomas, der mit seinen drei Treffern die Bayreuther Abwehr schwindelig spielte, erwischte einen absoluten Sahnetag.

„Wir waren einfach griffiger und haben die Räume eiskalt genutzt“, bilanzierte ein sichtlich stolzer Trainer Fenger nach dem Schlusspfiff.
Selbst die wenigen Offensivaktionen der Bayreuther um Altmeister Größler brachten die Schwarz-Gelben nie ernsthaft aus dem Konzept.
Nach dem Seitenwechsel glich die Partie phasenweise einem Schaulaufen.

Jeder Schuss ein Treffer – die mitgereisten Aachener Fans peitschten ihr Team bei jedem der zehn Tore frenetisch nach vorne. Diese magische Nacht in Karlsruhe wird ganz sicher in die Vereinsgeschichte eingehen.
Der Tivoli feiert seine Hallen-Könige!

Fränkischer Tag – Lokalsport Bayreuth

Hallen-Debakel in Karlsruhe:
Die Altstädter gehen im Finale unter!

Karlsruhe / Bayreuth.
Das Abenteuer der achten Futsal-DM-Endrunde endet für die SpVgg Bayreuth in einer sportlichen Tragödie.
Die Mannschaft von Trainer Bernd Korbach ging im Finale gegen eine entfesselte Aachener Alemannia mit 4:10 unter.
Vor 2.400 Zuschauern in der Europahalle offenbarten die Altstädter Defizite, die auf diesem Niveau gnadenlos bestraft werden.
Taktisch wirkte das Korbach-Team von Beginn an überfordert. Während die Westdeutschen das schnelle, wendige Kurzpassspiel auf dem Hallenparkett perfekt beherrschten, agierte Bayreuth viel zu schwerfällig.

Bereits nach elf Minuten lag man aussichtslos mit 0:3 im Hintertreffen. Das Aufbäumen durch den Treffer von Manfred Größler blieb nur ein kurzes Strohfeuer. In der Defensive stimmte die Zuordnung hinten und vorne nicht, die Abstände zu den schnellen Aachener Angreifern waren schlichtweg zu groß.

In der zweiten Halbzeit glich die Partie phasenweise einer Vorführung. Trotz der Ehrentreffer von Sommerer, Scheler und Schmitz war der Klassenunterschied in Sachen Hallen-Dynamik an diesem Tag deprimierend.

„Wir haben uns heute wie Schulbuben übertrampeln lassen“, fand ein sichtlich bedienter Trainer Bernd Korbach nach dem Debakel deutliche Worte.
Nach dieser bitteren Lehrstunde bleibt den Altstädtern nur die Erkenntnis, dass für die Halle völlig andere Gesetze gelten als für den heimischen Rasen im Hans-Walter-Wild-Stadion.

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