SB--Ausg.07--2026/2-WE 07

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1 jun 2026por Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#1
An diesem WE stand die Hallenhandball--WM 2013 an.

Hier ging es weiter mit dem Viertelfinale.

Nachfolgend die Spielberichte
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#2
Sensation im WM-Viertelfinale:
Weißrussland wirft Dänemark in historischer Abwehrschlacht aus dem Turnier


Barcelona – Es war ein Viertelfinale für die Geschichtsbücher der Hallenhandball-Weltmeisterschaft 2013, doch mit diesem Ausgang hatte absolut niemand gerechnet.

In einem Spiel, das jede taktische Norm sprengte und die Zuschauer in der ausverkauften Arena fassungslos zurückließ, bezwang der krasse Außenseiter Weißrussland die hochfavorisierten Dänen mit dem schier unglaublichen Endergebnis von 15:9.
Ein Resultat, das im modernen Handball Seltenheitswert besitzt und das taktische Genie von Weißrusslands Coach Thomas Miotke unterstreicht, während Dänemarks Trainer Patrick Thurow vor den Trümmern einer vermeintlichen Gold-Mission steht.
Von der ersten Minute an entwickelte sich die Partie zu einer absoluten Defensivschlacht. Trainer Patrick Thurow hatte seine dänische Star-Auswahl um den Welthandballer Mikkel Hansen und den treffsicheren Linksaußen Anders Eggert eigentlich auf ein schnelles Umschaltspiel eingestellt.
Doch das weißrussische Abwehrbollwerk, perfekt organisiert von Thomas Miotke, zog den Skandinaviern von Beginn an den Zahn. Mit einer extrem physischen und aggressiven 6:0-Abwehrformation wurden Räume so geschickt verdichtet, dass der dänische Rückraum kaum zu klaren Abschlüssen kam.

Was dennoch den Weg durch die weißrussische Mauer fand, wurde zur Beute eines überragenden Keepers im Tor der Weißrussen. Auf der Gegenseite zeigte zwar auch der dänische Hexer Niklas Landin eine absolute Weltklasse-Leistung und parierte reihenweise Würfe von Siarhei Rutenka und Barys Pukhouski, doch das Angriffsspiel der Dänen blieb völlig blockiert.

Selbst routinierte Kräfte wie Hans Lindberg und Rasmus Lauge Schmidt bissen sich am weißrussischen Defensiv-Beton die Zähne aus. Zur Halbzeit stand ein mageres, aber für Weißrussland sensationelles Ergebnis auf der Anzeigetafel.
In der zweiten Spielhälfte versuchte Patrick Thurow mit taktischen Umstellungen und dem siebten Feldspieler das Blatt zu wenden. Weißrussland blieb jedoch cool. Angeführt von einem unermüdlichen Siarhei Rutenka, der im Angriff die wenigen spielentscheidenden Akzente setzte, nutzte das Team von Thomas Miotke die dänischen Ballverluste gnadenlos aus.
Jeder Treffer musste mühsam erarbeitet werden, und die Nervosität war den dänischen Akteuren in der Schlussphase deutlich anzumerken – reihenweise Würfe landeten am Pfosten oder wurden Beute der weißrussischen Deckung.

Als der Schlusspfiff ertönte, kannte der Jubel auf weißrussischer Seite keine Grenzen mehr. Mit 15:9 triumphiert der Underdog in einem historisch torarmen Match und zieht völlig überraschend in das Halbfinale der Weltmeisterschaft ein.
Für Dänemark endet der Traum vom Titel dramatisch früh, während Thomas Miotke und seine Mannschaft das größte Märchen dieser Weltmeisterschaft perfekt gemacht haben.

Krimi in der Schlusssekunde: Slowenien ringt Mazedonien im Viertelfinal-Drama nieder

Barcelona – Was für ein Nervenkrimi im zweiten Viertelfinale der Hallenhandball-Weltmeisterschaft 2013!

In einem dramatischen Prestigeduell auf dem Balkan setzten sich die Slowenen unter Trainerin Carmen Paust mit 14:13 hauchdünn gegen das mazedonische Team von Coach Mike Gaertner durch.

Nach einer dramatischen Schlussphase zog Slowenien unter ohrenbetäubendem Jubel ins Halbfinale ein, während den Mazedoniern nur der bittere Trost eines heroischen Kampfes blieb.
Von Beginn an war das Spiel von einer enormen Intensität geprägt. Trainerin Carmen Paust hatte ihre Mannschaft defensiv hervorragend eingestellt, um vor allem den mazedonischen Superstar und Torschützenkönig Kiril Lazarov aus dem Spiel zu nehmen.

Das gelang in der ersten Halbzeit perfekt: Die slowenische Deckung stand kompakt, und wenn doch ein Ball durchkam, zeigte Torwart-Routinier Gorazd Škof spektakuläre Paraden.
Doch auch Mazedoniens Coach Mike Gaertner hatte seine Hausaufgaben gemacht. Seine aggressive Abwehr zwang Sloweniens Spielmacher Uroš Zorman immer wieder zu Fehlern, und Torhüter Borko Ristovski vernagelte förmlich seinen Kasten.
Treffer blieben auf beiden Seiten absolute Mangelware.Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie zu einer regelrechten Schlammschlacht auf dem Parkett.

Jeder Zentimeter Boden wurde erbittert umkämpft. Dragan Gajić und Jure Dolenec versuchten im slowenischen Rückraum immer wieder, Lücken zu reißen, bissen sich am mazedonischen Abwehrkoloss Stojanče Stoilov jedoch reihenweise die Zähne aus.
Auf der Gegenseite drehte Mazedonien angetrieben von Filip Mirkulovski und Naumče Mojsovski auf und hielt das Spiel bis in die absolute Crunchtime völlig offen.
Beim Stand von 13:13 und noch dreißig Sekunden auf der Uhr nahm Carmen Paust ihre letzte Auszeit. Mit einem genialen Spielzug bediente Zorman in der Schlusssekunde den freistehenden Luka Žvižej auf Außen, der den Ball eiskalt zum 14:13-Siegtreffer im Netz versenkte.

Der mazedonische Protest wegen eines vermeintlichen Stürmerfouls im Vorfeld verhallte ungehört. Coach Mike Gaertner sank fassungslos auf die Bank, während das slowenische Team den Einzug in die Runde der letzten Vier feierte.

Deutsche Deckungsmauer steht: DHB-Auswahl kämpft Südkorea nieder und zieht ins Halbfinale ein

Barcelona – Die deutsche Nationalmannschaft steht im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2013!
In einem extrem physischen und von Taktik geprägten Viertelfinale bezwang das Team von Bundestrainer Stefan Pauls die laufstarke Mannschaft aus Südkorea mit 17:12.
Vor allem einer überragenden Defensivleistung und einem glänzenden Torhüter Silvio Heinevetter war es zu verdanken, dass die asiatische Schnelligkeit komplett neutralisiert wurde. Südkoreas Coach Denny Ertel fand über die gesamten 60 Minuten kein spielerisches Gegenmittel gegen den deutschen Abwehrbeton.

Von der ersten Minute an war die Marschroute von Stefan Pauls klar erkennbar: Das gefürchtete Tempospiel der Südkoreaner um ihren flinken Spielmacher Eom Hyo-won im Keim ersticken.
Die deutsche 6:0-Abwehr um die Innenblock-Riesen Oliver Roggisch und Patrick Wiencek stand wie eine unüberwindbare Wand.
Südkorea lief sich immer wieder fest und musste extrem lange Angriffe spielen, die oft im Zeitspiel oder in den Armen von Silvio Heinevetter endeten.

Im Angriff agierte Deutschland geduldig. Regisseur Steffen Fäth und Rückraum-Shooter Steffen Weinhold setzten die Akzente, um die offensive, unangenehme Deckung der Asiaten Stück für Stück zu knacken.
In der zweiten Halbzeit versuchte Denny Ertel, das Tempo nochmals drastisch zu verschärfen und stellte auf eine extrem offene Manndeckung um. Dies brachte die DHB-Auswahl kurzzeitig aus dem Rhythmus.

Doch in dieser kritischen Phase übernahm Kapitän Oliver Roggisch hinten die Kontrolle, während vorne der erfahrene Rechtsaußen Patrick Groetzki wichtige Tore aus der Bedrängnis erzielte.
Südkorea kämpfte aufopferungsvoll, verzweifelte jedoch reihenweise an den eigenen Nerven und an der schieren körperlichen Überlegenheit der deutschen Deckung.
Am Ende stand ein defensiv erarbeiteter, aber völlig verdienter 17:12-Erfolg für das Team von Stefan Pauls auf der Anzeigetafel. Während Denny Ertel und seine Mannschaft erhobenen Hauptes die Heimreise antreten können, greift Deutschland nun im Halbfinale nach den Medaillen.

Polens Nerven aus Stahl: Favorit schlägt kämpfende Argentinier im Viertelfinal-Krimi

Barcelona – Polen komplettiert das Halbfinale der Weltmeisterschaft 2013! In einem bis zur letzten Minute hochdramatischen Viertelfinale setzte sich die polnische Auswahl unter Trainer Daniel Poschadel knapp mit 17:15 gegen das leidenschaftlich kämpfende Team aus Argentinien durch.

Die Südamerikaner, angepeitscht von den taktischen Kniffen ihres Trainers Bernd Korbach, verlangten dem Favoriten alles ab und standen kurz vor der Sensation, ehe Polen in der Crunchtime seine ganze Routine ausspielte.

Das Spiel begann mit einer taktischen Überraschung von Bernd Korbach. Argentinien attackierte die polnischen Rückraum-Riesen früh und aggressiv, was das Angriffsspiel von Daniel Poschadels Mannschaft merklich lähmte. Polens Star-Kreisläufer Bartosz Jurecki wurde erfolgreich abgeschirmt, und auch die gefürchteten Würfe von Krzysztof Lijewski fanden selten den Weg ins Ziel.

Auf der Gegenseite nutzten die flinken argentinischen Brüder Sebastian und Diego Simonet die Lücken in der polnischen Deckung und hielten ihr Team angefeuert von den lautstarken Fans sensationell im Spiel.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie zu einer absoluten Nervenschlacht. Polen erhöhte die physische Intensität in der Defensive drastisch.
Der Innenblock um den defensiven Fels Michał Jurecki stand nun sicherer und zwang Argentinien zu schwierigen Abschlüssen aus dem Rückraum. Wenn doch ein Ball durchkam, war Polens Torwart-Gigant Sławomir Szmal zur Stelle.

Dennoch steckte Argentinien nie auf und blieb bis zum 15:15 wenige Minuten vor dem Ende absolut gleichwertig.

In den alles entscheidenden Schlussminuten zeigte die Mannschaft von Daniel Poschadel jedoch die reifere Spielanlage. Während Argentinien in der Hektik zwei leichte Ballverluste unterliefen, blieb Polen eiskalt.
Flügelflitzer Robert Orzechowski erlöste die polnischen Fans mit dem Treffer zum 16:15, ehe Michał Jurecki per Tempogegenstoß den 17:15-Endstand markierte.

Der Traum der tapferen Argentinier war vorüber, während Polen nach einem harten Stück Arbeit tief durchatmen und den Halbfinaleinzug feiern durfte.
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#3
Am letzten WE endete das Halbfinale der A-Jugend-DM 1984/85.

Nachfolgend die Spielberichte
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#4
Hinspiel :

BORUSSIA DORTMUND — BORUSSIA NEUNKIRCHEN 4:2 (2:1)

Tore:
1:0 Lusch (12.),
1:1 Simberg (24.),
2:1 Anderbrügge (38., Foulelfmeter),
3:1 Pagelsdorf jr. (55.),
3:2 Wilhelm (69.),
4:2 Zorc jr. (82.)

Spektakulärer Offensivwirbel im WestfalenstadionVor einer beachtlichen Kulisse im Dortmunder Westfalenstadion lieferten sich die beiden Namensvettern aus dem Westen und dem Südwesten einen packenden Pokalfight.

Die von Thomas Miotke glänzend eingestellte Dortmunder Borussia übernahm sofort das Kommando.
Schon nach zwölf Minuten zappelte der Ball im Netz: Nach einer feinen Kombination über den Flügel zog Michael Lusch trocken ab und ließ dem saarländischen Keeper Guido Limbach keine Abwehrchance.

Doch die Gäste aus Neunkirchen zeigten sich keineswegs geschockt. Trainer Jürgen Ambrosius trieb seine Jungs unermüdlich nach vorne.
In der 24. Minute nutzte der quirlige Stürmer Daniel Simberg einen Abstimmungsfehler in der BVB-Hintermannschaft eiskalt zum überraschenden Ausgleich.
Dortmund erhöhte daraufhin nochmals die Schlagzahl. Kurz vor der Pause wurde ein Dortmunder Angreifer im Strafraum gefoult – den fälligen Strafstoß verwandelte Ingo Anderbrügge gewohnt sicher zum 2:1-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel drängte der BVB auf die Vorentscheidung und baute die Führung durch einen wuchtigen Kopfball aus. Neunkirchen steckte jedoch nicht auf; Abwehrchef Armin Wilhelm verkürzte nach einer Ecke per Kopf noch einmal auf 3:2 und hielt das Spiel offen.
Den Schlusspunkt einer hochklassigen Partie setzte schließlich die Dortmunder Offensive in der 82. Minute zum verdienten 4:2-Endstand. Damit verschaffte sich der BVB eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel im Saarland.

Aufstellung BVB: Piossek – Koch, Bittcher, Kutowski, Zorc jr. – Lusch, Anderbrügge, Pagelsdorf jr. – Sahbaz, Rammel, Rummenigge.

Aufstellung Neunkirchen: Limbach – Fischer, Käufling, Scherer, Wilhelm – Braun, Klos, Erhardt – Simberg, Kuppig, Bucher.

RÜCKSPIEL :
BORUSSIA NEUNKIRCHEN — BORUSSIA DORTMUND 1:2 (1:0)

Tore:
1:0 Bucher (19.),
1:1 Lusch (61.),
1:2 Rummenigge (78.)

BVB trotzt dem Hexenkessel Ellenfeldstadion

Das Rückspiel im traditionsreichen Ellenfeldstadion wurde zu der erwartet schweren Aufgabe für die Schwarz-Gelben.
Angetrieben von den lautstarken saarländischen Fans legte Neunkirchen unter Coach Jürgen Ambrosius los wie die Feuerwehr.

Die Taktik ging früh auf: In der 19. Minute tankte sich Ewald Bucher durch die Dortmunder Defensive und schoss flach zur vielumjubelten 1:0-Führung für die Gastgeber ein.
Das Stadion glich nun einem Hexenkessel, und Neunkirchen fehlte zu diesem Zeitpunkt nur noch ein einziges Tor zum sensationellen Gleichstand.
In der zweiten Halbzeit bewies BVB-Trainer Thomas Miotke jedoch sein goldenes Händchen.
Er stellte das Mittelfeld um und forderte mehr Ruhe am Ball. Dortmund fing sich und übernahm die Kontrolle über das Spiel.
In der 61. Minute war es erneut der bärenstarke Michael Lusch, der mit einem Geniestreich aus gut 18 Metern den psychologisch wichtigen Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Dieser Treffer brach den Widerstand der wackeren Neunkirchner. Die Gäste spielten nun ihre ganze Routine aus. Zehn Minuten vor dem Abpfiff nutzte Marco Rummenigge einen mustergültigen Konter, umkurvte den Torwart und schob zum 1:2-Endstand ein.

Mit zwei Siegen und einem Gesamtergebnis von 6:3 zog Borussia Dortmund hochverdient in das Finale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft ein.

Aufstellung Neunkirchen:
Limbach – Fischer, Käufling, Scherer, Wilhelm – Braun, Klos, Erhardt – Simberg, Kuppig, Bucher.

Aufstellung BVB: Piossek – Koch, Bittcher, Kutowski, Zorc jr. – Lusch, Anderbrügge, Pagelsdorf jr. – Sahbaz, Rammel, Rummenigge.

HINSPIEL :
VFB STUTTGART — REINICKENDORFER FÜCHSE 3:0 (1:0)

Tore:
1:0 Hartmann (28.),
2:0 Mirwald (59.),
3:0 Allgöwer jr. (74.)

Stuttgarter Maßarbeit im NeckarstadionDie von Dieter Rosner trainierte Stuttgarter Elf legte im heimischen Neckarstadion den Grundstein für das erhoffte Finale.

Von Beginn an kontrollierte der VfB das Geschehen mit sicherem Kombinationsspiel. Die Reinickendorfer Füchse, defensiv von Trainer Daniel Poschadel diszipliniert eingestellt, machten die Räume eng.
In der 28. Minute knackte der VfB jedoch das Bollwerk: Der spielstarke Mittelfeldmotor Jürgen Hartmann zog aus der Distanz ab und der Ball schlug unhaltbar im langen Eck zur 1:0-Halbzeitführung ein.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Berliner Füchse, mutiger nach vorne zu spielen und suchten immer wieder ihren Torjäger Frank Mischke. Die VfB-Abwehr um den fehlerfreien Keeper Eberhard Trautner stand jedoch felsenfest.

In der 59. Minute nutzte Klaus Mirwald einen präzisen Querpass im Strafraum eiskalt zum 2:0. Die Vorentscheidung fiel eine Viertelstunde vor Schluss, als ein abgefälschter Freistoß von Allgöwer jr. im Berliner Tor landete. Ein scheinbar beruhigendes Polster für das Rückspiel in der geteilten Hauptstadt.

Aufstellung VfB:
Trautner – Schorndorfer, Kober, Jenkins, Mirwald – Hartmann, Streich, Allgöwer jr. – Schneider, Klinsmann jr., Kurtenbach.

Aufstellung Füchse: Backs – Schulz, Krüger, Poddig, Lehmann – Meyer, Gries, Schmidt – Mischke, Zernicke, Neumann.

RÜCKSPIEL
REINICKENDORFER FÜCHSE — VFB STUTTGART 6:1 (3:0)

Tore:
1:0 Mischke (8.),
2:0 Mischke (19.),
3:0 Gries (34.),
4:0 Zernicke (51.),
4:1 Hartmann (63.),
5:1 Neumann (77.),
6:1 Mischke (86.)

Das „Wunder von Reinickendorf“ im Stadion Freiheitsweg

Was sich am Freiheitsweg abspielte, ging als eines der größten Sensationen in die Geschichte des Berliner Jugendfußballs ein. Nach dem 0:3 im Hinspiel glaubte kaum noch jemand an die Füchse – außer Trainer Daniel Poschadel.

Seine Mannschaft überwältigte den VfB mit einem historischen Offensiv-Feuerwerk. Bereits nach acht Minuten brachte Frank „Zappa“ Mischke das Stadion zum Kochen, als er eine Flanke per Flugkopfball zum 1:0 versenkte.

Nur elf Minuten später war es erneut Mischke, der die VfB-Abwehr schwindelig spielte und zum 2:0 traf. Stuttgart wirkte völlig geschockt. Als Theo Gries in der 34. Minute einen Freistoß direkt zum 3:0 in die Maschen hämmerte, war das Hinspielergebnis noch vor der Pause egalisiert.

Nach dem Wechsel ging das Drama weiter. Die Füchse spielten wie im Rausch und Matthias Zernicke erhöhte in der 51. Minute auf 4:0.
Dieter Rosner trieb seine Stuttgarter verzweifelt nach vorne, und tatsächlich keimte kurz Hoffnung auf: Jürgen Hartmann verkürzte nach einer Ecke auf 4:1 (63.)

Doch die Berliner Antwort folgte prompt. Torsten Neumann stellte per Konter auf 5:1.

Den Schlusspunkt einer unfassbaren Partie setzte der überragende Mann des Tages: Frank Mischke erzielte mit seinem dritten Treffer in der 86. Minute das 6:1.

Die Sensation war perfekt, der VfB Stuttgart ausgeschieden und die Füchse Reinickendorf zogen sensationell in das Endspiel ein.

Aufstellung Füchse:
Backs – Schulz, Krüger, Poddig, Lehmann – Meyer, Gries, Schmidt – Mischke, Zernicke, Neumann.

Aufstellung VfB:
Trautner – Schorndorfer, Kober, Jenkins, Mirwald – Hartmann, Streich, Allgöwer jr. – Schneider, Klinsmann jr., Kurtenbach.
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#5
Nachfolgend die Spielberichte zum DFB-Pokal-Viertelfinale 1960/61
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#6
🏟️ TSV 1860 München --- FC Schalke 04 — 2:3 n.V. (1:1, 2:2)

Zuschauerzahl: 32.000 (Stadion an der Grünwalder Straße, München)

Trainer: Bernd Korbach (TSV 1860 München) -- Juergen Ambrosius (FC Schalke 04)

Spielbericht:
Ein wahrer Pokalkrimi entbrannte auf dem schweren Münchner Boden. Die "Löwen" von Trainer Bernd Korbach erwischten den besseren Start: Der pfeilschnelle Flügelstürmer Alfred Heiß brachte die Gastgeber bereits in der 14. Minute nach einer feinen Einzelleistung in Führung.
Schalke 04, dirigiert von Juergen Ambrosius, schüttelte sich kurz und schlug durch Nationalstürmer Willi Koslowski (38.) zurück.
Nach dem Seitenwechsel drängten die Münchner erneut und der wuchtige Rudolf Brunnenmeier besorgte in der 62. Minute das umjubelte 2:1.
Doch die Knappen zeigten Kämpferherz. Kapitän Berni Klodt glich kurz vor dem Abpfiff per Strafstoß (84.) zum 2:2 aus. In der kräftezehrenden Verlängerung war es schließlich Schalkes Mittelfeldmotor Heinz Kördell, der in der 104. Minute nach einer Ecke den Ball zum viel umjubelten 2:3-Endstand über die Linie drückte.

Torschützen:
1:0 Alfred Heiß (14.),
1:1 Willi Koslowski (38.),
2:1 Rudolf Brunnenmeier (62.),
2:2 Berni Klodt (84. / Elfmeter),
2:3 Heinz Kördell (104.)

🏟️ 1. FC Saarbrücken --- 1. FC Nürnberg — 1:2 (0:1)

Zuschauerzahl: 28.000 (Ludwigsparkstadion, Saarbrücken)

Trainer: Adrian Thurow (1. FC Saarbrücken) -- Dieter Rosner (1. FC Nürnberg)

Spielbericht:
Die "Cluberer" aus Nürnberg reisten als Favorit ins Saarland, und das Team von Trainer Dieter Rosner untermauerte diesen Anspruch früh. Nach einer Traumkombination im Mittelfeld überwand Nürnbergs Torjäger Heinz Strehl (29.) den Saarbrücker Schlussmann zur verdienten Pausenführung.

In der zweiten Halbzeit mobilisierte die Thurow-Elf noch einmal alle Kräfte. Die Angriffsbemühungen wurden belohnt, als Peter Krieger in der 67. Minute eine Flanke direkt abnahm und das Stadion zum Kochen brachte.

Saarbrücken schnupperte an der Sensation, lief jedoch in der Schlussphase in einen eiskalten Konter.
Fußball-Legende Max Morlock bewies in der 81. Minute seine ganze Klasse, tunnelte den letzten Abwehrspieler und schoss den 1. FC Nürnberg mit einem trockenen Flachschuss ins Halbfinale.

Torschützen:
0:1 Heinz Strehl (29.),
1:1 Peter Krieger (67.),
1:2 Max Morlock (81.)

🏟️ Motor Zwickau --- SC Wismut Karl-Marx-Stadt — 1:4 (1:2)

Zuschauerzahl: 18.000 (Georgi-Dimitroff-Stadion, Zwickau)

Trainer: Daniel Poschadel (Motor Zwickau) -- Thomas Miotke (SC Wismut Karl-Marx-Stadt)

Spielbericht:
Im traditionsreichen Bezirksderby der unteren Tableau-Hälfte machten die Gäste aus Wismut Karl-Marx-Stadt von Beginn an klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde.
Die Taktik von Thomas Miotke ging perfekt auf, als Dieter Erler (12.) die Gäste früh in Front schoss.

Zwickau, angetrieben von Daniel Poschadel, gab nicht auf und glich durch einen Kopfball von Walter Eglmeyer (24.) überraschend aus.

Noch vor der Pause stellte Wismut-Stürmer Willy Tröger (39.) den alten Abstand wieder her. In der zweiten Spielhälfte schwanden bei den Westsachsen sichtlich die Kräfte.

Erneut Dieter Erler (61.) mit seinem zweiten Treffer und Abwehrchef Bringfried Müller (77.) per Fernschuss schraubten das Ergebnis auf ein deutliches und leistungsgerechtes 1:4 hoch.

Torschützen:
0:1 Dieter Erler (12.),
1:1 Walter Eglmeyer (24.),
1:2 Willy Tröger (39.),
1:3 Dieter Erler (61.),
1:4 Bringfried Müller (77.)

🏟️ VfL Osnabrück --- 1. FC Köln — 1:2 (1:0)

Zuschauerzahl: 22.000 (Stadion an der Bremer Brücke, Osnabrück)

Trainer: Christian Kuehn (VfL Osnabrück) -- Achim Sorg (1. FC Köln)

Spielbericht:
Eine Sensation lag an der Bremer Brücke lange Zeit in der Luft. Der Außenseiter aus Osnabrück, hervorragend eingestellt von Christian Kuehn, kaufte den Kölner Stars in der ersten Halbzeit den Schneid ab.

Angreifer Reinhold Priesmeyer nutzte in der 31. Minute einen Abstimmungsfehler in der Kölner Hintermannschaft und schob zur vielumjubelten 1:0-Führung für den VfL ein.

Kölns Coach Achim Sorg schien in der Kabine jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Geißböcke erhöhten im zweiten Durchgang den Druck drastisch.
In der 58. Minute war es Mittelfeldstratege Hans Sturm, der den Bann brach und zum 1:1 ausglich.

Osnabrück verteidigte danach mit Mann und Maus, doch die individuelle Klasse des Kölner Kapitäns entschied das Spiel:
Weltmeister Hans Schäfer zog in der 79. Minute unwiderstehlich aus halblinker Position ab und hämmerte den Ball zum glücklichen, aber verdienten 1:2-Siegtreffer für den Favoriten in die Maschen.

Torschützen:
1:0 Reinhold Priesmeyer (31.),
1:1 Hans Sturm (58.),
1:2 Hans Schäfer (79.)
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#7
Am letzten WE fand der 7. Spieltag der gesamtdeutschen Oberliga-DM statt.

Hier nun endlich die Spielberichte
Juergen Ambrosiuspuesto que 2009#8
Das Spiel SC Dynamo Ost-Berlin gegen Kickers Offenbach fällt aus.��

Ausgangslage vor dem 7. SpieltagVor den angesetzten Partien steht der SC Dynamo Ost-Berlin (D.Po) mit 7 Punkten im Mittelfeld der Tabelle auf Platz 11. Die Kickers Offenbach (Ru-Loe) belegen nach sechs absolvierten Runden mit 5 Punkten den 14. Tabellenplatz und stecken tief im unteren Tabellendrittel fest

.��️ Offizieller Spielbericht:
SpielabsageBegegnung: SC Dynamo Ost-Berlin – Kickers Offenbach
Status: Abgesagt / AusgefallenZuschauer: 0 (Kein Einlass)
Torschützen: Keine

Spielhintergrund & Absagegrund:Ein plötzlicher, heftiger Wintereinbruch mit dichtem Schneefall hat den Rasen im Berliner Sportforum unbespielbar gemacht. Trotz des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Helfer, die am frühen Morgen versuchten, die Spielfläche vom Schnee zu befreien, fror der Boden unter der Schneedecke komplett zu.Schiedsrichter und Platzkommission sahen nach einer eingehenden Begehung am Vormittag eine akute Verletzungsgefahr für die Akteure beider Mannschaften. Die Sicherheit von Nationalspielern wie Werner Heine (Dynamo Ost-Berlin) oder Hermann Nuber (Kickers Offenbach) ging in diesem Fall vor.Ein Nachholtermin für das Duell zwischen den Trainern D.Po und Ru-Loe wird vom Verband zeitnah bekanntgegeben. Beide Teams verbleiben damit vorerst unverändert auf ihren Tabellenpositionen.

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Der 1. FC Köln entführt beide Punkte aus dem Saarbrücker Ludwigspark.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Der 1. FC Saarbrücken (A.Thur) ging als Tabellenneunter (8 Punkte) mit einer ausgeglichenen Bilanz in diesen Spieltag. Die Gäste vom 1. FC Köln (Sorg) reisten als Tabellenvierter (12 Punkte) an und schielten mit einem Sieg direkt auf die absoluten Spitzenplätze der Liga.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: 1. FC Saarbrücken – 1. FC Köln 1:2 (0:1)
Zuschauer: 28.000 (ausverkaufter Ludwigspark)

⚽ Torschützenliste
0:1 Hans Schäfer (34. Minute)
1:1 Herbert Martin (58. Minute)
1:2 Christian Müller (72. Minute)

�� Spielverlauf
Von Beginn an entwickelte sich im Saarbrücker Ludwigspark eine packende, taktisch hochklassige Begegnung. Die Geißböcke aus Köln zeigten sich von Trainer Sorg glänzend eingestellt und kontrollierten das Mittelfeld über den umsichtigen Nationalspieler Leo Wilden. Nach gut einer halben Stunde war es Weltmeister Hans Schäfer, der eine präzise Flanke von Thielen zur Kölner 1:0-Führung einköpfte.Nach dem Seitenwechsel drehten die Saarländer unter der Regie von A.Thur mächtig auf. Die Belohnung folgte in der 58. Minute: Nach einem feinen Solo bediente Albert Diehl den lauernden Herbert Martin, der den Ball unhaltbar im Kölner Gehäuse unterbrachte – der viel umjubelte Ausgleich.Die Freude der Heimfans wehrte jedoch nicht bis zum Abpfiff. Die Kölner Offensive bewies ihre Klasse, als Christian Müller in der 72. Minute nach einer unübersichtlichen Situation im Saarbrücker Strafraum am schnellsten schaltete und zum 1:2-Endstand einschob.
Saarbrücken warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, doch die Kölner Abwehr um Karl-Heinz Schnellinger hielt dem Druck stand.

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Der VfL Osnabrück trotzt dem Spitzenreiter Eintracht Frankfurt im Stadion an der Bremer Brücke einen sensationellen Punkt ab.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Die Rollen vor diesem Duell waren ungleicher kaum zu verteilen. Das Heimteam vom VfL Osnabrück (Kuehn) stand mit mageren 5 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz (Platz 15) und kämpfte früh in der Saison gegen den Abstieg. Die Gäste von Eintracht Frankfurt (Korb) reisten dagegen als stolzer Tabellenführer (15 Punkte) an und wollten ihre Spitzenposition mit einem Pflichtsieg untermauern.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: VfL Osnabrück – Eintracht Frankfurt 2:2 (2:1)
Zuschauer: 25.000 (Hexenkessel an der Bremer Brücke)⚽

Torschützenliste
1:0 Erwin Türk (14. Minute, Foulelfmeter)
1:1 Alfred Horn (28. Minute)
2:1 Theo Schönhöft (39. Minute)
2:2 Rolf Geiger (66. Minute)

�� Spielverlauf
Was für ein Drama in Osnabrück! Die abstiegsbedrohte Kuehn-Elf legte los wie die Feuerwehr und überraschte den Favoriten komplett. Nach einem Foul an Lattek im Frankfurter Strafraum zeigte der Unparteiische folgerichtig auf den Punkt. Abwehrchef Erwin Türk behielt die Nerven und hämmerte den Ball zur frühen Osnabrücker Führung unter die Latte. Frankfurt schüttelte sich kurz und schlug durch Alfred Horn zurück, der nach einer Flanke von Richard Kreß zum 1:1 einköpfte. Doch Osnabrück steckte nicht auf: Kurz vor der Pause profitierte Theo Schönhöft von einem seltenen Missverständnis in der Frankfurter Hintermannschaft um Friedel Lutz und traf zur vielumjubelten 2:1-Halbzeitführung für den Außenseiter.In der zweiten Halbzeit erhöhte die Korb-Truppe den Druck massiv. Die Eintracht schnürte die Gastgeber tief in deren eigener Hälfte ein. In der 66. Minute erlöste Nationalspieler Rolf Geiger die mitgereisten Hessen, als er ein präzises Zuspiel von Sturmführer Erwin Stein zum 2:2-Ausgleich nutzte. In der verbleibenden Spielzeit entwickelte sich eine regelrechte Abwehrschlacht. VfL-Torwart Dieter Meyer wuchs über sich hinaus und parierte in den Schlussminuten mehrfach glänzend gegen die Frankfurter Angriffsreihen. Am Ende bejubelten die Osnabrücker einen hochverdienten Punktgewinn gegen den Spitzenreiter.

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Machtdemonstration im Stadion Rote Erde:
Vorwärts Ost-Berlin überrollt Borussia Dortmund.


�� Ausgangslage vor dem Spiel
Borussia Dortmund (Miotke) steckte vor der Partie mit 7 Punkten auf Platz 10 im Tabellenmittelfeld fest und wollte vor heimischer Kulisse den Anschluss nach oben herstellen. Der ASK Vorwärts Ost-Berlin (Kersch) reiste als Tabellensiebter (9 Punkte) mit einer ausgeglichenen Bilanz an, präsentierte sich in Dortmund jedoch in absoluter Spitzenform.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: Borussia Dortmund – ASK Vorwärts Ost-Berlin 1:4 (0:2)
Zuschauer: 22.000⚽
Torschützenliste
0:1 Horst Kohle (18. Minute)
0:2 Günther Wirth (41. Minute)
0:3 Dieter Erler (53. Minute)
1:3 Alfred Kelbassa (68. Minute)
1:4 Gerhard Vogt (79. Minute)

�� SpielverlaufDie Zuschauer im Dortmunder Stadion Rote Erde erlebten eine kalte Dusche für die Borussia. Die von Kersch perfekt eingestellte Ost-Berliner Militärelf übernahm von der ersten Minute an das Kommando. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schaltete der ASK blitzschnell um: Horst Kohle zog aus halbrechter Position ab und ließ BVB-Torwart Heinz Kwiatkowski keine Abwehrchance. Dortmund wirkte geschockt und fand kein Mittel gegen das robuste Abwehrbollwerk um Peter Kalinke. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Linksaußen Günther Wirth nach einer feinen Einzelleistung auf 0:2.Nach dem Seitenwechsel keimte bei der Miotke-Elf nur kurz Hoffnung auf, die jedoch in der 53. Minute durch Dieter Erler im Keim erstickt wurde, als er einen Konter eiskalt zum 0:3 veredelte. Dortmund bewies immerhin Moral: Der nimmermüde Alfred Kelbassa verkürzte in der 68. Minute nach Vorarbeit von Timo Konietzka auf 1:3. Die Schlussoffensive der Westfalen blieb jedoch aus. Stattdessen setzte der ASK den Schlusspunkt: Mittelstürmer Gerhard Vogt schraubte das Ergebnis in der 79. Minute per Kopf auf 1:4. Eine bittere Heimpleite für Dortmund, während Vorwärts Ost-Berlin ein dickes Ausrufezeichen im Kampf um die oberen Plätze setzt.

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Torreiches Spektakel in der Glückauf-Kampfbahn: Borussia Neunkirchen entführt einen Punkt aus Schalke.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Der FC Schalke 04 (Ambr) startete als Tabellensechster (10 Punkte) favorisiert in diese Begegnung und wollte mit einem Heimsieg an der Spitzengruppe dranbleiben. Die Gäste von Borussia Neunkirchen (Pauls) reisten als Tabellendreizehnte (6 Punkte) an und steckten im unteren Mittelfeld fest, bewiesen im Ruhrgebiet jedoch enormen Kampfgeist.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: FC Schalke 04 – Borussia Neunkirchen 3:3 (2:1)
Zuschauer: 20.000 (Glückauf-Kampfbahn)

⚽ Torschützenliste
1:0 Waldemar Gerhardt (12. Minute)
1:1 Rudi Dörrenbächer (26. Minute)
2:1 Manfred Kreuz (42. Minute)
2:2 Karl Ringel (51. Minute)
3:2 Willi Koslowski (70. Minute)
3:3 Erich Leist (84. Minute, Handelfmeter)��

Spielverlauf
Die Zuschauer in Gelsenkirchen bekamen von der ersten Minute an ein echtes Offensivspektakel geboten. Die Ambr-Elf erwischte den besseren Start: Waldemar Gerhardt staubte nach einem Pfostenschuss zur frühen Knappen-Führung ab. Neunkirchen versteckte sich jedoch keineswegs. Nach einem präzisen Konter über die Außenbahn bezwang Rudi Dörrenbächer den Schalker Schlussmann zur Überraschung der Heimfans. Kurz vor dem Pausenpfiff stellte Manfred Kreuz per platziertem Flachschuss den alten Abstand wieder her – 2:1 zur Halbzeit.Direkt nach dem Seitenwechsel schlug die Pauls-Elf eiskalt zurück. Saar-Nationalspieler Karl Ringel nutzte eine Unachtsamkeit der Schalker Abwehr um Hans-Jürgen Becher zum erneuten Ausgleich. Das Spiel wogte nun hin und her. In der 70. Minute schien Nationalspieler Willi Koslowski den Favoritensieg einzuleiten, als er eine Maßflanke per Flugkopfball zum 3:2 in den Winkel hämmerte. Die Saarländer gaben sich aber nicht geschlagen und warfen alles nach vorne. Sechs Minuten vor dem Ende entschied der Unparteiische nach einem Handspiel im Schalker Strafraum auf Strafstoß. Abwehrchef Erich Leist behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 3:3-Endstand. Ein unerwarteter, aber hochverdienter Punktgewinn für Neunkirchen.

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Der Karlsruher SC feiert im heimischen Wildparkstadion einen immens wichtigen Befreiungsschlag gegen den Favoriten aus Berlin.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Die Rollen waren vor dem Anpfiff klar verteilt. Der Karlsruher SC (Rixe) zierte mit nur 4 Punkten das Tabellenende (Platz 16) und stand früh in der Saison unter gewaltigem Zugzwang. Die Gäste von Hertha BSC Berlin (Feng) reisten als Tabellenfünfte (10 Punkte) mit Ambitionen auf die oberen Ränge an und gingen als Favorit in die Partie im Wildpark.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: Karlsruher SC – Hertha BSC Berlin 2:1 (1:1)

Zuschauer: 18.000⚽

Torschützenliste
1:0 Horst Wild (14. Minute)
1:1 Helmut Faeder (37. Minute)
2:1 Reinhold Nedoschil (63. Minute)

�� Spielverlauf
Der KSC startete mit dem Mut der Verzweiflung und setzte die Berliner Hintermannschaft früh unter Druck. Die Taktik von Trainer Rixe ging bereits in der 14. Minute auf: Nach einer feinen Kombination über die Flügel bediente Günter Herrmann den heranstürmenden Horst Wild, der den Ball mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte zur 1:0-Führung drosch. Hertha BSC erfing sich jedoch nach einer halben Stunde und übernahm die Spielkontrolle. In der 37. Minute zeigte die Feng-Elf ihre Klasse, als Sturmführer Helmut Faeder nach feiner Einzelleistung den verdienten Ausgleich zum 1:1-Pausenstand erzielte.Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Karlsruher den größeren Siegeswillen an den Tag legten. In der 63. Minute belohnte Reinhold Nedoschil den unermüdlichen Einsatz der Badener, als er eine Unachtsamkeit in der Berliner Abwehr eiskalt zum 2:1 ausnutzte. In der verbleibenden Spielzeit warfen die Berliner alles nach vorne, bissen sich an der Karlsruher Abwehr um Gustav Witlatschil aber immer wieder die Zähne aus. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung rettete der KSC den knappen Vorsprung über die Zeit und schöpft neuen Mut im Tabellenkeller.

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Der „Club“ meldet sich eindrucksvoll zurück und stoppt den Höhenflug der Kleeblätter.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Der 1. FC Nürnberg (Rosn) stand vor diesem Heimspiel unter Druck. Mit nur 6 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz hinkte der Altmeister den eigenen Erwartungen weit hinterher. Ganz anders die Situation bei den Gästen: Rot-Weiß Oberhausen (Dudd) reiste als sensationeller Tabellenzweiter (13 Punkte) ins Städtische Stadion und wollte die Tabellenführung angreifen.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: 1. FC Nürnberg – Rot-Weiß Oberhausen 3:1 (1:0)

Zuschauer: 26.000⚽

Torschützenliste
1:0 Heini Müller (22. Minute)
2:0 Heinz Strehl (54. Minute)
2:1 Jürgen Schütz (68. Minute)
3:1 Gustav Flachenecker (81. Minute)

�� Spielverlauf
Die Rosn-Elf zeigte von Beginn an, dass sie Wiedergutmachung für den mäßigen Saisonstart leisten wollte. Nürnberg diktierte das Tempo und ließ die gefährliche Oberhausener Offensivabteilung kaum zur Entfaltung kommen. In der 22. Minute belohnte Heini Müller die Feldüberlegenheit des Clubs, als er nach einem präzisen Zuspiel von Max Morlock flach ins lange Eck zum 1:0 einschoss. Oberhausen bemühte sich um Struktur, doch die Nürnberger Abwehr um Ferdinand Wenauer stand felsenfest.Kurz nach Wiederanpfiff der zweite Nürnberger Streich: Torjäger Heinz Strehl nutzte eine unübersichtliche Situation im Oberhausener Strafraum und hämmerte den Ball zum 2:0 unter die Latte. Die Dudd-Elf bewies jedoch Moral und bewies, warum sie so weit oben steht. Nach einem feinen Konter über die Flügel verkürzte Jürgen Schütz in der 68. Minute auf 2:1 und läutete eine spannende Schlussphase ein. Oberhausen drängte nun auf den Ausgleich, lief aber ins offene Messer. In der 81. Minute machte Gustav Flachenecker per Kopf nach einer prächtigen Flanke alles klar und stellte den hochverdienten 3:1-Endstand her.

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Nordderby auf Augenhöhe: Werder Bremen trotzt dem Hamburger SV im Volksparkstadion einen Punkt ab.

�� Ausgangslage vor dem Spiel
Der Hamburger SV (P.Thur) ging als Tabellendritter (12 Punkte) favorisiert in dieses prestigeträchtige Nordderby und wollte mit einem Heimsieg ganz eng an der Tabellenspitze dranbleiben [1]. Die Gäste vom SV Werder Bremen (Korn) reisten als Tabellenachter (9 Punkte) mit einer ausgeglichenen Bilanz an [1] und brannten darauf, dem Erzrivalen ein Bein zu stellen.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: Hamburger SV – SV Werder Bremen 2:2 (1:2)
Zuschauer: 42.000 (Ausverkauftes Volksparkstadion)

⚽ Torschützenliste
1:0 Uwe Seeler (8. Minute)
1:1 Willi Schröder (21. Minute)
1:2 Arnold Schütz (38. Minute)
2:2 Gert Dörfel (67. Minute)��

Spielverlauf
Das Nordderby hielt von der ersten Minute an alles, was es versprach. Die P.Thur-Elf erwischte einen Traumstart: Bereits in der 8. Minute setzte sich „Charly“ Dörfel auf dem linken Flügel durch, flankte präzise in die Mitte, wo Mittelstürmer Uwe Seeler angerauscht kam und den Ball per Flugkopfball zur frühen Hamburger Führung in die Maschen drosch. Die Bremer zeigten sich vom Rückschlag jedoch unbeeindruckt. Die von Korn hervorragend eingestellten Gäste übernahmen zunehmend die Spielkontrolle. In der 21. Minute nutzte Willi Schröder eine Unachtsamkeit in der HSV-Hintermannschaft und glich aus. Kurz vor dem Pausenpfiff schockte Arnold Schütz die Hamburger Fans komplett, als er einen Konter eiskalt zur 1:2-Pausenführung für Werder veredelte.Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein regelrechter Sturmlauf der Rothosen. Hamburg drängte mit aller Macht auf den Ausgleich, doch die Bremer Abwehr um Max Lorenz verteidigte leidenschaftlich. In der 67. Minute war der Bann schließlich gebrochen: Nach feiner Kombination über Klaus Stürmer kam Linksaußen Gert „Charly“ Dörfel im Strafraum frei zum Schuss und hämmerte das Leder unhaltbar zum 2:2-Ausgleich ins kurze Eck. In einer dramatischen Schlussphase schenkten sich beide Teams nichts mehr. HSV-Torwart Horst Schnoor rettete kurz vor dem Ende mit einer Glanzparade das Unentschieden für die Hamburger. Am Ende trennten sich die beiden Nord-Rivalen in einem hochklassigen Derby mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

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vorgezogenes Spiel :
Der ASK Vorwärts Ost-Berlin setzt seinen Aufwärtstrend fort und schlägt den Karlsruher SC im vorgezogenen Duell.

�� Ausgangslage vor diesem vorgezogenen Spiel
Der ASK Vorwärts Ost-Berlin (Kersch) geht mit mächtig Rückenwind in diese Partie. Nach dem fulminanten 4:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund am 7. Spieltag wollen die Ost-Berliner vor heimischer Kulisse direkt nachlegen, um sich im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Die Gäste vom Karlsruher SC (Rixe) reisen ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis an – sie konnten am Wochenende durch ein 2:1 gegen Hertha BSC die rote Laterne abgeben und wollen den Schwung nutzen, um die Abstiegsränge weiter zu verlassen.

��️ Offizieller Spielbericht
Begegnung: ASK Vorwärts Ost-Berlin – Karlsruher SC 2:1 (1:0)
Zuschauer: 15.000 (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark)

⚽ Torschützenliste
1:0 Horst Kohle (31. Minute)
2:0 Gerhard Vogt (57. Minute)
2:1 Reinhold Nedoschil (74. Minute)��

Spielverlauf
In diesem vorgezogenen Duell entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte und von der Taktik geprägte Partie. Die Kersch-Elf übernahm auf dem heimischen Rasen die Initiative, biss sich an der tief stehenden Karlsruher Abwehr um Gustav Witlatschil jedoch zunächst die Zähne aus. In der 31. Minute brach der Bann: Nach einer feinen Kombination über Dieter Erler kam der Ball zu Horst Kohle, der aus halbrechter Position trocken abzog und KSC-Torwart Rudi Fischer keine Abwehrchance ließ. Mit der verdienten 1:0-Führung für die Hausherren ging es in die Kabinen.Nach dem Seitenwechsel drängte der KSC auf den Ausgleich, doch die Berliner Defensive stand gewohnt sattelfest. Mitten in die Karlsruher Drangphase hinein schlugen die Gastgeber eiskalt zu: Mittelstürmer Gerhard Vogt bewies in der 57. Minute seinen Torriecher und staubte nach einem abgewehrten Schuss von Günher Wirth zum 2:0 ab. Die Rixe-Truppe bewies jedoch Moral und gab sich nicht geschlagen. In der 74. Minute keimte noch einmal Hoffnung bei den Badenern auf, als der formstarke Reinhold Nedoschil nach einer Flanke von Günter Herrmann per Kopf den 2:1-Anschlusstreffer erzielte. Zu mehr reichte es für den KSC jedoch nicht mehr – Vorwärts Ost-Berlin brachte den knappen Vorsprung mit viel Routine über die Zeit.

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