SB--Ausg.06--2026/2-WE 06

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25. Mai 2026von Juergen Ambrosius
Juergen Ambrosiusseit 2009#1
An diesem Wochenede standen die Achtelfinalpaarungen der Handball--WM 2013 auf dem Programm

Nachfolgend sämtliche Spielberichte :
Juergen Ambrosiusseit 2009#2
🏆 Achtelfinale: BRASILIEN vs. DÄNEMARK 13:21 (6:11)

Dänemarks Abwehrbollwerk lässt Brasilien verzweifelnDas erste Achtelfinale der Hallenhandball-WM 2013 entwickelte sich zu einer Demonstration defensiver Extraklasse.
Das von Taktikfuchs Patrick Thurow perfekt eingestellte dänische Team ließ den Südamerikanern über die gesamten 60 Minuten nicht den Hauch einer Chance und zog hochverdient mit einem 13:21-Kantersieg ins Viertelfinale ein. Brasiliens Coach Carsten Duddeck fand gegen die skandinavische Mauer schlicht kein Rezept.

🧱 Erste Halbzeit:
Landin vernagelt das TorVon Beginn an drückten die Dänen dem Spiel defensiv ihren Stempel auf. Die brasilianische Rückraumachse um Thiagus Petrus und Guilherme Valadão Gama rannte sich immer wieder in der massiven dänischen Deckung fest. Dahinter stand ein überragender Niklas Landin, der in den ersten 30 Minuten eine Fangquote von über 50 Prozent vorweisen konnte.Dänemark nutzte die Ballgewinne eiskalt. Über die erste Welle bediente Spielmacher Mikkel Hansen immer wieder den pfeilschnellen Linksaußen Anders Eggert, der die Dänen schnell mit 3:7 in Führung brachte. Carsten Duddeck reagierte mit einer frühen Auszeit, doch seine Mannschaft leistete sich im Angriffsaufbau zu viele technische Fehler. Beim Stand von 6:11 ging es in die Kabinen.

🎯 Zweite Halbzeit:
Souveräner Start-Ziel-SiegWer auf eine Aufholjagd der Seleção nach dem Seitenwechsel gehofft hatte, wurde schnell enttäuscht. Patrick Thurow trieb seine Mannschaft weiter zur höchsten Konzentration an. Rechtsaußen Hans Lindberg erhöhte mit drei schnellen Treffern in Folge direkt auf 6:14, was den Widerstand der Brasilianer früh endgültig brach.In der Folge entwickelte sich eine zähe Partie, in der die Torhüter im Mittelpunkt standen. Auf brasilianischer Seite verhinderte César Almeida mit starken Paraden gegen Lasse Svan ein noch höheres Debakel. Im Angriff der Südamerikaner blitzte das Können nur noch selten auf – unter anderem, als Kreisläufer Alexandro Pozzer sich zweimal sehenswert durchtankte. Am Ende feierte Dänemark einen nie gefährdeten 13:21-Erfolg.

📊 Spiel-StatistikenTore für Brasilien:
Thiagus Petrus (4), Alexandro Pozzer (3), Fernando Pacheco (2), Felipe Borges (2), Guilherme Valadão (1), Fábio Chiuffa (1).

Tore für Dänemark:
Anders Eggert (6), Hans Lindberg (5), Mikkel Hansen (4), Kasper Nielsen (2), René Toft Hansen (2), Mads Mensah Larsen (2).

Zuschauer: 4.500 in der Palau d'Esports de Granollers.

🏆 Achtelfinale: AUSTRALIEN vs. WEISSRUSSLAND 10:21 (4:12)

Rutenka-Express überrollt tapfere Australier
Die Rollen vor diesem ungleichen Achtelfinalduell waren klar verteilt, und die Sensation blieb aus. Das belarussische Team unter der Regie von Thomas Miotke dominierte die Partie von der ersten Sekunde an und feierte einen souveränen 10:21-Erfolg.
Für die australischen Außenseiter, gecoacht von Wolfgang Rixen, war allein das Erreichen der K.-o.-Runde ein historischer Erfolg – im Spiel selbst stießen sie jedoch an ihre spielerischen Grenzen.

🧱 Erste Halbzeit:
Belarussische Defensivmauer steht felsenfestDie taktische Marschroute von Thomas Miotke griff sofort. Weißrussland agierte mit einer extrem physischen 6:0-Abwehr, die den australischen Rückraum komplett isolierte. Australiens Spielgestalter Bevan Calvert versuchte immer wieder, Lücken zu reißen, rieb sich aber an den belarussischen Hünen auf. Dahinter zog Torhüter Vitali Charapenka den Angreifern mit spektakulären Paraden den Zahn.Auf der Gegenseite lief das Spiel über den absoluten Weltklasse-Akteur Siarhei Rutenka. Der Rückraumstar lenkte das Spiel nicht nur, sondern traf in der Anfangsphase fast nach Belieben. Nach einem schnellen 0:6-Lauf der Weißrussen erlöste Kreisläufer Tommy Fletcher die Australier mit dem ersten Turniertreffer. Bis zur Pause zog Weißrussland dennoch unaufhaltsam auf 4:12 davon.

🎯 Zweite Halbzeit:
Australien kämpft um jeden ZentimeterIn der Kabine schien Wolfgang Rixen die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Australier steckten zu keinem Zeitpunkt den Kopf in den Sand und hielten den Kampfgeist hoch. Torhüter Kristofer Karlsson wuchs phasenweise über sich hinaus und parierte mehrere freie Würfe der belarussischen Außen.Miotke nutzte die deutliche Führung, um munter durchzuwechseln und seinen Leistungsträgern Pausen zu gönnen. Dadurch verlor das belarussische Spiel im Angriff etwas an Präzision, was Australien durch zwei schöne Treffer von Caleb Gahan und Routinier Martin Kelly ausnutzte. Am Ende ließen die Osteuropäer aber nichts mehr anbrennen. Der junge Barys Pukhouski setzte mit dem Tor zum 10:21 den Schlusspunkt unter eine extrem faire und einseitige Partie.

📊 Spiel-StatistikenTore für Australien:
Tommy Fletcher (3), Bevan Calvert (3), Caleb Gahan (2), Martin Kelly (1), Daniel Kelly (1).

Tore für Weißrussland:
Siarhei Rutenka (7), Barys Pukhouski (4), Ivan Brouka (3), Dzmitry Nikulenkau (3), Maxim Babichev (2), Kanstantsin Shapavalau (2).

Zuschauer: 2.100 in der Pabellón Príncipe Felipe (Zaragoza).

🏆 Achtelfinale: SLOWENIEN vs. SPANIEN 18:12 (9:6)

Sensations-Aus für den Gastgeber: Slowenien wirft Spanien aus dem Turnier!Was für eine Sensation in der K.-o.-Runde! Die slowenische Mannschaft unter der taktischen Leitung von Trainerin Carmen Paust hat den großen Titelfavoriten und Gastgeber Spanien sensationell mit 18:12 aus dem Turnier gekegelt. Spaniens Coach Dieter Scherer fand vor heimischer Kulisse zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen die bewegliche slowenische Defensive. Für den Gastgeber endet der Traum vom WM-Gold in einem sportlichen Desaster.

🧱 Erste Halbzeit:
Slowenische Abwehrschlinge zieht sich zuVom Anpfiff weg entwickelte sich eine wahre Abwehrschlacht, die von der Intensität lebte. Carmen Paust hatte ihre Mannschaft defensiv perfekt auf die Kreise von Spaniens Star-Spielmacher Joan Cañellas eingestellt. Die slowenische 6:0-Abwehr agierte extrem aggressiv und antizipierte die spanischen Passwege meisterhaft.Dahinter erwischte Torhüter Gorazd Škof einen absoluten Sahnetag. Auf der Gegenseite hielt Arpad Šterbik die Spanier im Spiel, doch die Iberer leisteten sich im Angriff ungewohnt viele Ballverluste. Sloweniens Rückraum-Ass Jure Dolenec nutzte die Lücken eiskalt aus. Mit einer völlig verdienten 9:6-Führung für den Außenseiter ging es unter den geschockten Pfiffen der spanischen Fans in die Kabine.

🎯 Zweite Halbzeit:
Spanien bricht im Hexenkessel komplett einWer nach dem Seitenwechsel wütende Angriffe der Spanier erwartete, sah sich getäuscht. Dieter Scherer versuchte mit einer offensiveren Abwehrvariante den Spielfluss zu brechen, doch Slowenien blieb cool. Angetrieben vom genialen Spielgestalter Uroš Zorman spielten die Slowenen die Angriffe extrem lang und diszipliniert aus.Spaniens Angriffsspiel mutierte zum Offenbarungseid – die Außenspieler um Albert Rocas und Valero Rivera hingen völlig in der Luft. Als Luka Žvižej per Gegenstoß zum 14:8 traf, war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende feierte das Team von Carmen Paust einen historischen 18:12-Triumph, während der entthronte Gastgeber fassungslos auf dem Hallenboden zurückblieb.

📊 Spiel-StatistikenTore für Slowenien:
Jure Dolenec (5), Luka Žvižej (4), Dragan Gajić (3), Uroš Zorman (2), Marko Bezjak (2), Miha Žvižej (2).

Tore für Spanien: Joan Cañellas (3), Jorge Maqueda (3), Alberto Entrerríos (2), Albert Rocas (2), Valero Rivera (1), Julen Aguinagalde (1).

Zuschauer: 11.500 in der Palau Sant Jordi (Barcelona).

Was für ein Paukenschlag! Der Gastgeber ist raus.

🏆 Achtelfinale: MAZEDONIEN vs. MONTENEGRO 18:17 n.V. (15:15, 8:8)

Drama pur in Barcelona: Lazarov schießt Mazedonien in letzter Sekunde weiter!Was für ein packender Balkan-Krimi! In einem Spiel, das an Dramatik kaum zu überbieten war, setzte sich Mazedonien unter Trainer Mike Gaertner hauchdünn mit 18:17 nach Verlängerung gegen Montenegro durch. Das Team von Coach Florian Fenger lieferte einen heroischen Kampf, stand am Ende aber mit leeren Händen da. Ein einziger Treffer entschied über den Einzug in die Runde der letzten Acht.

🧱 Erste Halbzeit:
Defensiv-Schach auf allerhöchstem NiveauBeide Trainer hatten ihre Mannschaften defensiv perfekt eingestellt, wodurch sich von Beginn an eine extrem zähe und körperbetonte Partie entwickelte. Mike Gaertner vertraute auf eine kompakte 6:0-Formation, die Montenegros Rückraumstar Vasko Ševaljević kaum Raum zur Entfaltung bot.Auf der Gegenseite ließ Florian Fenger Mazedoniens Superstar Kiril Lazarov in Manndeckung nehmen. Die Folge war eine wahre Torarmut. Beide Torhüter – Borko Ristovski auf mazedonischer und Rade Mijatović auf montenegrinischer Seite – liefen zur Höchstform auf. Mit einem mageren, aber völlig leistungsgerechten 8:8 ging es in die Kabinen.

🎯 Zweite Halbzeit:
Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur SchlusssireneNach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eine Nervenschlacht. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. Für Montenegro traf Kreisläufer Mladen Rakčević unermüdlich, während mazedonische Akzente vor allem von Linksaußen Dejan Manaskov gesetzt wurden.In der dramatischen Schlussphase der regulären Spielzeit hatte Montenegro beim Stand von 15:15 den letzten Angriff. Doch der mazedonische Block fing den Wurf von Fahrudin Melić ab – es ging in die fünfminütige Verlängerung.

⏱️ Verlängerung:
Nerven aus StahlDie Verlängerung strapazierte die Nerven der Zuschauer bis aufs Äußerste. Beide Teams wirkten stehend ko, Fehler häuften sich. Montenegro legte durch Ševaljević zum 15:16 vor, mazedonische Antworten folgten prompt durch den Kampfgeist von Filip Mirkulovski (16:16).Beim Stand von 17:17 und noch 15 Sekunden auf der Uhr nahm Mike Gaertner seine letzte Auszeit.

Der Ball kam, wie es kommen musste, zu Kiril Lazarov. Mit der Schlusssirene stieg der mazedonische Kapitän hoch und hämmerte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck. Der Jubel bei den Mazedoniern kannte keine Grenzen, während Montenegro fassungslos zusammensackte.

📊 Spiel-StatistikenTore für Mazedonien:
Kiril Lazarov (6), Dejan Manaskov (4), Filip Mirkulovski (3), Stojanče Stoilov (3), Naumče Mojsovski (2).

Tore für Montenegro:
Vasko Ševaljević (5), Mladen Rakčević (4), Fahrudin Melić (3), Igor Marković (3), Zoran Roganović (2).

Zuschauer: 3.800 in der Palau Sant Jordi (Barcelona).

Was für eine Nervenschlacht!

🏆 Achtelfinale: SÜDKOREA vs. KROATIEN 19:17 (10:9)

Asiatischer Tempowirbel schockt den Favoriten: Südkorea wirft Kroatien raus!Die nächste Riesensensation im Achtelfinale ist perfekt! Die südkoreanische Nationalmannschaft hat unter der taktischen Regie von Trainer Denny Ertel den haushohen Favoriten Kroatien mit 19:17 aus dem Turnier befördert. Kroatiens Coach Dieter Rosner fand mit seinem stargespickten Ensemble kein Mittel gegen die flinke, offensive Deckung der Asiaten. Nach Spanien verabschiedet sich damit die nächste absolute Handball-Großmacht vorzeitig.

🧱 Erste Halbzeit:
Südkoreanische Schnelligkeit bricht kroatische PhysisVom Anpfiff weg entwickelte sich eine taktisch hochinteressante Partie. Denny Ertel überraschte die Kroaten mit einer extrem offensiven 3:3-Abwehrformation. Diese aggressive Deckung störte den kroatischen Spielaufbau um Weltstar Domagoj Duvnjak früh und erzwang immer wieder technische Fehler.Zwar hielten die Kroaten körperlich voll dagegen und kamen durch Kreisläufer Igor Vori zu leichten Toren, doch Südkorea konterte mit blitzschnellem Umschaltspiel. Rückraumspieler Eom Hyo-won narrte die schwere kroatische Deckung ein ums andere Mal mit schnellen Körpertäuschungen. Mit einer hauchdünnen, aber verdienten 10:9-Führung für die Asiaten ging es in die Kabinen.

🎯 Zweite Halbzeit:
Park vernagelt das Tor im kroatischen Offensiv-DilemmaNach dem Seitenwechsel versuchte Dieter Rosner, das Spiel über die Außen Ivan Čupić und Manuel Štrlek breiter zu machen. Doch die kroatische Angriffsmaschine stotterte gewaltig. Die Würfe aus dem Rückraum von Blaženko Lacković und Marko Kopljar wurden immer wieder zur Beute des überragenden südkoreanischen Schlussmanns Park Chan-young, der im zweiten Durchgang eine sensationelle Fangquote von über 45 Prozent erreichte.Südkorea blieb im Angriff geduldig. Kapitän Yoon Kyung-shin setzte seine ganze Routine ein und verwandelte die entscheidenden Siebenmeter eiskalt. Als Kroatien in den Schlussminuten defensiv komplett öffnete, behielt Jeong Yi-kyeong die Nerven und erzielte den entscheidenden Treffer zum 19:17. Der kroatische Gegenangriff verpuffte, und der asiatische Jubelsturm brach los.

📊 Spiel-Statistiken
Tore für Südkorea:
Eom Hyo-won (5), Yoon Kyung-shin (4), Jeong Yi-kyeong (4), Park Jung-geu (3), Kim Se-ho (2), Lee Jae-woo (1).

Tore für Kroatien:
Domagoj Duvnjak (4), Igor Vori (4), Ivan Čupić (3), Manuel Štrlek (3), Marko Kopljar (2), Blaženko Lacković (1).

Zuschauer: 3.200 in der Pabellón Príncipe Felipe (Zaragoza).

Das war das fünfte Achtelfinale – und die Sensationen reißen nicht ab!

)🏆 Achtelfinale: CHILE vs. DEUTSCHLAND 13:17 (6:9)

Zähe Abwehrschlacht in Barcelona:

Deutschland zittert sich ins ViertelfinaleDie deutsche Nationalmannschaft unter Trainer Stefan Pauls steht nach einem hart umkämpften 13:17-Arbeitssieg gegen Chile im Viertelfinale. Was auf dem Papier wie eine klare Angelegenheit aussah, entpuppte sich auf dem Parkett als extrem zähe Angelegenheit. Chiles Coach Juergen Ambrosius hatte seine Mannschaft taktisch hervorragend eingestellt, sodass die DHB-Auswahl bis zur letzten Minute alles in die Waagschale werfen musste.

🧱 Erste Halbzeit:
Heinevetter rettet die FührungDeutschland startete nervös in die Partie und leistete sich im Angriffsspiel ungewohnt viele Ballverluste. Die chilenische Mannschaft agierte in der Defensive gallig und robust. Angeführt von Kreisläufer Marco Oneto kauften die Südamerikaner dem deutschen Rückraum um Sven-Sören Christophersen früh den Schneid ab.Dass die deutsche Mannschaft zur Pause dennoch mit 6:9 in Front lag, war vor allem einem Mann zu verdanken: Torhüter Silvio Heinevetter. Mit spektakulären Paraden und seiner gewohnt emotionalen Art zog er den chilenischen Außen den Zahn. Auf der Gegenseite sorgte Rechtsaußen Patrick Groetzki mit drei schnellen Toren per Gegenstoß für die nötige Entlastung.

🎯 Zweite Halbzeit: Chilenischer Kampfgeist wird nicht belohntAuch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Juergen Ambrosius trieb seine Außenseiter immer wieder nach vorne. Chiles Rückraumspieler Emil Feuchtmann übernahm Verantwortung und verkürzte Mitte der zweiten Halbzeit sogar auf 11:13. Die Sensation lag für einen kurzen Moment in der Luft, und Stefan Pauls reagierte sofort mit einer lautstarken Auszeit.In der Crunchtime zahlte sich schließlich die Physis und die internationale Erfahrung der Deutschen aus. Die Deckung um den Innenblock mit Oliver Roggisch stand nun felsenfest. Zwei wichtige Treffer von Martin Strobel und ein verwandelter Siebenmeter von Kevin Schmidt brachten die Vorentscheidung. Chile kämpfte bis zur Schlusssirene aufopferungsvoll, musste sich der Cleverness des Favoriten am Ende aber geschlagen geben.

📊 Spiel-Statistiken
Tore für Chile:
Emil Feuchtmann (4), Rodrigo Salinas (3), Marco Oneto (3), Erwin Feuchtmann (2), Felipe Maurin (1).

Tore für Deutschland:
Patrick Groetzki (4), Sven-Sören Christophersen (3), Kevin Schmidt (3), Martin Strobel (3), Steffan Weinhold (2), Michael Haaß (2).

Zuschauer: 4.800 in der Palau Sant Jordi (Barcelona).

Deutschland steht unter den letzten Acht!

🏆 Achtelfinale: ARGENTINIEN vs. RUSSLAND 18:15 (8:7)

Sensationelle Abwehrschlacht:
Argentinien wirft den Rekordmeister Russland raus!Die nächste dicke Überraschung bei dieser Weltmeisterschaft ist perfekt! Die argentinische Nationalmannschaft hat unter der taktischen Meisterleistung von Trainer Bernd Korbach den Favoriten Russland mit 18:15 in die Knie gezwungen. Russlands Coach Tom Kornfeld fand mit seinen körperlich überlegenen Schützlingen über 60 Minuten kein Durchkommen gegen die flinke und aufopferungsvoll kämpfende Deckung der Südamerikaner.

🧱 Erste Halbzeit: Die "Gladiatoren" mauern Russland einVon Beginn an entwickelte sich in der Halle ein Abnutzungskampf, bei dem Tore absolute Mangelware waren. Bernd Korbach setzte auf eine extrem aggressive, vorgezogene Deckungsvariante, die den russischen Rückraum-Riesen um Sergei Gorbok komplett den Schwung nahm.Angetrieben von den lautstarken argentinischen Fans peitschte Torhüter Matías Schulz seine Vorderleute an und parierte reihenweise beste russische Chancen. Im Angriff setzten die Südamerikaner auf lange, geduldige Stafetten. Spielmacher Diego Simonet setzte immer wieder seine Brüder Sebastian und Pablo Simonet in Szene. Mit einer knappen 8:7-Führung für die Außenseiter ging es in die Kabinen.

🎯 Zweite Halbzeit:
Schulz vernagelt das Tor in der SchlussphaseNach dem Seitenwechsel versuchte Tom Kornfeld das Angriffsspiel der Russen umzustellen und suchte verstärkt Kreisläufer Mikhail Chipurin. Doch die russische Fehlerquote blieb an diesem Tag ungewohnt hoch. Argentinien nutzte die Ballverluste eiskalt aus, und Rechtsaußen Federico Pizarro erhöhte per Gegenstoß auf 12:9.Russland bäumte sich in der Schlussphase noch einmal auf und verkürzte durch zwei schnelle Treffer von Timur Dibirov auf 15:14. Die Partie stand auf Messers Schneide. In dieser Phase wuchs Matías Schulz im argentinischen Tor endgültig über sich hinaus und parierte einen entscheidenden Siebenmeter. Im Gegenzug behielt Diego Simonet die Nerven und hämmerte den Ball zum 18:15-Endstand in die Maschen, was den historischen Viertelfinaleinzug der Argentinier besiegelte.

📊 Spiel-Statistiken
Tore für Argentinien:
Diego Simonet (5), Sebastian Simonet (4), Federico Pizarro (3), Pablo Simonet (3), Federico Fernández (2), Gonzalo Carou (1).

Tore für Russland:
Timur Dibirov (4), Sergei Gorbok (3), Mikhail Chipurin (3), Konstantin Igropulo (2), Pavel Atman (2), Sergiy Shelmenko (1).

Zuschauer: 3.600 in der Pabellón Príncipe Felipe (Zaragoza).

Das war das siebte Achtelfinale – und wieder erwischt es einen Favoriten!

🏆 Achtelfinale: ALGERIEN vs. POLEN 8:11 (3:6)

Historische Torarmut in Zaragoza:
Polen zittert sich gegen Algeriens Abwehrbollwerk weiterDas letzte Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2013 geht als eines der torärmsten Spiele in die WM-Geschichte ein. In einer extrem zähen Begegnung setzte sich Polen unter Trainer Daniel Poschadel mit 8:11 gegen Algerien durch. Algeriens Coach Helmut Klaes hatte seine Mannschaft defensiv so perfekt eingestellt, dass die polnischen Offensivstars phasenweise komplett verzweifelten. Am Ende entschied die individuelle Klasse der Europäer in einer absoluten Abwehrschlacht.

🧱 Erste Halbzeit:
Defensiv-Mauerwerk auf beiden SeitenWer hochklassigen Offensivhandball erwartet hatte, wurde von der ersten Minute an enttäuscht. Beide Trainer setzten auf eine kompromisslose Defensivtaktik. Helmut Klaes ließ eine extrem bewegliche und gallige 5:1-Abwehr spielen, die Polens Rückraum-Hünen Krzysztof Lijewski und Michał Jurecki kaum Platz zum Atmen ließ.Dahinter zeigte der algerische Torhüter Abdelmalek Slahdji spektakuläre Paraden. Auf der Gegenseite stand ihm Sławomir Szmal im polnischen Gehäuse jedoch in nichts nach. Tore waren absolute Mangelware. Polen erarbeitete sich durch zwei späte Treffer von Kreisläufer Bartosz Jurecki eine magere 3:6-Pausenführung.

🎯 Zweite Halbzeit:

Nervenschlacht pur bis zur SchlusssireneNach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Daniel Poschadel forderte von seinen Männern mehr Geduld, doch die algerische Abwehr fightete um jeden Zentimeter. Algeriens Spielgestalter Chehbour Omar verkürzte mit einer feinen Einzelleistung auf 6:8, und die Sensation lag plötzlich in der Luft. Die polnischen Fans in der Halle hielten den Atem an.In der entscheidenden Schlussphase machten sich bei den Nordafrikanern jedoch die Kräfteverschleiß und die dünne Bank bemerkbar. Zwei leichte technische Fehler bestrafte der polnische Rechtsaußen Robert Orzechowski eiskalt per Gegenstoß zum 7:10. Den Schlusspunkt setzte Karol Bielecki mit einem seiner gefürchteten Schlagwürfe. Polen rettete den 8:11-Arbeitssieg über die Zeit und buchte das letzte Ticket für die Runde der besten Acht.

📊 Spiel-Statistiken
Tore für Algerien:
Chehbour Omar (3), Messaoud Berkous (2), Mohamed Mokrani (1), Hichem Daoud (1), Abderrahmane Boudrali (1).

Tore für Polen:
Bartosz Jurecki (3), Michał Jurecki (2), Robert Orzechowski (2), Krzysztof Lijewski (2), Karol Bielecki (1), Adam Wiśniewski (1).

Zuschauer: 2.800 in der Pabellón Príncipe Felipe (Zaragoza).

Damit sind alle acht Achtelfinalspiele absolviert und die Würfel für die nächste Runde gefallen!
Juergen Ambrosiusseit 2009#3
6 . Spieltag der gesamtdeutschen Fussball-meisterschaft 1960/61 :
Juergen Ambrosiusseit 2009#4
⚽ Spielbericht: 1. FC Köln vs. SC Dynamo Ost-Berlin
Endergebnis: 3:1 (1:1)
Zuschauer: 32.000 (Müngersdorfer Stadion, Köln)
Torschützenliste
0:1 Günter Schröter (14. Spielminute)
1:1 Hans Schäfer (38. Spielminute)
2:1 Christian Müller (62. Spielminute)
3:1 Karl-Heinz Thielen (79. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
Die Mannschaft von Trainer Sorg startete nervös in diese wichtige Partie gegen die Gäste aus Ost-Berlin. Der SC Dynamo Ost-Berlin unter Trainer D.Po nutzte die anfängliche Unsicherheit der Kölner eiskalt aus. In der 14. Minute kombinierte sich Dynamo schnell durch das Mittelfeld, und der erfahrene Nationalspieler Günter Schröter vollendete mit einem platzierten Flachschuss zur überraschenden 0:1-Führung für die Gäste.Köln schüttelte sich kurz und übernahm zunehmend das Kommando. Angetrieben vom überragenden Spielmacher und Weltmeister von 1954, Hans Schäfer, rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Berliner Tor. In der 38. Minute war es Schäfer selbst, der nach einer präzisen Flanke per Volleyschuss den verdienten 1:1-Ausgleich markierte, mit dem es auch in die Kabinen ging.

2. Halbzeit:
Nach dem Seitenwechsel dominierte der Effzeh das Geschehen auf dem Rasen fast nach Belieben. Die Ost-Berliner Verteidigung stand nun unter Dauerdruck. In der 62. Minute erlöste Christian Müller die Kölner Fans: Nach einem feinen Zuspiel im Strafraum drehte er sich blitzschnell um die eigene Achse und traf zum 2:1.Dynamo Ost-Berlin versuchte in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne zu werfen, kam jedoch kaum noch gefährlich vor das Kölner Gehäuse. Den Schlusspunkt einer packenden Partie setzte der junge Karl-Heinz Thielen in der 79. Minute, der einen Konter über die rechte Außenbahn unhaltbar zum 3:1-Endstand ins lange Eck drosch.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)Formtrend Köln:
Nach diesem verdienten Heimsieg untermauert der 1. FC Köln seine Ambitionen, im engen Mittelfeld der Tabelle weiter nach oben zu klettern und den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.

Formtrend Dynamo Ost-Berlin: Für die Berliner wird es nach der Niederlage schwerer, sich aus der unteren Tabellenhälfte zu befreien. In den verbleibenden drei Spieltagen der verkürzten Saison (insgesamt 9 Spieltage) müssen dringend Punkte her.

.⚽ Spielbericht:
ASK Vorwärts Ost-Berlin vs. 1. FC Saarbrücken
Endergebnis: 2:5 (1:3)
Zuschauer: 18.000 (Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Ost-Berlin)

Torschützenliste
0:1 Heinz Vollmar (7. Spielminute)
0:2 Herbert Martin (19. Spielminute)
1:2 Günter Hoge (26. Spielminute)
1:3 Erich Albert (41. Spielminute)
1:4 Heinz Vollmar (54. Spielminute)
2:4 Jürgen Nöldner (71. Spielminute)
2:5 Herbert Martin (83. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
Die Zuschauer in Ost-Berlin erlebten einen regelrechten Blitzstart der Gäste aus dem Saarland. Die Mannschaft von Trainer A.Thur überrumpelte die Defensive des ASK Vorwärts völlig. Bereits in der 7. Minute nutzte Heinz Vollmar einen krassen Abwehrfehler zur frühen 0:1-Führung. Saarbrücken setzte sofort nach: In der 19. Minute erhöhte der treffsichere Herbert Martin nach einer feinen Einzelleistung auf 0:2.Die Berliner Elf von Trainer Kersch fing sich erst nach einer knappen halben Stunde. Der flinke Günter Hoge verkürzte in der 26. Minute auf 1:2 und keimte wieder Hoffnung bei den Hausherren auf. Doch kurz vor dem Pausenpfiff schlug Saarbrücken eiskalt zurück: Erich Albert stellte in der 41. Minute den alten Zwei-Tore-Abstand zum 1:3-Halbzeitstand wieder her.

2. Halbzeit:
Nach dem Seitenwechsel versuchte Vorwärts Ost-Berlin Druck aufzubauen, lief jedoch mitten in einen perfekt vorgetragenen Konter der Saarländer. Erneut war es Heinz Vollmar, der in der 54. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 1:4 alles klar machte.Die Ost-Berliner zeigten trotz des deutlichen Rückstands Moral. Das große Talent Jürgen Nöldner verkürzte in der 71. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:4. Zu mehr reichte es für die Gastgeber jedoch nicht. Den Schlusspunkt einer extrem torreichen und unterhaltsamen Partie setzte wiederum Herbert Martin, der in der 83. Minute eine präzise Flanke zum 2:5-Endstand einköpfte.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend ASK Vorwärts Ost-Berlin:

Ein herber Rückschlag im Kampf um die absolute Tabellenspitze. Nach dieser defensiv schwachen Vorstellung verliert der ASK wichtige Punkte im Titelrennen und muss in den letzten drei Partien der Saison defensiv stabiler stehen.

Formtrend 1. FC Saarbrücken:
Ein Befreiungsschlag zur rechten Zeit. Mit diesem unerwartet deutlichen Auswärtssieg klettert Saarbrücken aus dem Tabellenkeller und tankt extremes Selbstvertrauen für den Saisonendspurt.

⚽ Spielbericht:
Kickers Offenbach vs. VfL Osnabrück
Endergebnis: 3:3 (2:1)
Zuschauer: 14.000 (Stadion am Bieberer Berg, Offenbach)

Torschützenliste
1:0 Siegfried Gast (12. Spielminute)
1:1 Ernst-Otto Meyer (24. Spielminute)
2:1 Hermann Nuber (39. Spielminute)
2:2 Theo Schönhöft (53. Spielminute)
3:2 Engelbert Kraus (67. Spielminute)
3:3 Udo Lattek (82. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
Auf dem geschichtsträchtigen Bieberer Berg entwickelte sich von der ersten Minute an ein offener Schlagabtausch. Die Kickers aus Offenbach unter Trainer Ru-Loe erwischten den besseren Start. In der 12. Minute profitierte Siegfried Gast von einem Abstimmungsfehler in der Osnabrücker Hintermannschaft und schob zur 1:0-Führung ein. Die Gäste von Trainer Kuehn versteckten sich jedoch nicht. Nach einem präzisen Steilpass war es der erfahrene Ernst-Otto Meyer, der in der 24. Minute den Ausgleich für die Lila-Weißen erzielte.Offenbach erhöhte noch vor der Pause wieder das Tempo. Das Vereinsidol Hermann „Der Schotte“ Nuber fasste sich in der 39. Minute aus gut 20 Metern ein Herz und drosch den Ball unhaltbar zur 2:1-Pausenführung in die Maschen.

2. Halbzeit:
Der VfL Osnabrück kam mit viel Schwung aus der Kabine. Nur acht Minuten nach Wiederanpfiff (53. Minute) nutzte Theo Schönhöft eine Unachtsamkeit in der OFC-Abwehr und glich zum 2:2 aus. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. In der 67. Minute schien der Bieberer Berg endgültig zu kochen: Nationalspieler Engelbert Kraus tankte sich auf dem Flügel durch und erzielte die erneute Führung zum 3:3-Zwischenstand – dachten viele, doch es war das 3:2 für die Hausherren.Osnabrück bewies im packenden Schlussspurt enorme Moral. In der 82. Minute war es der spätere Star-Trainer Udo Lattek, der damals als Stürmer für den VfL auflief, und eine scharfe Hereingabe zum umjubelten 3:3-Endstand über die Linie drückte. Am Ende sahen die Zuschauer ein gerechtes, hochdramatisches Unentschieden.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)

Formtrend Kickers Offenbach:

Die Kickers verpassen einen wichtigen Heimsieg, um sich weiter Luft nach unten zu verschaffen. Die Offensivleistung stimmt positiv, doch die defensive Anfälligkeit bereitet dem Trainergespann im engen Saisonendspurt Sorgen.

Formtrend VfL Osnabrück:
Ein gewonnener Punkt für die Moral im Tabellenkeller. Dreimal nach einem Rückstand zurückzukommen zeigt, dass die Mannschaft lebt. Im Kampf um den Klassenerhalt (auch wenn es laut Vorgabe keine Absteiger gibt, geht es um die Ehre) gibt dieses 3:3 viel Auftrieb für die verbleibenden Partien.

⚽ Spielbericht:
Hertha BSC Berlin vs. Borussia Dortmund
Endergebnis: 2:1 (1:0)
Zuschauer: 35.000 (Plumpe, Berlin)

Torschützenliste
1:0 Helmut Faeder (29. Spielminute)
1:1 Jürgen Schütz (58. Spielminute)
2:1 Hans-Joachim Altendorff (74. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
In der traditionsreichen Berliner „Plumpe“ entwickelte sich von Beginn an eine taktisch geprägte und intensiv geführte Partie. Die Mannschaft von Trainer Feng stand defensiv extrem kompakt und machte der Borussia aus Dortmund das Leben schwer. Der BVB, trainiert von Miotke, fand im letzten Drittel kaum Lücken. In der 29. Minute schlugen die Hausherren eiskalt zu: Nach einem schnellen Gegenangriff über die Flügel bediente man den Hertha-Regisseur Helmut Faeder, der den Ball mit einem platzierten Schuss im langen Eck zur 1:0-Führung unterbrachte. Mit diesem knappen Vorsprung für die Berliner ging es auch in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit:
Nach dem Seitenwechsel kam die Borussia mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine. Die Offensivbemühungen der Westfalen wurden in der 58. Minute belohnt. Der torgefährliche Halbstürmer Jürgen „Charlie“ Schütz setzte sich energisch im Berliner Strafraum durch und erzielte den verdienten 1:1-Ausgleichstreffer. Danach drängte Dortmund auf den Führungstreffer, doch Hertha hielt dem Druck stand.Mitten in die Drangphase der Dortmunder hinein gelang den Berlinern der entscheidende Nadelstich. In der 74. Minute profitierte Hans-Joachim Altendorff von einem Abstimmungsfehler in der BVB-Hintermannschaft, behielt vor dem Tor die Nerven und schob zum vielumjubelten 2:1 für Hertha BSC ein. Dortmund warf in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne, doch die Berliner Abwehr rettete den knappen Vorsprung über die Zeit

.Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend Hertha BSC Berlin:
Ein Big Point für die Hertha! Mit diesem Heimsieg klettert das Team von Trainer Feng weiter ins gesicherte Tabellenmittelfeld und hält den Anschluss an das obere Tabellendrittel. Die Defensivleistung im zweiten Durchgang macht Mut für den Saisonendspurt.

Formtrend Borussia Dortmund:
Ein herber Dämpfer für den BVB. Nach der knappen Auswärtsniederlage verpassen es die Dortmunder, sich weiter von den unteren Tabellenplätzen abzusetzen. In den verbleibenden drei Partien der Saison muss die Mannschaft vor allem defensiv stabiler agieren.

⚽ Spielbericht:
Eintracht Frankfurt vs. FC Schalke 04
Endergebnis: 2:4 (1:2)
Zuschauer: 38.000 (Waldstadion, Frankfurt)

Torschützenliste
1:0 Erwin Stein (11. Spielminute)
1:1 Willi Koslowski (27. Spielminute)
1:2 Waldemar Gerhardt (42. Spielminute)
1:3 Manfred Kreuz (56. Spielminute)
2:3 Richard Kreß (69. Spielminute)
2:4 Willi Koslowski (85. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
Der ungeschlagene Tabellenführer aus Frankfurt ging als klarer Favorit in diese Begegnung. Die Mannschaft von Trainer Korb legte auch furios los: Bereits in der 11. Minute bediente Richard Kreß den Torjäger Erwin Stein, der eiskalt zur frühen 1:0-Führung für die Eintracht vollstreckte. Wer nun dachte, Schalke würde einbrechen, sah sich getäuscht. Die Knappen, eingestellt von Trainer Ambr, hielten körperlich voll dagegen. In der 27. Minute nutzte der flinke Willi Koslowski einen Stellungsfehler in der Frankfurter Hintermannschaft und glich zum 1:1 aus. Kurz vor dem Pausenpfiff schockte Schalke das Waldstadion komplett: Waldemar Gerhardt staubte in der 42. Minute zur überraschenden 1:2-Halbzeitführung für die Gäste ab.

2. Halbzeit:
Frankfurt kam wütend aus der Kabine, lief aber eiskalt in einen Konter. In der 56. Minute erhöhte Manfred Kreuz nach einer Traumkombination sogar auf 1:3 für die Königsblauen. Die Eintracht warf nun alles nach vorne, um die drohende erste Saisonniederlage abzuwenden. Der nimmermüde Richard Kreß verkürzte in der 69. Minute per Kopf auf 2:3 und hauchte den Hessen wieder Leben ein. Die Schlussphase war Dramatik pur, Frankfurt drängte auf den Ausgleich, doch Schalke verteidigte mit Mann und Maus. Den Schlusspunkt setzte erneut Willi Koslowski in der 85. Minute, der einen lehrbuchmäßigen Konter zum 2:4-Endstand vollendete und die Sensation perfekt machte.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend Eintracht Frankfurt:
Die erste Saisonniederlage kommt zur Unzeit. Der Tabellenführer zeigt plötzlich Nerven und büßt seinen komfortablen Vorsprung ein. In den letzten drei Saisonspielen darf sich die Korb-Elf keine weiteren Patzer erlauben, wenn die Meisterschaft nicht noch verspielt werden soll.

Formtrend FC Schalke 04:
Ein sensationeller Auswärtssieg, der den Königsblauen im engen Tabellenmittelfeld enormen Aufwind gibt. Mit dieser taktischen Meisterleistung hat Schalke bewiesen, dass sie an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können und tankt massig Selbstvertrauen für den Saisonendspurt.

.⚽ Spielbericht:
Karlsruher SC vs. Hamburger SV
Endergebnis: 1:4 (0:2)
Zuschauer: 28.000 (Wildparkstadion, Karlsruhe)

Torschützenliste
0:1 Uwe Seeler (16. Spielminute)
0:2 Gert Dörfel (34. Spielminute)
0:3 Uwe Seeler (58. Spielminute)
1:3 Günter Herrmann (72. Spielminute)
1:4 Klaus Stürmer (87. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:Im Karlsruher Wildpark entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Partie zugunsten der norddeutschen Gäste. Der Hamburger SV unter Trainer P.Thur zeigte sich von der ersten Minute an hellwach und spielfreudig. In der 16. Minute schlug das Sturmduo des HSV das erste Mal zu: Nach einer präzisen Flanke von „Charly“ Dörfel stieg Nationalstürmer Uwe Seeler am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar zur 0:1-Führung in die Maschen. Der KSC, eingestellt von Trainer Rixe, fand offensiv überhaupt keine Mittel gegen die kompakt stehenden Hamburger. In der 34. Minute belohnte sich Gert „Charly“ Dörfel für seine starke Leistung selbst, als er nach einer feinen Einzelleistung über die linke Seite zum 0:2-Halbzeitstand einschoss.

2. Halbzeit:
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Hamburg kontrollierte das Mittelfeld nach Belieben. In der 58. Minute sorgte erneut Uwe Seeler für die Vorentscheidung: Nach einem schweren Abwehrfehler der Karlsruher Hintermannschaft schaltete er am schnellsten und staubte zum 0:3 ab.Der KSC bewies trotz des deutlichen Rückstands Moral und steckte nicht auf. In der 72. Minute gelang dem Mittelfeldakteur Günter Herrmann mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze der Ehrentreffer zum 1:3. Die Hoffnung der Hausherren hielt jedoch nicht lange an. Den Schlusspunkt einer souveränen Hamburger Vorstellung setzte Klaus Stürmer in der 87. Minute, der einen perfekt vorgetragenen Konter zum 1:4-Endstand vollendete.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend Karlsruher SC:
Für den KSC wird die Luft im unteren Tabellendrittel immer dünner. Nach dieser deutlichen Heimpleite rutscht das Team weiter ab. In den verbleibenden drei Partien der verkürzten Saison muss dringend eine Leistungssteigerung her, vor allem in der Defensive.

Formtrend Hamburger SV:
Der HSV meldet sich eindrucksvoll im Titelrennen zurück! Durch den Patzer von Frankfurt im Parallelspiel rücken die Hanseaten durch diesen souveränen Auswärtssieg ganz nah an die Tabellenspitze heran. Für den packenden Dreikampf an den letzten drei Spieltagen ist Hamburg bestens gerüstet

.⚽ Spielbericht: Borussia Neunkirchen vs. 1. FC Nürnberg
Endergebnis: 3:2 (2:0)
Zuschauer: 15.000 (Ellenfeldstadion, Neunkirchen)

Torschützenliste
1:0 Rudi Dörrenbächer (18. Spielminute)
2:0 Karl Ringel (41. Spielminute)
2:1 Heinz Strehl (53. Spielminute)
2:2 Tasso Wild (66. Spielminute)
3:2 Günter Kuntz (81. Spielminute)

Spielverlauf
1. Halbzeit:
Im stimmungsvollen Ellenfeldstadion sorgte der Tabellenletzte aus dem Saarland für eine handfeste Überraschung in den ersten 45 Minuten. Die Mannschaft von Trainer Pauls agierte mutig und setzte den favorisierten „Club“ früh unter Druck. In der 18. Minute erlöste Rudi Dörrenbächer die heimischen Fans, als er nach einer unübersichtlichen Situation im Nürnberger Strafraum am schnellsten schaltete und zum 1:0 einschoss. Nürnberg, trainiert von Rosn, wirkte seltsam passiv. Kurz vor dem Pausenpfiff (41. Minute) spielten die Saarländer einen perfekten Konter aus: Der erfahrene Karl Ringel lief alleine auf den Torwart zu und schob eiskalt zur verdienten 2:0-Halbzeitführung ein.

2. Halbzeit:Nach dem Seitenwechsel zeigte der 1. FC Nürnberg das Gesicht eines Spitzenteams und drehte mächtig auf. In der 53. Minute war es Torjäger Heinz Strehl, der nach einer präzisen Flanke per Kopf den 2:1-Anschlusstreffer erzielte. Die Franken drückten weiter und schnürten Neunkirchen in der eigenen Hälfte ein. Belohnt wurde der Aufwand in der 66. Minute: Tasso Wild traf mit einem fulminanten Distanzschuss zum hochverdienten 2:2-Ausgleich.Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, doch die Borussia steckte den Rückschlag bemerkenswert weg. In der Schlussphase mobilisierten die Hausherren die letzten Kräfte. In der 81. Minute flankte Ringel in den Strafraum, wo Günter Kuntz (der Vater des späteren Europameisters Stefan Kuntz) goldrichtig stand und den Ball zum sensationellen 3:2-Endstand über die Linie drückte.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend Borussia Neunkirchen:
Was für ein Lebenszeichen im Abstiegskampf! Mit diesem leidenschaftlichen Heimsieg gegen einen großen Favoriten schöpft Neunkirchen neue Hoffnung für die letzten drei Saisonspiele und beweist, dass mit ihnen im Saisonendspurt noch zu rechnen ist.

Formtrend 1. FC Nürnberg:
Ein bitterer Rückschlag für den Club. Nach einer verschlafenen ersten Halbzeit reichte die starke Aufholjagd am Ende nicht aus. Nürnberg verpasst den Anschluss an das obere Drittel und muss in den verbleibenden drei Partien defensiv wieder stabiler stehen.

.⚽ Spielbericht: RW Oberhausen vs. SV Werder Bremen
Endergebnis: 2:1 (1:0)
Zuschauer: 22.000 (Stadion Niederrhein, Oberhausen)

Torschützenliste
1:0 Jürgen Schütz (31. Spielminute) (Hinweis: Historisch treffsicher für RWO in jener Phase)
1:1 Arnold Schütz (59. Spielminute)
2:1 Karl-Otto Marquardt (76. Spielminute)

Spielverlauf1. Halbzeit:
Im Stadion Niederrhein entwickelte sich von Beginn an eine packende und umkämpfte Partie. Die Hausherren von Trainer Dudd wollten mit einem Heimsieg den sensationellen zweiten Tabellenplatz verteidigen. Werder Bremen, eingestellt von Trainer Korn, hielt jedoch körperlich voll dagegen und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Nach einer halben Stunde erlöste Jürgen Schütz die RWO-Fans: In der 31. Minute nutzte er eine unübersichtliche Situation im Bremer Strafraum und stocherte den Ball zur vielumjubelten 1:0-Führung über die Linie. Mit diesem knappen Vorsprung ging es für die Kleeblätter in die Kabine.

2. Halbzeit:
Die Bremer kamen mit viel Wut im Bauch aus der Kabine und glichen das Spiel spielerisch schnell aus. In der 59. Minute schlug die Stunde von Werder-Legende Arnold „Pico“ Schütz, der mit einem herrlichen Freistoß aus gut 22 Metern den verdienten 1:1-Ausgleich markierte.Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, beide Teams spielten auf Sieg. Das glücklichere Händchen hatte an diesem Tag die Heimmannschaft: In der 76. Minute setzte sich Karl-Otto Marquardt auf der Außenbahn energisch durch, zog nach innen und drosch das Leder unhaltbar zum 2:1-Endstand ins kurze Eck. Bremen warf in der Schlussphase alles nach vorne, doch die Abwehr von Oberhausen hielt dem Druck stand.

Kurzanalyse (Letzte 3 Saisonspiele im Fokus)
Formtrend RW Oberhausen:
Oberhausen bleibt die absolute Überraschungsmannschaft der Saison! Durch diesen hart erkämpften Heimsieg und den gleichzeitigen Patzer von Frankfurt rückt RWO bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter heran. Die Mannschaft strotzt vor Selbstvertrauen für das Titel-Finale in den letzten drei Spielen.

Formtrend SV Werder Bremen:
Ein bitterer Dämpfer für die Werderaner im engen Tabellenmittelfeld. Die Leistung in der zweiten Halbzeit war absolut stimmig, doch im letzten Drittel fehlte die nötige Konsequenz. In den verbleibenden drei Partien der Saison muss Werder nun punkten, um den Anschluss an das obere Drittel nicht ganz zu verlieren.

Das Titelrennen brennt: Die Sensation ist perfekt! Tabellenführer Eintracht Frankfurt stolpert zu Hause gegen Schalke und verliert die ersten Punkte der Saison.

Da RW Oberhausen (2:1 gegen Bremen) und der Hamburger SV (4:1 in Karlsruhe) ihre Pflichtaufgaben erfüllten, rückt das Spitzenfeld extrem eng zusammen.

Frankfurt führt nur noch mit zwei Punkten vor Oberhausen.
Das Mittelfeld rückt zusammen: Durch den Kölner Sieg und das Berliner Hertha-Ausrufezeichen gegen Dortmund schieben sich die Plätze 4 bis 8 extrem eng zusammen.

Lebenszeichen im Keller: Borussia Neunkirchen feiert einen eminent wichtigen Heimsieg gegen den „Club“ aus Nürnberg und reicht die rote Laterne an den Karlsruher SC weiter.
Da es laut euren Vorgaben keine Absteiger gibt, geht es für die Teams auf den Plätzen 12 bis 16 jetzt in den letzten 3 Spielen primär um Schadensbegrenzung und einen versöhnlichen Saisonabschluss.
Die Bühne für den 7. Spieltag ist bereitet – wir biegen auf die Zielgerade der Saison ein!

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